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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Formstarker TSV fordert Titelanwärter

27.04.2018

Abbehausen /Brake Wesermarsch-Derby in der Fußball-Bezirksliga: Der TSV Abbehausen trifft am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Sportplatz an der Enjebuhrer Straße auf den SV Brake, der die Tabelle mit zehn Zählern Vorsprung vor dem VfB Oldenburg II anführt. „Die wollen uns bestimmt ein Bein stellen“, meint der Braker Torhüter und Spielführer Patrick Lahrmann vor dem Anpfiff.

In dieser Saison ist dem TSV Abbehausen das in zwei Aufeinandertreffen noch nicht gelungen. Das Hinspiel in der Kreisstadt gewann der SVB mit 2:1. Christopher Nickel hatte gleich zwei Mal getroffen. Abbehausens Tor schoss Maik Müller. Im Bezirkspokal schied der TSV gegen Brake mit einer 0:2-Niederlage aus.

Besondere Vorzeichen

Für den SV Brake steht das Duell unter besonderen Vorzeichen, hat der Verein aus der Kreisstadt doch den Titelgewinn vor Augen. „Wir stehen kurz vor unserem großen Ziel, haben es aber noch nicht erreicht“, sagt Trainer Gerold Steindor.

Abbehausen wiederum sicherte sich mit einem 2:1-Erfolg am Vorsonntag beim SVE Wiefelstede definitiv den Klassenerhalt. „Der TSV hat sich stabilisiert“, sagt Brakes Trainer Gerold Steindor. Die Balance aus Offensive und Defensive stimme.

Als Tabellensechster kann die Elf von Trainer Frank Meyer fast ohne Sorgen in das Derby gehen – wenn die vielen Verletzten in seinem Kader nicht wären. Mit Cedric Böger und Julian Hasemann fiel in Wiefelstede die komplette Sturmreihe aus. Gegen Brake kehrt Normen Hartmann nach Ablauf seiner Gelbsperre in den Kader zurück. Auch Lennard Wohlrab gab ein Comeback nach überstandener Verletzung. Meyer lobte in Wiefelstede den Einsatz von Matthias Poppe und Mirko Müller, die eigentlich in der zweiten Mannschaft spielen.

In elf Spielen kassierte der TSV zuletzt nur eine Niederlage. Er kletterte damit souverän aus dem Tabellenkeller. Der Coach nennt das Erfolgsrezept: „Einer ist für den anderen da. Wir sind eine große Gemeinschaft.“ Aber nicht nur das macht den TSV stark. „Wir haben auch taktisch ein paar Schritte nach vorne gemacht“, sagt Meyer, der von einer Vierer- auf eine Dreierabwehrkette umgestellt hat. „Aber wir können beide Systeme inzwischen ganz gut spielen“, meint er.

Auffällig ist zudem der Formanstieg von Adrian Dettmers. „Er macht momentan vieles richtig“, sagt Meyer über seinen Neffen. „Adrian ist eine wichtige Stütze der Mannschaft.“ Nicht ohne Grund belegen die Abbehauser in der Rückrunden-Tabellen Platz zwei. Der SV Brake ist Dritter in dieser Statistik. Dennoch: „Die Braker sind haushoher Favorit“, sagt Meyer, der sich die Gegnerbeobachtung geschenkt hat. „Ein Derby ist schließlich etwas ganz Besonderes. Das merke ich ja auch an meinen Spielern: Die sind heiß und freuen sich auf das Spiel“, sagt der Coach. „Wir werden mit einer breiten Brust auflaufen und alles versuchen, um die Punkte einzufahren.“

Starke Bilanz

Die Abbehauser treffen auf einen Gegner, der eine bärenstarke Gesamtbilanz hat. Brake hat von 25 Spielen nur vier Spiele verloren und nur ein Mal unentschieden gespielt – der Zehn-Punkte-Vorsprung spricht für sich.

Die Braker wissen indes, dass das Spiel kein Selbstgänger wird. „Das Derby ist immer ein Höhepunkt in der Saison“, sagt Steindor. Er glaubt, dass das Interesse an der Partie größer sein wird als in der Vergangenheit. Schließlich spiele der Tabellenführer gegen den Tabellenfünften.

Steindor sagt, dass die Mannschaften sich stets auf Augenhöhe begegnet seien. Der TSV sei immer mit einem starken Willen „gepaart mit Disziplin und Einsatz“ aufgetreten. Aber diese Tugenden hätten auch seine Elf zuletzt stark gemacht. „Da müssen wir am Sonntag rankommen.“

Zugleich dürfe sich seine Mannschaft nicht von der Hektik anstecken lassen. „In einem Derby ist immer Unruhe im Karton. Das gehört dazu“, sagte Steindor. „Wir müssen einfach weitermachen wie zuletzt und dürfen nicht nachlassen.“

Allerdings: Der SV Brake muss sich im Vergleich zum 2:0 am Vorsonntag gegen Eintracht Oldenburg im Torabschluss schon verbessern. Er vergab doch viele Chancen leichtfertig. Und dennoch: Brakes Offensivspieler Mirko Jankowski, der in dieser Woche krankheitsbedingt im Training gefehlt hat, verdiente sich ein großes Lob, versteht er es doch wie kein anderer, sogar in Bedrängnis zu schießen. Doch auch ihm fehlte das Glück. Gleichwohl: Auch den Gästen fehlten wirklich torgefährliche Spieler.

Muskuläre Probleme

Der Braker Philipp Winkler hat derweil noch Knieprobleme. Sein Teamkollege Rico Mathes plagt sich mit muskulären Problemen im rechten Oberschenkel herum. „Für mich kommt das Spiel in Abbehausen noch zu früh“, ärgert er sich.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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