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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Zuhörer sind von den jungen Stimmen begeistert

22.08.2015

Brake Diese Gastspielreise hat eine jahrzehntelange Tradition: Zum 46. Mal ist die Kinder- und Jugendkantorei Fürstenwalde (Brandenburg) „on tour“. Am Mittwochabend war es ein Glück für die Freunde sakraler Chorwerke, dass die jugendlichen Sängerinnen und Sänger mit ihrem Chorleiter, Kreismusikdirektor Georg Popp, auch in der Braker Stadtkirche Station machten.

Dreizehn Konzerte bestreitet die Kantorei auf ihrer Sommerreise in diesem Jahr, gesungen und musiziert wurde bereits in Blexen und Tossens. Unter anderem stehen auch noch Gastspiele in Burhave, Rodenkirchen und Oldenburg auf dem Tourplan.

Für Georg Popp sind die Konzerte in der Wesermarsch fast wie ein Heimspiel, 1985 war Popp Kantor der St.-Hippolyt-Kirche in Blexen und Kreiskantor im Kirchenkreis Butjadingen, bevor er 1994 Kantor am St.-Marien-Dom in Fürstenwalde wurde.

Mit der Gastfreundschaft der Braker Stadtkirchen-Gemeinde waren die jugendlichen Besucher aus Fürstenwalde mehr als zufrieden. Georg Popp geriet bei seiner kurzen Begrüßungsansprache vor dem Konzert fast ins Schwärmen: „In Brake als Chorsänger zu sein, ist fast eine Vorstufe zum Paradies.“

Für diese „Vorstufe zum Paradies“ bedankte sich die Jugendkantorei mit einem Repertoire höchsten Anspruchs, das auch in seiner Ausführung seinesgleichen sucht. Wie ein roter Faden zog sich das Motto des „Vaterunser“ durch die Stücke der Komponisten Gottfried August Homilius, Johann Walter, Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn-Bartholdy oder Hans Friedrich Micheelsen.

Was diese jugendlichen Stimmen an Strahlkraft besitzen, wie präzise sie die mehrstimmigen Chorsätze meistern, löste beim Publikum großes Staunen aus. Sicher wäre es auch nett gewesen, wenn die Zuhörer nach den einzelnen Stücken ihre Begeisterung mit Applaus ausgedrückt hätten, aber den hob sich das Auditorium bis zum Schluss auf.

Einer der Höhepunkte war zweifellos die Kinderkantate von Günther Kretzschmar (1929-1986): „Die große Flut“. Hier nutzten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich nicht nur als glänzender Chor, sondern auch als Gesangssolistinnen und Solisten an verschiedenen Instrumenten zu beweisen. Am Ende des 90-minütigen Konzerts gab es die Gelegenheit, mit langem Beifall die Leistung der jungen Gäste zu würdigen – der Chor dankte mit einer Zugabe und verließ unter den Klängen des Lobes auf die Dreifaltigkeit „Alta trinitá beata“ das Kirchenschiff – eine ganz große Konzertstunde mit der Kinder- und Jugendkantorei Fürstenwalde war leider zu Ende.

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