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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Aus einem Team wird Familie

31.07.2015

Ovelgönne Die große Herausforderung im Voltigiersport ist es, alle Voltigierer, die Longenführerin und das Pferd fit zu bekommen, damit der Fahrt zum Turnier nichts im Weg steht.

Die Ovelgönner M*-Mannschaft ist in dieser Saison ein wenig vom Pech verfolgt. „2014 war ein so erfolgreiches Jahr für uns, da ist es jetzt natürlich doppelt schwer sich mit der Pechsträhne abzufinden“, erzählt Michelle Korb, eine der Voltigiererinnen. 2014 konnte sich das Team aus Ovelgönne in der Leistungsklasse L für einen bundesweiten Vergleichswettkampf qualifizieren. Gemeinsam stiegen sie in dien nächst höhere Leistungsklasse M* auf.

Der Start in die Saison 2015 war etwas holprig. Nachdem mehrere Turniere abgesagt werden mussten, starteten sie ihr erstes Turnier in Bremen auf dem Schimmelhof. „Das war nicht so erfolgreich. Aber davon haben wir uns nicht entmutigen lassen und uns entschieden, beim Oldenburger Landesturnier in Rastede an den Start zu gehen", sagt Michelle.

Gesagt, getan. Innerhalb von zwei Wochen wurde die Kür umgestellt, eine Voltigiererin aus München spontan fürs Training eingeflogen. Die Mission hieß: Einen schönen Tag in Rastede haben, auch wenn alle zusammen nur einmal trainiert haben.

Es kam, wie es kommen musste: In der Generalprobe fiel Larissa, Stammvoltigiererin im Team, vom Pferd. Diagnose: Kreuzbandriss.

Noch einmal musste die Kür umgebaut werden. „Rastede war sozusagen unsere Generalprobe, vorher haben wir die Kür nicht zusammen geturnt“, sagt Michelle. Mit dem festen Vorsatz, das Beste aus der Situation zu machen, ging es am Sonntagmorgen von Ovelgönne nach Rastede.

Wieder waren die Umstände schwierig, es gab nicht genügen Platz um Wanda, das Pferd der Mannschaft, ausreichend abzulongieren. Der eigentliche Turnierstart war zum Glück eine Versöhnung für all die Pannen und all das Pech.

Die Voltigiererinnen zeigten die Pflichtübungen so gut sie nur konnten. Auch die Kür lief, den Umständen entsprechend, ganz gut. Insgesamt waren alle mit dem erreichten 4. Platz zufrieden.

„Im letzten Jahr sind wird von einer Mannschaft zu einer Familie zusammengewachsen. Auch wenn es mal nicht so rund läuft, wir halten zusammen“, sagt Michelle.

Ziel der Ovelgönner Mädels ist es, auf dem eigenen Turnier im Oktober zu zeigen, was sie können. Dafür brauchen sie aber noch Unterstützung. Kinder, die schon etwas turnerische Erfahrung haben, sind herzlich eingeladen, bei den Ovelgönner Voltigierern zum Probetraining zu kommen.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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