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Faustball Zuversicht vor dem nächsten Schritt

Lemwerder - Mit dem Tabellenbild der 2. Bundesliga Nord ist Arthur Eggers vor dem fünften Spieltag zufrieden. Im Großen und Ganzen. Sein Team ist mit 10:6 Punkten Vierter und punktgleich mit dem Tabellendritten Wardenburger TV. Aber der Trainer der Faustballerinnen des Lemwerder TV lässt vor dem Auswärtsspieltag am Sonntag (11 Uhr) in Brettorf gegen den TV Brettorf II und den TV Brettorf III keine Zweifel daran, dass in seinem Team sogar noch mehr stecke. „Eigentlich sind wir eine Topmannschaft, die unter die ersten Drei gehört.“

Ausgebremst

Doch die Pandemie bremst die Lemwerderanerinnen in mehrfacher Hinsicht aus. Das größte Problem sei der Ausfall zahlreicher Trainingseinheiten, weil die Sporthalle in Lemwerder donnerstags regelmäßig für kommunalpolitische Sitzungen genutzt werde, sagt Eggers. Er sei zwar immer auf der Suche nach Alternativen. „Aber es ist ultraschwierig, passende Hallen zu finden. Da wir müssen momentan in den sauren Apfel beißen.“

Deshalb stocke die Entwicklung des Teams. Gerade junge Spielerinnen wie Kathi Jacobs und Insa Stuke bräuchten das Training für ihre Entwicklung, sagt Eggers. „Ansonsten fehlt ihnen die Routine.“ Das wiegt in dieser Saison doppelt schwer. Schließlich hat eine der erfahrensten Spielerinnen vor der Spielzeit aufgehört: Darja Kohlwes. Zu allem Überfluss fällt Marie Seemann verletzt aus. Auch Anita Lugavic kann derzeit weder spielen noch trainieren. Und wenn dann noch weitere Spielerinnen aus pandemiebedingten oder anderen Gründen ausfielen, sei es schwierig, die Taktik in den wenigen Einheiten zu ändern, sagt Eggers.

Starke Einstellung

Doch auf eines könne er sich immer verlassen: die Einstellung. Die Spielerinnen seien stets motiviert und unterstützten sich auf und auch außerhalb des Feldes.

Dennoch ist er heilfroh, dass er Andrea Besser als Betreuerin im Team weiß, zumal sein langjähriger Trainerkollege Patrick Bartelt in dieser Saison familiärbedingt kürzer tritt. Ihre Erfahrung sei von unschätzbarem Wert, sagt er. „Sie hat viele Turniere und bei vielen Vereinen gespielt und zahlreiche Positionen kennengelernt. Das müssen die Jüngeren alles noch nachholen“, sagt er. „Außerdem strahlt sie eine unglaubliche Ruhe aus.“


Auch deshalb schaut er zuversichtlich auf den kommenden Spieltag. Am Sonntag könnten zwei Siege drin sein, meint Eggers. Er ist aber weit davon entfernt, zwei Siege einzufordern. Dazu hat er zuviel Respekt vor den Teams aus der Faustball-Hochburg. Die drei Teams ähnelten einander. „Die Brettorferinnen sind sehr jung, haben aber auch erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen – genau wie wir.“

Allerdings hätten sie den Vorteil, dass sie sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang trainieren könnten. Deshalb werde auch an diesem Spieltag das Thema Geduld eine große Rolle spielen. „Wir müssen sie laufen lassen.“

Wolfgang Grave
Wolfgang Grave Redaktion Nordenham (Lokalsport)
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