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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Tierwelt: Zugvögel ins Visier genommen

24.10.2016

Schweiburg „Kommt ein Vogel geflogen – Vogelzug am Jadebusen: theoretisch, musikalisch, praktisch“, so kann man die Veranstaltung in Schweiburg beschreiben, zu der die Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt anlässlich des Vogelzugs am Jadebusen eingeladen hatte.

Mit einer Mischung aus Musik und Information begann die Veranstaltung in der St.-Vitus-Kirche. Das Flötentrio AhKaTho aus Varel mit Annette Kallage, Cornelia Thoma und Ernst-Berthold Ahlhorn spielte auf verschiedenen Blockflöten vom Sopranino über die Sopran-, Alt-, Tenor- bis zur Bassflöte. Das Trio hatte viele zum Thema Vogelzug passende Stücke ausgewählt. Mit Musik skandinavischer Komponisten und afrikanischen Klängen wurden auch Bezüge zu wichtigen Regionen des Vogelzugs hergestellt.

Während des Vortrags berichtete Diplom-Biologe Rüdiger von Lemm über interessante Fakten beim Vogelzug. So fliegen beispielsweise Pfuhlschnepfen die Strecke von 4500 Kilometer aus ihrem Brutgebiet im nördlichen Sibirien ohne Zwischenstopp bis ins Wattenmeer. Hier müssen sie dann ihre Energiereserven wieder „auftanken“, um für den Weiterflug ins westliche Afrika gerüstet zu sein. Sie finden hier reichlich Nahrung. Einige Arten verdoppeln ihr Gewicht während der Rastzeit im Wattenmeer. Ein einzelner Knutt benötigt dafür etwa 700 Plattmuscheln am Tag..

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55 Personen lauschten interessiert den Worten und musikalischen Darbietungen. Einige für das Wattenmeer typische Gastvogelarten konnten auf der anschließenden Exkursion an den Pütten im Deichvorland bei Schweiburg beobachtet werden.

Gesichtet wurden unter anderem die eindrucksvollen Großen Brachvögel mit ihren langen Schnäbeln sowie Säbelschnäbler, Grau- und Silberreiher. Neben Naturliebhabern aus der Wesermarsch und Friesland, wollten sich unter anderem auch Besucher aus dem gesamten Oldenburger Land und Diepholz dieses Schauspiel nicht entgehen lassen. Mit dabei auch Jule Reiner aus Frankfurt. Sie stellt eine Radio-Reportage für den Deutschlandfunk zusammen. Die Frankfurterin zeigte sich begeistert von dieser Landschaft: „Ich genieße die Weite und Stille. Es ist einzigartig für eine Stadtseele, das enorm beeindruckende Naturreservat kennenzulernen.“

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