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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Rund 900 Badegäste am bisher heißesten Tag des Jahres

31.07.2019

Atens Steigt die Anzeige auf dem Thermometer in die Höhe, steigt auch die Besucherzahl im Schwimmbad. So zumindest im Atenser Freizeitbad Störtebeker. Sehr gut besucht war das Bad vor allem in der vergangenen Woche mit dem bisher heißesten Tag des Jahres: Am Donnerstag kamen etwa 900 Gäste zur Abkühlung. Das seien doppelt so viele wie sonst, erzählt Christoph Pevestorf, der im Bad als Fachangestellter für Bäderbetriebe arbeitet. Die regulären Stammgäste, wie die Frühschwimmer, kämen natürlich auch in der Ferienzeit. Zusätzlich nutzten in den Ferien mehr Jugendliche und auch Familien das Bad.

Rutschen auf Zeit

An Abwechslung mangelt es jedenfalls nicht im Störtebeker-Bad. Im Innenbereich springen Gäste vom Drei- oder Ein-Meter-Brett ins 25 Meter lange Schwimmer- bzw. Kombibecken, das wegen des Sprungturms an der tiefsten Stelle fast vier Meter zählt, nutzen das Erlebnisbad mit Strömungskanal, Geysiren und einer Sprudelbank mit Massagedüsen oder messen sich auf der 67 Meter langen Rutsche im Schnellrutschen: Hier wurde vor einigen Jahren eine Zeitmessanlage installiert. Die Idee entstand durch die Rutschmeisterschaft am Aktionstag, der jährlich am ersten Sonntag der Sommerferien stattfindet. „Der Rekord liegt bei gut 12 Sekunden“, berichtet Christoph Pevestorf.

Infos rund ums Freizeitbad

Das Hallenbad in Atens wurde im November 1969 eröffnet und feiert somit in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr findet jeweils eine besondere Veranstaltung im Monat statt. Als nächste steht „Rock im Freibad“ am Samstag, 24. August, von 19 bis 22 Uhr auf dem Programm.

Geänderte Öffnungszeiten gelten in den Sommerferien im Störtebeker-Bad: Geöffnet ist in dieser Zeit auch montags von 13 bis 20.30 Uhr, dienstags bis freitags von 6 bis 7.30 Uhr zum Frühschwimmen und von 10 bis 20.30 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 19 Uhr. Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit.

Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 6,20 Euro, eine für Kinder 3,10 Euro. Tickets sind auch stundenweise und als Zehner- oder Gruppenkarten erhältlich.

Weitere Informationen rund um das Freizeitbad und weitere Preisangaben gibt es unter

    www.nordenham.de/de/freizeit/hallenbaeder

Aber auch im Außenbereich lässt sich gut die Zeit vertreiben. Die Wellenrutsche, Geysire und Massagedüsen lassen im einen bis 1,25 Meter tiefen Außenbecken keine Langeweile aufkommen. Wer eine Pause vom kühlen Nass braucht, kann sich beim Fußball oder Volleyball austoben, sich im Riesenschach oder an der Tischtennisplatte messen oder sich einfach auf der großen Liegefläche sonnen.

Jeweils ein Kinderbecken draußen und drinnen mit kleinen Rutschen runden das Angebot ab. Für das kulinarische Wohl sorgt ein Kiosk mit Getränken, Eis und Snacks.

Aktionen zum Jubiläum

Dieses Jahr ist außerdem „doppeltes Jubiläumsjahr“, erzählt Christoph Pevestorf. Vor 50 Jahren wurde das Bad als Gartenhallenbad eröffnet, vor 25 Jahren saniert und erweitert und in Freizeitbad Störtebeker umbenannt. Daher veranstalten die Mitarbeiter dieses Jahr jeden Monat eine besondere Aktion, wie einen Aquafitness-Tag im Januar oder eine Poolparty im Februar. Diese wurden bisher gut angenommen, freut sich Christoph Pevestorf. Geplant sind noch „Rock im Freibad“ am 24. August und ein „Holi Festival“ am letzten Freibadwochenende vor der Schließung, voraussichtlich Mitte September. „Dann ist es egal, wie es hier aussieht“, schmunzelt Betriebsleiter Ingo Wendland. Im Oktober steht eine Halloween-Party auf dem Programm, bevor am 2. November die große Jubiläumsparty steigt. Das Weihnachtsschwimmen im Dezember schließt das Aktionsjahr ab. „Es ist auch ganz interessant, zu sehen, was man vielleicht weiter machen könnte“, erzählt Ingo Wendland. „Aquafitness zum Beispiel fanden die Leute gut.“

Bevor die diesjährige „Freibadsaison“ mit Inbetriebnahme des Außenbeckens eingeläutet wurde, mussten einige Schwierigkeiten bewältigt werden: Der Außenbereich wurde in den vergangenen Jahren häufig von Gänsen besucht, die ihren Unrat dort hinterließen. In diesem Frühjahr wurde das komplette Außengelände eingezäunt, erzählt Christoph Pevestorf. So ist dieses Problem weitestgehend behoben.

Viele Besucher

Auch die fehlenden Aushilfen zur Schwimmaufsicht wurden noch rechtzeitig vor den Sommerferien gefunden. „Kurz vor knapp“ seien noch einige Bewerbungen eingegangen, sodass der Außenbereich in der zweiten Juniwoche eröffnet werden konnte, sagt Christoph Pevestorf.

Nach einigen nicht so gut besuchten Jahren folgte der Sommer 2018: „Letztes Jahr war extrem“, sagt Ingo Wendland. „Je heißer es wurde, desto voller wurde es.“ Aber auch in diesem Jahr könnten sie bisher mit den Besucherzahlen zufrieden sein, meint er. „Es gibt nichts Langweiligeres als einen Sommer, in dem es nur bewölkt ist“, schmunzelt Christoph Pevestorf. „So wie es jetzt ist, ist es optimal.“

Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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