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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Spielvereinigung benötigt Schützenhilfe

28.05.2018

Ahlhorn /Berne Zu viel, um zu sterben, aber zu wenig, um zu leben: Die Kreisliga-Fußballer der Spielvereinigung Berne haben am Samstag im Abstiegskrimi beim mitgefährdeten Ahlhorner SV 1:1 (1:0) gespielt. Den Klassenerhalt hat die Mannschaft von Trainer Michael Müller jetzt nicht mehr in der eigenen Hand. Sie ist auf Schützenhilfe anderer Teams angewiesen.

Aber es wird schwer: Schließlich punkteten der TV Jahn Delmenhorst in den vergangenen Wochen fleißig gegen deutlich besser platzierte Vereine und hat sich mittlerweile auf den viertletzten Platz (31 Punkte) vorgearbeitet. An diesem Wochenende gewann der Vorletzte SV Achternmeer (28 Punkte) mit 13:0 gegen den Zehnten TSV Ippener. Das Torverhältnis wurde deutlich aufpoliert, was im Endeffekt noch sehr wichtig werden könnte.

Umso bedeutender war die Partie der Berner beim Letzten aus Ahlhorn. Nach schleppendem Beginn gewann die Spielvereinigung immer mehr Sicherheit und ging in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Torben Kienast bediente Dennis Conze-Wichmann, der überlegt ins Eck einschob. „Danach haben wir das Spiel kontrolliert“, meinte Müller.

Im zweiten Durchgang nahmen die Nickeligkeiten zu. Müller monierte, dass es die Hausherren immer wieder mit taktischen Fouls und Nachhaken versuchten. Insgesamt zückte Schiedsrichter Burhanettin Akyol acht Gelbe Karten (Ahlhorn fünf, Berne drei) und dazu noch eine Ampelkarte für die Hausherren (80.). Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgleich schon gefallen. Ahlhorns Stefan Rupprecht bekam den Ball an der Mittellinie auf und lief los Richtung Berner Strafraum. Als er fast dort angekommen war, wurde er immer noch nicht gestellt. Also zog er einfach mal ab und hämmerte den Ball unter die Latte. „Ein Sonntagsschuss“, meinte Müller.

Die Siegchance war trotzdem noch da. Nach einem Foul an Edsson Ramos hatte der Unparteiische bereits auf Strafstoß entschieden. Der Linienrichter sah das Foul allerdings außerhalb des Strafraums, daher gab es nur Freistoß. Kurz darauf stand Nico Kruck allein vorm Ahlhorner Keeper, schoss allerdings vorbei. Auf der anderen Seite hatte Berne in der Schlussminute großes Glück. Ahlhorn köpfte das vermeintliche 2:1, das wegen einer knappen Abseitsposition allerdings keine Anerkennung fand.

Müller war zwiegespalten. „Eigentlich hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Wegen der Szene in der letzten Minute müssen wir aber froh sein, nicht ganz ohne Punkt dazustehen“, sagte er. Berne ist Drittletzter mit 29 Punkten und hat noch ein Spiel. Achternmeer lauert mit einem Zähler dahinter, darf aber noch zwei Mal ran. „Wir müssen jetzt unser letztes Spiel gewinnen und hoffen, dass die anderen Mannschaften mitspielen“, sagt Müller.

Tore: 0:1 Conze-Wichmann (23.), 1:1 Rupprecht (73.).

SpVgg: Anders - Röhrl, Litzcobi, Kienast, Kruck, L. Fischer (69. Schneider), Neumann, Ripken (81. Kranz), Wendorff (38. Ramos), D. Rüscher, Conze-Wichmann (89. Müller).

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