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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Klassik Im Park: Zur Frikadelle gibt’s Beatles und Vivaldi

12.06.2015

Nordenham Wettervorhersagen, die mehr als drei Tage in die Zukunft blicken, gelten zwar gemeinhin als Kaffeesatzleserei. Aber wenn es um die Prognosen für die äußeren Bedingungen bei Klassik im Park geht, dann schenken ihnen die Veranstalter allzu gerne Glauben. Stefan Tönjes, Bruno Fröhlich und Dr. Peter Klan sind jedenfalls felsenfest davon überzeugt, dass am Sonnabend, 18. Juli, die Sonne lacht, wenn im Park Gut Schützfeld an der Bernhardstraße wieder Hunderte von Besuchern ihre Wolldecken ausbreiten, Stühle ausklappen und Picknicktische aufbauen, um in entspannter Atmosphäre Musik zu genießen.

Von Verdi bis Santana

Für die 12. Auflage des Freiluft-Konzerts haben die Organisatoren das Kammerensemble der Philharmonie Köln angeheuert. Das Programm steht unter dem Motto „Die magische Nacht der tausend Klänge“. Die Besucher können sich unter anderem auf Werke von Vivaldi, Verdi und Tschaikowsky freuen. Aber weil nicht nur klassische Musik in der Lage ist, einen magischen Zauber zu verbreiten, wollen die Philharmoniker diesmal eine Brücke zur Pop-Musik schlagen. Und das bedeutet: Das Publikum bekommt auch Stücke von den Beatles, den Bee Gees, Santana und John Farnham zu hören.

Tickets bei NMT

Karten für Klassik im Park gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle von Nordenham Marketing & Touristik am Marktplatz. Erwachsene zahlen im Vorverkauf 15 Euro und an der Abendkasse 18 Euro. Für Jugendliche ab 14 Jahre und Auszubildende kosten die Tickets im Vorverkauf 8 Euro und an der Abendkasse 10 Euro.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr mit dem Auftritt der A-cappella-Gruppe Vocalicious. Ab 19 Uhr spielt die Junge Philharmonie Köln. Die Veranstalter freuen sich über die Unterstützung durch die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham. „Ohne Sponsoren könnten wir dieses Konzert nie auf die Beine stellen“, sagt Stefan Tönjes.

Zupackender Elan und erfrischendes Temperament bei bedingungsloser Werktreue – das sind die Tugenden, die die Junge Philharmonie Köln auszeichnen. Davon konnten sich die Nordenhamer schon zweimal überzeugen. Das Kammerensemble war bereits 2008 und 2013 bei Klassik im Park zu Gast.

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Ebenfalls aus der Domstadt kommt die Gruppe, die das um 18 Uhr beginnende Vorprogramm bestreitet. Sie heißt Vocalicious und besteht aus fünf jungen Frauen, die an der Musikhochschule Köln Gesang studieren. Eine von ihnen ist die 26-jährige Verena Tönjes. Die ehemalige Nordenhamerin ist die Tochter von Stefan Tönjes. Das A-cappella-Quintett eröffnet den Abend mit Pop-Stücken von Aretha Franklin bis zu den Spice Girls und Lady Gaga. Die Arrangements schreiben die fünf Frauen selbst und kleiden die Stücke mitunter in ganz neue Gewänder.

Die Veranstalter hoffen, dass wieder rund 700 Besucher in den Park kommen. Und sie hoffen, dass auch Gäste kommen, die mit klassischer Musik normalerweise nicht viel am Hut haben. Dafür bietet sich die Veranstaltung geradezu an. Pädagogen würden vermutlich von einem niedrigschwelligen Angebot sprechen. Es gibt keine Kleiderordnung bei diesem Konzert, es geht leger zu, jeder kann kommen, wie er will. Und niemand muss mit missmutigen Blicken rechnen, wenn er sich räuspert oder mit seiner Kartoffelchips-Tüte raschelt. Jeder kann sich Stullen, Frikadellen, Salate, Bier, Wein und was auch immer mitbringen. Und wer dazu keine Lust hat, kann sich vor Ort mit Getränken und einem Imbiss versorgen. Es stehen auch Leihstühle in begrenzter Stückzahl zur Verfügung.

Alles angerichtet

Es ist also alles angerichtet für Klassik im Park. Nur eines bereitet Stefan Tönjes und seinen Mitstreitern Kopfzerbrechen. Noch ist der Park kein bevorzugtes Gebiet für Krähen. Aber einige wenige Exemplare der krächzenden Radaubrüder fühlen sich bereits heimisch auf Gut Schützfeld. Stefan Tönjes hofft, dass es nicht noch mehr werden: „Ansonsten haben wir ein echtes Problem.“ Da kann man nur die Daumen drücken, dass die Quälgeister nicht auf Tschaikowski und Co. stehen und spätestens am 19. Juli wieder die Flatter machen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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