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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Leinen los für die Abbehauser „Märchenkiste“

25.07.2019

Abbehausen /Fedderwardersiel Es wird nass, anstrengend und vor allem spaßig: Die Papierbootregatta in Fedderwardersiel steht bevor. Die Jugendlichen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Abbehausen treten als Titelverteidiger an. Ihrem Boot der Marke Eigenbau haben sie den Namen „Märchenkiste“ gegeben.

An den umjubelten Sieg im vergangenen Jahr kann sich das Team noch bestens erinnern. „Zwar ist unser Boot untergegangen, aber ich bin mit der Fahne über die Ziellinie geschwommen“, erzählt Lasse Kramer, Kapitän der Abbehauser Mannschaft.

Für ihn steht natürlich das Vergnügen im Vordergrund. Das Projekt erfolgreiche Titelverteidigung nimmt er aber durchaus ernst. „Das ist unser Ziel“, sagt der Käpt’n.

Neun Teams am Start

Am Freitag, 2. August, ertönt im Kutterhaften Fedderwardersiel um 15 Uhr der Startschuss für die neun Teams. Neben der Kirchengemeinde Abbehausen sind unter anderem die DLRG, der Butjadinger Yachtclub und der Shanty-Chor Butjenter Blinkfüer am Start.

An der Herstellung der „Märchenkiste“ sind 12 junge Leute im Alter von 16 bis 18 Jahren beteiligt. Die Bootsbauer haben 300 Capri-Sonne-Kartons für den Rumpf verbaut. Die Verpackungen stammen entweder von ihrem Zuhause oder von der Arbeitsstelle der Eltern. Für den Halt sorgen 30 Kilogramm Holzleim. Das Boot ist 1,4 Meter breit und 3,5 Meter lang. Der Name ist eine Anspielung auf ein bestimmtes Märchen, das erst am Tag der Veranstaltung preisgegeben wird.

Gewerkelt und gebastelt wird in Ellwürden im Garten von Torsten Lange. Er ist Lehrer und der Vorsitzende des Gemeindekirchenrats. „Wir haben in den Sommerferien meistens ab 17 Uhr hier im Garten und unter dem Carport gearbeitet“, erzählt Torsten Lange, „als Belohnung gab es abends Pizza oder ähnliches.“

Jetzt geht es um die Feinarbeit. Das Team muss die „Märchenkiste“ noch bemalen und eine Fahne basteln. Auch eine Probetour ist geplant. Die soll auf dem Kanal in Ellwürden stattfinden, damit die Papierboot-Skipper das richtige Gespür für das Paddeln bekommen.

Richtig zur Sache geht’s dann bei der Regatta am 2. August. „Anders als im vergangenen Jahr muss dieses Mal ein Boot die Ziellinie überqueren“, betont Melanie Schmidt von der ausrichtenden Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen. Die Besatzungen müssen Rettungswesten tragen. Auch für die Konstruktion der Boote gibt es Regeln. Strengstens verboten ist die Verwendung von Lack, da er den Gefährten zu viel Stabilität geben würden.

Regeln und Preise

Auf der ungefähr 250 Meter langen Strecke werden drei Läufe absolviert, bei denen jeweils drei Teams um die Wette schippern. „Der Hafen bietet nicht allzu viel Platz“, sagt Melanie Schmidt, „deshalb können wir nicht alle neun Boote zusammen auf die Strecke lassen.“

Das Siegerteam erhält einen Gutschein im Wert von 300 Euro. Die Plätze zwei und drei werden mit 200 und 100 Euro belohnt.

Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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