• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
E-Paper wird an diesem Freitag für Sie freigeschaltet
+++ Eilmeldung +++

Mögliche Verzögerungen Bei Gedruckter Nwz
E-Paper wird an diesem Freitag für Sie freigeschaltet

NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Trainer setzt auf Wut im Bauch

19.10.2019

Abbehausen In einer Woche nach einem Debakel fühlt sich für ambitionierte Sportlerinnen und Sportler alles anders ein: Selbst die kleinsten Blessuren schmerzen, die Freude auf die kommenden Einheiten ist getrübt. Den Trainern und Trainerinnen und Trainer geht es ähnlich. Das bestätigt Daniel Behrens. „Die Niederlage hat mich tief getroffen“, sagt der Trainer der Oberliga-Fußballerinnen des TSV Abbehausen. Sie hatten am vergangenen Wochenende das Auswärtsspiel gegen den TSV Ahlerstedt/Otterndorf mit 1:10 verloren.

Das Team aus der Stadt Nordenham muss am Sonntag deshalb von 15 Uhr an ein kleines Kunststück vollbringen: Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Union Meppen gilt es, mit dem nötigen Selbstbewusstsein aufzulaufen, um einen Sieg einzufahren.

Und nur darum geht es, stellt Behrens klar. „Wir müssen alles dafür tun, um drei Punkte zu holen“, sagt er und setzt auf den Ehrgeiz seines Teams. „Die Spielerinnen müssen wütend sein und versuchen, mit aller Kraft zu gewinnen.“ Der Charakter der Spielerinnen ist gefragt. „Wer nach einer 1:10-Niederlage nicht alles gibt, hat den Teamsport nicht verstanden“, sagt Behrens.

Der Trainer lässt durchblicken, dass die Niederlage mehr als ein Warnschuss gewesen ist. „Selbst wenn wir am Sonntag gewinnen sollten, wäre das Spiel noch nicht vom Tisch“, sagt er. Behrens erklärt, warum: „Wir haben uns von unserer schlechtesten Seite gezeigt. Da war kein Aufbäumen zu erkennen, es fehlte der Einsatz. Stattdessen wurden Ausreden gesucht. Das kann ein Oberligist, der die Ambitionen hat, die Klasse zu halten, nicht abliefern.“

Behrens spricht von einer „schweren Situation“. Dennoch verrät die Tabelle, dass der TSV nach sechs Spieltagen noch optimistisch in die Zukunft schauen darf. Zwar belegt er mit fünf Punkten den vorletzten Rang – und damit den ersten Abstiegsplatz. Aber mit einem Sieg könnte der TSV einen kleinen Sprung nach vorne machen, zumal bei Union Meppen gar nichts zusammenläuft.

Die Emsländerinnen sind punktlos und verloren zuletzt gegen Eintracht Lüneburg mit 0:8. Gleichwohl war das die erste hohe Niederlage des Schlusslichts. In den Partien zuvor hatte es sich noch einigermaßen achtbar aus der Affäre gezogen.

Übrigens: Das Torverhältnis der beiden Teams spricht Bände. Sie stellen mit jeweils 23 Gegentreffern die schlechtesten Abwehrreihen. Außerdem leiden beide an einer Angriffsflaute. Meppen hat erst vier Tore geschossen, Abbehausen immerhin schon sieben. Weil aber laut Behrens fast alle Abbehauser Spielerinnen am Sonntag einsatzfähig sind, stehen die Chancen gut, dass der TSV sein Torkonto erhöhen kann – wenn er sich so präsentiert wie beim Pokalsieg gegen Eintracht Braunschweig.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2210
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.