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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Geselligkeit: Kegelbrüder seit fünf Jahrzehnten

11.08.2018

Abbehausen Ein Jubiläum der eher seltenen Art gab es jetzt im Butjadinger Tor in Abbehausen zu feiern. Zehn noch aktive Mitglieder des Kegelclubs mit dem originellen Namen Gelenk(gicht)keit stießen dort auf ihr 50-jähriges Bestehen an. „Es ist fast wie eine Goldene Hochzeit“, meinte Hans-Hermann Ostendorf schmunzelnd.

Die Kegelbrüder, Ehemalige der Landwirtschaftsschule in Ellwürden, hatten sich erstmalig am 5. August 1968 zu der geselligen Sportart verabredet. Seitdem treffen sie sich regelmäßig an jedem Montag, an dem dann auch fleißig in die Kegelkasse eingezahlt wird. Wer fehlt, muss beim nächsten Mal das Doppelte zahlen.

Im Laufe der fünf Jahrzehnte sind einige Mitglieder ausgeschieden, andere hinzugekommen. Gewechselt haben ebenso die Kegelbahnen. Erst nutzte der Club die Bahnen in der früheren Ellwürder Gaststätte Appelhoff, dann die Anlage von Roland’s Eck in Stollhamm (heute Huus an’n Siel). Später kegelten die Männer am Hochhaus, ehe sie vor über 20 Jahren schließlich ins Butjadinger Tor umzogen.

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Bei etlichen Mannschaftswettkämpfen und Einzelturnieren hatten die Kegler von Gelenk(gicht)keit die Nase vorn. Die Geselligkeit pflegten die Männer unter anderem bei den Keglerbällen, die zum Beispiel in Rodenkirchen oder in Abbehausen stattfanden.

Eilert Cornelius ist nicht nur ein Mann der ersten Stunde, sondern seit der Gründung des Clubs vor einem halben Jahrhundert auch Kassenwart. „Heute sind wir wohl eher ein Stammtisch als ein Kegelclub“, räumt er ein, denn auf der Kegelbahn war die gesellige Crew schon seit einem guten Jahrzehnt nicht mehr. Aber reichlich Spaß haben die Senioren immer noch.

Das war jetzt auch bei der Jubiläumsfeier mit Festessen nicht anders. Schließlich sind die Männer eine eingeschworene Clique. Zur Vereinstradition gehörten und gehören auch die vielen Ausflüge, bei denen die Ehefrauen mit dabei sind. Mal geht es nach Friesland, nach Husum oder Rügen, mal nach Wildeshausen, Bremen oder Steinhude. Mit im Gepäck sind immer die Fahrräder, mit denen die Wesermärschler bei ihren Kurzreisen die jeweilige Umgebung erkunden.

Bei einer Fahrt zum 6-Tage-Rennen in Bremen sei einmal ein Kegelbruder verloren gegangen, weil er in den falschen Bus gestiegen sei, erinnern sich die Jubilare. Er sei aber trotzdem wohlbehalten zu Hause angekommen.

Bei Gelenk(gicht)keit ist es bis heute auch Usus, einander anlässlich von Familienfeiern zu besuchen. Das schweißt die zehn Männer im Alter von 71 bis 83 Jahren zusammen. Neue Mitglieder sind in der Runde willkommen. Die Entscheidung über eine Aufnahme in den Club muss aber einstimmig erfolgen.

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