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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Niederdeutsche Bühne: Zum Jubiläum gibt es die Wunschrolle

11.01.2017

Brake Eine Paraderolle hat Norbert Pfeiffer: Den Emanuel Striese im „Oleanderpapagei“. „Den kann ich „aus dem Stegreif spielen.“ Auch seine „größte Rolle bisher“ hat der 67-Jährige parat: Den „Liliom“, die Paraderolle von Hans Albers. „Da habe ich die Bühne von Anfang bis zum Ende besetzt, einschließlich Sterbens. Da gehen einem Gedanken durch den Kopf wie ,jetzt nur nicht niesen‘ oder ,hoffentlich juckt nichts‘.“

Und jetzt – nach 50 Jahren auf den Theaterbühnen – spielt Pfeiffer noch seine Wunschrolle: „Der Jan Klapperbeen hat mich schon immer gereizt.“ Der personifizierte Tod in der plattdeutschen Komödie mit einer gehörigen Prise Tragik bietet dem 67-Jährigen die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Facetten zu zeigen – leicht naiv ebenso wie hartnäckig, saukomisch oder auch mal melancholisch. Für den gestandenen Bühnenmann „nochmal eine echte Herausforderung“.

Am 16. Oktober 1966 hatte Norbert Pfeiffer seinen ersten Einsatz bei der Niederdeutschen Bühne (NDB) Brake, als Souffleur im Stück „De lüttje Wippsteert“. Im Jahr darauf stand er dann erstmals auf der Bühne. Unzählige weitere Aufführungen folgten in einem halben Jahrhundert, nicht nur in Brake, sondern seit mittlerweile 41 Jahren auch an der Oldenburger August-Hinrichs-Bühne.

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Herausforderungen sind bis zur Premiere am Freitag, 13. Januar, von allen Beteiligten auf und hinter der Bühne noch so meistern. Auf sie wartet bis dahin noch einiges an Arbeit. Schließlich hatte es das Ensemble im Endstadium der weit mehr als 40 Proben richtig erwischt: Vor allem hinter den Kulissen fielen gleich mehrere Mitstreiter aus, so in der Maske und Requisite, der Technik und im Kostümbereich. Aber auch mehrere Statisten musste Regieassistentin Manuela Schöler noch kurzfristig aus dem Hut zaubern. Die letzten Umbesetzungen fanden noch in dieser Woche statt. „Das war schon extrem“, kann sich Manuela Schöler an eine ähnliche Situation in vergangenen Jahren nicht erinnern.

Regisseur Armin Tacke ist dennoch zuversichtlich, dass am Freitag alles rund läuft, auch wenn die Arbeit „sehr viel Kraft und Nerven gekostet hat“. Und zufrieden ist er mit dem Verlauf der „intensiven Proben bei diesem nicht leichten Stück“ ebenfalls, schließlich sind die Spieler alle gesund geblieben.

Zwei von diesen werden auch noch in diesem Jahr Jubiläum feiern: Hans-Peter Blohm und Hein Ahting stehen dann ebenfalls seit 50 Jahren auf den Brettern, die vielen die Welt bedeuten.

Fast 50 Beteiligte auf und hinter der Bühne

Das Stück „Dat Kortenspill“ ist nach „Un baven wohnen Engel“ sowie „Des Kaisers neue Kleider“ das dritte Stück dieser Spielzeit der Niederdeutschen Bühne. „Der Brandner Kasper oder das ewig‘ Leben“ – so der Originaltitel – von Kurth Wilhelm/Franz Kobell gehört zu den am häufigsten aufgeführten Theaterstücke. Regie in Brake führt Armin Tacke.

Auf der Bühne stehen: Hans-Peter Blohm (als Karl Brand), Frederike Gomilar (Mareike), Pascal Oetjegerdes (Enno), Merlin Wylega (Fredo), Heinz-Werner Horstmann (Otto Mostard), Karin Beha (Gesine/Stine), Tina Jacobs, Christine Ulrich (Kellnerinnen), Dieter Meyerdierks, Heino Buerhoop, Karl-Heinz Wunderlich (Zollbeamte/Festgäste), Holger Wedeken (Kommissar/Schandarm/Knecht), Norbert Pfeiffer (Jan Klapperbeen), Detlef Gerdes (Hebenpalupundaldreiher), Hein Ahting (der fast heilige Heini), Klaus Decker (Hisco von Emden), Jens A. Rose (Erzengel Michael), Erika Fitzke, Lothar Renken, Hannelore Schultz, Herbert Müller, Ingeburg Wunderlich, Karl-Heinz Wunderlich, Gisa Böning, Manfred Böning, Giesela Thompson, Angelique Neese, Tim Lüdemann, Marc Lüdemann, Tino Roccor (Festgäste).

Für den reibungslosen Ablauf sorgen: Manuela Schöler (Regieassistenz und Soufflage); Meike Renken (Inspizienz und Requisite); Helmut Ricklefs, Michael Mendelsohn (Technik); Irmgard Rüthemann, Elke Wiechmann, Pia Sandersfeld (Maske); Uli Wolff, Gertie Trautvetter (Bühnenbildentwurf/Bühnenbild/Bühnenmalerei); Volker Reinhardt, Dieter Grauerholz, Bernd Looschen, Peter May (Bühnenbau); Elke Schneider, Helga Struck (Kostüme).

Karten gibt es im Vorverkauf im Bühnenbüro der NDB, Breite Straße 41, beim Reisebüro Wege in Brake, Bahnhofsstraße 17, und Elsfleth, Steinstraße 31, sowie an der Tages- bzw. Abendkasse.

Premiere ist am Freitag, 13. Januar, 19 Uhr im BBZ-Forum, Gerd-Köster-Straße 4. Bis 5. Februar folgen weitere 13 Aufführungen. Alle Termine unter

    www.ndb-brake.de

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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