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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Tradition: Zünftige Geselligkeit bei Wein und Käse

07.10.2013

Blexen Das Weinfest ist mittlerweile zu einer festen Institution im Blexer Veranstaltungskalender geworden und hat am Wochenende zum fünften Mal stattgefunden.

Jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende treffen sich zahlreiche Dorfbewohner zu dieser geselligen Feier in zünftiger Besenwirtschaftsatmosphäre. Seit der Schließung der Gaststätte Alte Eiche organisiert der Blexer Bürgerverein die Veranstaltung in Eigenregie.

Im vergangenen Jahr hatte der Vorstand entschieden, die denkmalgeschützte alte Turnhalle ein wenig auf Vordermann zu bringen und als Veranstaltungssaal zu nutzen. Das kam bei den Dorfbewohnern erstaunlich gut an.

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„Viele sind wahrscheinlich aus Neugierde gekommen, um zu sehen, wie das marode Gebäude von Innen aussieht“, sagt Vorsitzender Ernst Böning. Umso überraschter waren die Besucher von dem netten Ambiente, das der Vergnügungsausschuss mit einigen schweißtreibenden Arbeitseinsätzen geschaffen hatte.

„Das positive Feedback hat uns trotz der vielen Arbeit dazu bewogen, das Fest erneut in diesem Rahmen auszurichten“, so Böning. Der Einsatz hatte sich gelohnt. Das Organisationsteam erntete auch in diesem Jahr viel Lob von den gut 200 Besuchern.

Wer durch den Eingangspavillon trat, konnte sich wahrscheinlich kaum vorstellen, dass hier drei Wochen vorher noch alles voller Kartons mit Hilfsgütern stand. Der Johanniter Ortsverband Nordenham nutzt das heruntergekommene Gebäude als Lagerhalle für Spenden, die nach Litauen gebracht werden.

Aufräumen und putzen

In der Kürze der Zeit musste das Organisationsteam bestehend aus gut einem halben Dutzend Aktiven die gesamte Halle nutzbar machen: Aufräumen, putzen, bestuhlen und dekorieren. Das Gebäude erstrahlte in neuem Glanz: die ungemütlichen Neonröhren an der Decke wurden mit Dekorationsbändern kaschiert. Die Jugendfeuerwehr und die Kirchengemeinde Blexen stellten Stühle, Bänke und Tische zur Verfügung, die herbstlich dekoriert wurden. Die kahlen Wände mit abgeplatzter Farbe polierten die Aktiven mit Postern vom Winzer und zahlreichen Weinranken auf.

Kartoffelsäcke aus Jute, gefüllt mit bunten Blättern und Kastanien und große Körbe mit getrockneten Hortensien rundeten das Ensemble ab. Eine Holzbude, geschmückt mit Trauben und Krügen, diente als Weinstand.

Unter einem großen Marktschirm bot der Verein herzhafte Käsespieße und Laugenbrezeln zum Wein an. Auf dem Marktplatz gab es Bratwurst, die auch in diesem Jahr von Schornsteinfegermeister Werner Buhr gegrillt wurde. „Ich komme jedes Jahr zum Weinfest, weil sich hier gefühlt das halbe Dorf trifft und man in netter Atmosphäre schnacken und dabei auch noch guten Wein trinken kann“, schwärmte die Rentnerin Edith Olechnowicz.

Unter den Gästen tummelten sich auch viele Kinder. Dank des guten Wetters vergnügten sie sich auf dem Marktplatz beim Glückraddrehen, Kuhmelken, Torwandschießen oder Riesen-Vier-Gewinnt-Spielen, während die Eltern gemütlich ein Glas Federweißer genossen.

Junge Familien anlocken

„Das Erfolgsrezept unseres Weinfestes liegt darin, dass wir mit unserem Programm auch junge Familien anlocken. Wir fangen schon nachmittags an und bauen einige Spielstationen auf“, erklärte 2. Vorsitzender Maik Buhr. Seine Frau Rebecca verzauberte an ihrer Schminkstation viele Mädchen in hübsche Schmetterlinge oder Blumen und einige Jungs in wilde Tiere. Nur Sohn Johann hatte einen besonderen Wunsch: Mama sollte ihm das Bürgervereinslogo auf die Wange malen. Für Nachwuchs im Verein ist also auch schon gesorgt.

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