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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Alarmzustand für 60 sechsbeinige Teams

08.07.2015

Lemwerder In den Trümmern einer Dorfkneipe hat Lars Prößler mit seinem Hund Pollux nach dem Erdbeben in Nepal nach Verschütteten gesucht. Der Lemwerderaner Ortsbrandmeister und Leiter der Rettungshundestaffel weiß, dass solche Einsätze in Katastrophengebieten ein Kraftakt für Mensch und Hund sind und nur durch ständiges Training und eine optimale Vorbereitung zu stemmen sind. Und an dieser optimalen Vorbereitung feilen von Donnerstag bis Sonntag, 9. bis 12. Juli, Rettungshundeführer aus ganz Deutschland in Lemwerder im „Rescue Camp“.

Für die Feuerwehr Lemwerder ist es eine Premiere, dieses „Rescue Camp“ ausrichten zu dürfen. Ein Jahr lang hat die Vorbereitung gedauert. Zum Organisationsteam gehören neben Lars Prößler auch Ilga Dreikorn, Annika Meyer, Gesa Kruse, Michael Herbers und Sebastian Schreinicke. 70 Helfer werden zudem dafür sorgen, dass im Camp alles reibungslos läuft und es ausreichend Statisten für die diversen Übungsszenarien gibt.

60 Männer und Frauen aus verschiedenen Hilfsorganisationen wie Deutschen Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk und Feuerwehr beziehen das Camp am Donnerstagmittag auf dem Ritzenbütteler Sand. Zuvor werden alle Hunde tierärztlich untersucht, um deren Einsatzfähigkeit sicherzustellen. Denn wie erwähnt: Rettungseinsätze sind anstrengend.

Am Freitagmittag fällt der Startschuss für die erste konkrete Übung. 36 Stunden lang halten sich von da an alle Hundeführer in Bereitschaft. Es wird mehrere Einsätze geben – manchmal erreichen die Hundeführer die vermissten Personen erst durch Abseilen, einen Orientierungsmarsch oder einen Bootstransfer. „Alle Hundeführer müssen dazu in der Lage sein, alles mitzuführen, was sie für 36 Stunden für sich und ihren Hund benötigen“, erklärt Lars Prößler gegenüber der NWZ : „Also Wasser für Mensch und Hund, Powerriegel und Hundefutter zum Beispiel.“ Das warme Sommerwetter könnte zudem während der Übung zu einer weiteren Herausforderung werden, so Prößler: „Aber die Hunde packen das. Man muss nur für genug Wasser, Pausen und Belüftung sorgen.“

Am Sonntag ist das Spektakel vorbei, dann findet um 10 Uhr auf dem Ritzenbütteler Sand die Siegerehrung statt.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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