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NWZonline.de Region Wesermarsch

Initiative: Aus dem Netz ins echte Leben

22.02.2020

Lemwerder Alles ist möglich. Ganz gespannt ist Rüdiger Schumacher auf das erste Treffen von „Lemwerder schnackt und macht“. Der Bremer wird die Veranstaltung moderieren, zu der am Samstag, 29. Februar, alle Lemwerderaner in die Begegnungsstätte (Edenbütteler Straße 5) eingeladen sind, um ihre Ideen einzubringen, Wissen weiterzugeben oder einfach nur miteinander ins Gespräch zukommen. „30 Gäste wären schon toll“, hofft Schumacher.

Konzept wird gefördert

Oliver Hildebrandt und Andreas Wienholz hatten 2016 die Facebook-Gruppe „Ortsgespräch Lemwerder“ ins Leben gerufen. Rege Diskussionen, fast immer im respektvollen Umgangston, entbrannten dort zu allen möglichen Themen rund um das Leben in der südlichen Wesermarsch. Mehr als 1800 Mitglieder sind der Gruppe inzwischen beigetreten, um sich dort intensiv auszutauschen. Mit dem Konzept bewarben sich Hildebrandt und seine Mitstreiter Anfang letzten Jahres erfolgreich an einer Ausschreibung der Bundeszentrale für politische Bildung, die die 100 besten Konzepte zur Förderung der Kommunikation im ländlichen Raum finanziell unterstützen möchte.

Dank dieser Förderung ist es nun soweit und die Facebook-Gruppe wird ins echte Leben geholt, um nicht nur online, sondern von Mensch zu Mensch miteinander ins Gespräch zu kommen. Kinder sind dazu genauso willkommen wie Senioren. Brötchen, Kaffee oder Tee werden gestellt. Die Begegnungsstätte wird dabei ihrem Namen alle Ehre machen und den nötigen Raum für diese Begegnungen zur Verfügung stellen.

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Das gemeinsame Frühstück, zu dem jeder eine Kleinigkeit wie Aufschnitt oder Marmelade mitbringen soll, biete einen idealen Einstieg, ist Schumacher überzeugt. Schon nach wenigen Minuten sind die Leute warm und kommen mit bisher Fremden ins Gespräch. Da wird dann vielleicht entdeckt, dass man die Leidenschaft für Pflanzen teilt und ein Staudenmarkt organisiert, so seine Erfahrung.

Jeder kann ein Thema mitbringen, es kurz vorstellen und es dann bei genügender Anzahl von Interessenten in einer offenen Runde diskutieren. Willkommen ist alles, was auf der Seele brennt. Die Projekte müssen nichts Großartiges sein, sondern einfach nur Dinge, die vielleicht das Leben in Lemwerder etwas verbessern könnten. Hildebrandt, der per Videotelefonie am Gespräch mit der NWZ teilnimmt, hat die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen seit Jahren in der Gemeinde leben und kaum jemanden kennen. Auch so etwas soll sich durch „Lemwerder schnackt und macht“ ändern ist seine Hoffnung.

Ins Rollen bringen

Ziel ist es, eigenständig, ohne weitere Verpflichtungen, ganz ohne die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Parteien und Vereinsregularien etwas ins Rollen zu bringen. „Und falls die bereitgestellten Brötchen nicht reichen, werden einfach schnell mehr besorgt“, hoffen Hildebrandt und Schumacher am Samstag, 29. Fe-bruar, von 9 bis 13 Uhr auf möglichst viele Teilnehmer. Œ

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