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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Daniel Behrens tritt auf Euphoriebremse

12.10.2018

Abbehausen Es gibt wohl kaum einen Trainer, der bescheidener ist als Daniel Behrens. Wer geglaubt hat, dass sich der Coach der Oberliga-Fußballerinnen des TSV Abbehausen nach dem 2:0-Coup gegen den zuvor ungeschlagenen FC Oste/Oldendorf vor lauter Euphorie dazu hinreißen lässt, die Saisonziele neu zu definieren, hat sich gewaltig getäuscht. Er bleibt vor der Auswärtspartie gegen Union Meppen (Sonntag, 13 Uhr) seiner Linie treu. „Wir haben zehn Punkte und damit acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Nur das ist wichtig.“

In diesem Sinne ist der Sieg seiner Elf gegen Oste/Oldendorf auch keine allzu große Überraschung. „Ich habe es schon in der vergangenen Saison beobachtet, und in diesem Jahr ist es genauso: In der Oberliga kann jeder jeden schlagen“, sagt Behrens. Und das bedeutet: „Wir können am Sonntag gegen Meppen genauso auf die Nase fallen wie Oste gegen uns“, sagt er.

Clevere Abbehauserinnen

Selbstverständlich werde seine Mannschaft versuchen, an die Leistung des vergangenen Wochenendes anzuknüpfen. „Aber jedes Spiel ist anders“, meint er. Gegen Oste/Oldendorf hatte seine Elf clever gespielt. „Oste hat nicht einmal gefährlich auf unser Tor geschossen, und wir haben uns vorne gut durchgesetzt, wenn die Chance da war.“ Das Fazit des Trainers: „Wir sind momentan ganz gut drauf.“

Deshalb hält er auch nichts davon, seiner Mannschaft großartige Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. „Das wäre kleinlich. Wir sollten auch mal zufrieden sein, schließlich spielen wir jede Woche mit einer anderen Aufstellung.“ Vergangene Woche saßen zwei Spielerinnen aus der Reservemannschaft und eine Spielerin des B-Mädchen-Teams auf der Bank. Am Sonntag sieht es nur etwas besser aus: Behrens wird auf zwölf Spielerinnen des Oberliga-Kaders zurückgreifen können. Wer das Team ergänzt, steht noch nicht fest. „Ich muss ja auch darauf achten, dass sich die Spielerinnen nicht festspielen“, so Behrens.

Remis gegen Andervenne

Seine Mannschaft trifft auf einen Gegner, der erst einmal gewonnen und in fünf Spielen fünf Tore erzielt hat. Zuletzt mussten die Meppenerinnen eine 0:7-Niederlage gegen den Titelanwärter Osnabrücker SC hinnehmen. Doch Vorsicht: Gegen Heidekraut Andervenne holten sie ein Remis. Zum Vergleich: Der TSV kassierte gegen Andervenne eine 0:6-Klatsche. Dieser Quervergleich bestätigt Behrens: Jeder kann jeden schlagen. Jedes Spiel ist anders.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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