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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

TSV bleibt nach Pleite gelassen

13.05.2019

Abbehausen Die Fußballerinnen des TSV Abbehausen spielen auch in der kommenden Saison in der Oberliga. Der Klassenerhalt stand schon am Freitagabend fest. Union Meppen hatte das Kellerduell mit dem SV Suddendorf-Samern mit 2:0 gewonnen und den SVS in die Landesliga geschossen. Am Sonntag konnte der TSV im Heimspiel gegen den Osnabrücker SC befreit aufspielen. Allerdings war der Tabellendritte an diesem Tag eine Nummer zu groß. Der TSV verlor mit 2:5 (1:2), hatte aber zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand egalisiert.

Abbehausens Trainer Daniel Behrens nahm die Niederlage gelassen hin. Er betonte die Bedeutung des Klassenerhalts für das Team und den Verein. „Wir haben alles erreicht und gezeigt, dass wir mithalten können“, sagte er und richtete den Blick schon mal nach vorne. „Wir werden uns ein wenig verstärken müssen, und dann greifen wir wieder an.“

Auch an diesem Wochenende schickte Behrens ein ersatzgeschwächtes Team auf den Abbehauser Fußballplatz. Und das geriet früh in Rückstand. Zunächst drosch Anna Maria Hegmann einen Freistoß direkt in die Maschen des Abbehauser Gehäuses (11.). „Das war ein starker Schuss. Aber das Foul zuvor war unnötig“, sagte Behrens. Vier Minuten später erhöhte Patrizia Landwehrmann, nachdem der TSV vergeblich versucht hatte, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. „Es lief einfach nicht“, sagte Behrens.

Aber sein Team bewies Kampfgeist und Moral. Und in der 19. Minute zeigte der TSV, dass auch er eine hohe individuelle Qualität in seinen Reihen hat: Ann Christin Luga erzielte das 1:2. Zwei Minuten nach der Pause glich Pia Ahlers aus, nachdem die Osnabrücker Torhüterin einen Schuss Ann Christin Lugas nicht unter Kontrolle bringen konnte.

Aber die Gäste schlugen zurück. Patrizia Landwehrmann (53.), Johanna Härle (62.) und Sahra Buck (82.) schossen den Sieg für Osnabrück heraus. „Der OSC hat viel Qualität und verdient gewonnen“, sagte Behrens und lobte den Gast: „Die Osnabrückerinnen haben ihren Part nonstop durchgespielt. Zwar haben sie hinten auch Schwächen, aber die konnten wir aufgrund unserer Personalsituation nicht ausnutzen“, sagte der Coach, der mit seiner Elf dennoch vollkommen zufrieden war.

TSV: Wiebke Schmidt - Jule Hedemann, Ann Christin Luga, Merle Emmert, Pia Ahlers, Alkje Detmers, Jana Oonk, Geske Kaemena, Laura Janßen, Leonie Schüler, Henrike Bultmann.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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