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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Zu viel Wind für Kettenflieger?

11.08.2016

Rodenkirchen Ein seit Jahrzehnten das Bild auf dem Rodenkircher Marktplatz prägendes Fahrgeschäft wird beim 883. Roonkarker Mart, der vom 24. bis 27. September, stattfindet, fehlen. Wegen Unklarheiten und Unsicherheiten aufgrund neuer Prüfvorschriften des TÜV-Nord wird es erstmalig keinen Kettenflieger beim ältesten und größten Volksfest in der Wesermarsch geben.

Wie Marktmeister Hannes Miek in der jüngsten Sitzung des Marktausschusses des Stadlander Rates berichtete, sei diese Maßnahme eine Auswirkung der Einordnung von Rodenkirchen in die Windlastzone 4 durch eine Verordnung der Europäischen Union. Für Fahrgeschäfte und größere Zelte gelten deutlich strengere Vorschriften, wobei es für Windlastzone 4 die härtesten Auflagen gibt.

Den Roonkarker Mart hätte es noch heftiger treffen können, zumal Anfang des Jahres sogar zu befürchten gewesen sei, dass keine Fahrgeschäfte und Zelte in der Windlastzone 4, die insbesondere für die Küstengebiete gilt, mehr aufgebaut werden dürfen. Dann sei es dem Deutschen Schau­stellerbverband zusammen mit dem Schaustellerverband Ostfriesland aber gelungen, beim zuständigen Niedersächsischen Sozialministerium einige Lockerung der strengen Vorschrift zu erzielen.

Per Erlass hat das Ministerium den Unteren Bauaufsichtsbehörden (Landkreis) aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen der Aufbau von Fahrgeschäften und Zelten in der Windlastzone 4 genehmigt werden soll. Dafür müssen die Schausteller Nachweise erbringen, dass mit Kompensationsmaßnahmen wie Ballastierung und kurzfristige Rückbaumöglichkeiten Gefahren auch bei Stürmen ausgeschlossen werden.

Für ein verändertes Marktbild beim 883. Roonkarker Mart wird aber nicht nur der fehlende Kettenflieger sorgen. Fünf Schausteller werden ihre neuen Geschäfte erstmalig in Rodenkircher präsentieren. Es sind das Hochfahrgeschäft „The Beast“ von Adriane Rasch aus Süderdeich, die Rundfahrgeschäfte „Hip Hop Jumper“ von Henry Stummer aus Bruchhausen-Vilsen und „Viva Mexico“ von Peer Nülken aus Hamburg sowie die beiden Irrgärten „Die verrückte Farm“ von Otto Cornelius aus Wallenhorst – er ist auch Betreiber des Riesenrads „Around the World“ – und „Crazy Town“ von Edgar Rasch aus Lunden. Insgesamt werden 125 Fahrgeschäfte aufgebaut.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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