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Fußball: 22-Jähriger pfeift sich nach oben

24.07.2010

LEMWERDER Wenn Sebastian Berger ein Werder-Spiel ansieht, achtet er nicht nur auf die Sportler auf dem Rasen. Denn fest im Blick hat er immer auch den Unparteiischen auf dem Platz. Das hat gute Gründe: Berger steht selbst seit er 14 Jahre alt ist als Schiedsrichter auf den Fußballplätzen der Region.

Viel unterwegs

Der 22-Jährige aus Lemwerder wurde jüngst zum Bremer Schiedsrichter des Jahres gewählt. In der nächsten Saison pfeift er in den Oberligen in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen. „Ich bin jedes Wochenende unterwegs. Manchmal auch auf zwei Spielen. Entweder als Schiedsrichter oder Assistent, seit kurzem auch in der A-Jugend der Bundesliga“, erzählt er.

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Der Bankkaufmann muss sich für seinen sportlichen Nebenjob gut in Form halten. „Man sollte natürlich eine gute Kondition haben. Wir Schiedsrichter müssen regelmäßige Leistungstests mitmachen. Die muss man bestehen, sonst darf man nicht pfeifen“, sagt Berger.

Wichtig bei der Arbeit als Schiedsrichter sei vor allem. dass man nicht im Weg steht. „Ein guter Schiri fällt gar nicht auf“, erklärt er. „Außerdem muss man gelbe und rote Karten richtig einsetzen. Es gibt dafür genaue Vorschriften, aber eben manchmal auch einen Ermessensspielraum.“ Wichtig findet er die Kommunikation auf dem Platz. „Man muss mit den Spielern reden.“

Die Diskussionen über die Schiedsrichter bei der Weltmeisterschaft in Südafrika kann er ein Stück weit verstehen. „Beim Spiel Deutschland gegen England oder im Endspiel. Da hätte ich eine rote Karte für den Tritt von De Jong gegeben.“

Dem in den Medien immer wieder geforderten Videobeweis im Fußball steht der 22-Jährige offen gegenüber. „Einerseits lebt ja der Fußball von solchen Diskussionen über manche Entscheidungen der Schiedsrichter. Man muss aber auch mit der Zeit gehen. Große Fehlentscheidungen wie nicht gegebene Tore müssen verhindert werden. Da könnte man die Technik nutzen, wie beim Eishockey“, findet er. Selbst Fußball spielt Sebastian Berger nicht oft. „Nur freizeitmäßig“, winkt er ab. „ich helfe manchmal in der 2. Herrenmannschaft des SV Lemwerder aus.“ Lieber steht er jedoch als Unparteiischer auf dem Platz. Um die geopferte Freizeit und die Wochenenden tut es ihm nicht leid. „Von drei Spielen, die ich pfeife, sind zwei mit Übernachtung vor Ort, zum Beispiel in Dortmund. Da werde ich oft gefragt, warum ich das mache“, so Berger.

Nette Begegnungen

Außerdem lerne man auf Fortbildungen und bei den Turnieren viele neue Leute kennen, darunter auch manchen Promi. „Das vor allem bei den A-Jugend-Bundesligaspielen. Da sind viele Trainer auf Talentsuche.“ Und so wird Sebastian Berger auf jeden Fall am Ball bleiben. Denn Lust, den Schiedsrichter-Job noch professioneller zu betreiben, hat er auf jeden Fall.

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