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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

FREILICHTSPEKTAKEL: Zum Abschied fließen Tränen

14.07.2009

In 2014 die Schlacht von Hartwarden?

In fünf Jahren könnte es die nächste Freilichtaufführung in Rodenkirchen geben. Vorsitzender Ummo Wedelich gab bekannt, dass im Vorstand des Vereins Freilichtspektakel Stadland Überlegungen angestellt werden, dann die Schlacht an der Hartwarder Landwehr auf die Bühne zu bringen. 2014 gäbe es dafür auch einen doppelten Grund: In dem Jahr findet der 500. Jahrestag der Schlacht statt und das zur Erinnerung an die Schlacht errichtete Friesendenkmal wird dann 100 Jahre alt. Das in den vergangenen Monaten Gelernte sei bares Geld und dürfe nicht verloren gehen, sondern sollte zum Wohle der Gemeinde Stadland genutzt werden. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein Stadland mache Mut, so Wedelich.

Mit dem Projekt sei auch Imagepflege für Stadland betrieben worden. Für das Ensemble fand eine Abschlussfeier statt.

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rodenkirchen/wmz/bn Einige Schauspieler bekamen feuchte Augen: Zum Lied „Time to say goodbye“ schwangen viele Besucher in der fast vollbesetzten Rodenkircher Theaterarena brennende Wunderkerzen und zollten den vollzählig auf der Bühne versammelten Darstellen minutenlang Beifall. Ein beeindruckenderes Finale der Freilichtaufführungen „Dude und Gerolt – der Bruderkuss“ hätte es kaum geben können.

15-mal hatten die 75 Schauspieler in den vergangenen vier Wochen mit dem Stück über die Stadlander Häuptlingsbrüder weit über 7000 Besucher in das Mittelalter entführt. „Die Zeit ist viel zu schnell vorbei gegangen", bedauerte Herold Menssen, der sich nach dem Schlussapplaus sofort in die Maske begab. Dort wartete bereits Marina Bruns, die ihm seinen langen grauen Bart, der er sich für die Rolle des Burhavers Memme Sibets seit Jahresbeginn hatte wachsen lassen, abrasierte.

Darauf, so verriet er, habe seine Ehefrau Birgit Harms bestanden. Die Akteurin der Niederdeutschen Bühne Brake, die als resolute Wirtin Witwe Bollhagen überzeugte, nahm ihn anschließend freudestrahlend in die Arme.

Nach der letzten Aufführung trafen sich alle Beteiligten zu einer Abschlussfeier. Auch Autor und Regisseur Thomas G. Willberger hatte es sich nicht nehmen lassen, die letzte Vorstellung zu besuchen und mitzufeiern. Im Mittelpunkt stand aber seine Assistentin Annemarie Penningroth, die nach der Premiere das Zepter übernommen hatte. Darsteller Jens A. Rose überreichte ihr im Namen des Ensembles als Dankeschön ein Schwert, mit dem kurz zuvor auf der Bühne noch gekämpft worden war.

Auch Ummo Wedelich, Vorsitzender des Vereins Freilichtspektakel Stadland, zog eine positive Bilanz. „Die erwartete Zuschauerzahl haben wir erreicht, wie wir finanziell klarkommen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wenn jeder Euro abgerechnet ist", sagte er. Bereits jetzt stehe fest, dass das Freilichttheater für ein positives Image Stadlands weit über seine Grenzen hinaus gesorgt habe. Auch die Geschäftswelt, vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe habe von den 15 Aufführungen profitiert.

Der Vorsitzende sprach nicht nur allen Akteuren seinen Dank aus, sondern auch den Feuerwehren in Stadland und der Johanniter-Unfallhilfe, die bei allen Aufführungen Dienst verrichteten, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Froh war der Vorsitzende darüber, dass keine Veranstaltung wegen des Wetters kurzfristig abgesagt oder sogar abgebrochen werden musste. Das zeitweise regnerische und kalte Wetter tagsüber hätte allerdings für einen eher flauen Kartenabsatz an der Abendkasse gesorgt.

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