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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

ETB feiert knappen Auswärtssieg

12.11.2018

Barnstorf /Elsfleth Fast wäre es wieder passiert: Wie schon in der Vorwoche gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (22:22) hätten die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB am Samstag in den Schlussminuten beinahe noch einen komfortablen Vorsprung verspielt. Diesmal ging aber alles gut. Bei der HSG Barnstorf/Diepholz II siegte der ETB knapp mit 34:33 (20:15) und bleibt mit zwei Punkten Vorsprung Tabellenführer.

Gegen Schwanewede lag der ETB eineinhalb Minuten vor dem Abpfiff noch mit drei Toren vorne und büßte trotzdem noch einen Punkt ein. In Diepholz lagen die Elsflether fünf Minuten vor dem Ende sogar mit fünf Treffern in Führung (33:28). Und doch taten sie sich wieder schwer, den Sieg locker unter Dach und Fach zu bringen. „Das wäre ja auch zu einfach gewesen. Also haben wir den Gegner wieder rankommen lassen“, sagte ETB-Trainer Ulrich Adami mit ironischem Unterton.

Wie gegen Schwanewede ließen seine Spieler in der Endphase klare Möglichkeiten liegen. Aber diesmal kamen sie ungeschoren davon, obwohl Bela Rußler wenige Sekunden vor dem Abpfiff nur den Pfosten traf und Barnstorf damit zum Gegenzug einlud. Allerdings begrub Florian Doormann den Abpraller im Hechtsprung unter sich und rettete mit dieser Aktion den Auswärtssieg.

„Unser Spiel war Grütze“, meinte Adami. Seine Kritik bezog sich allerdings rein auf die Defensivleistung. „Wir haben hinten keinen Zugriff bekommen“, sagte Adami. „33 Gegentore sind einfach zu viel.“ Er bescheinigte den Gastgebern aber eine clevere Spielweise. „Sie haben die Angriffe immer lange ausgespielt und darauf gewartet, bis sich irgendwann eine Lücke bei uns auftat. Und dann haben sie zugeschlagen“, sagte Adami. Zudem hätten die beiden Torhüter Sascha Klostermann (1. Halbzeit) und Marcel Völkers (2. Halbzeit) „nicht ihren besten Tag“ erwischt.

Mit der Darbietung im Angriff war Adami aber höchst zufrieden. „Da kann ich wirklich nicht groß meckern“, sagte er. Christopher Santen versenkte seine Rückraumfackeln sicher, und auch Tizian von Lien präsentierte sich treffsicher. Immer wieder lag der ETB mit fünf Toren vorne, erstmals beim 10:5 in der 13. Minute. Aber kleinere Schwächephasen nutzte die HSG, sich nicht abhängen zu lassen.

„Normalerweise hätten wir zwischendurch höher führen müssen. Aber das Spiel ist abgehakt. In zwei Wochen fragt niemand mehr danach, wie er zustande gekommen ist“, sagte Adami.

ETB: Völkers, Danielzik, Klostermann - von Lien (11/3), Santen (9), Doormann (6), Rußler (3), Pape (2), Zindler (2), Janßen (1), Bolte, Oberegger, Pille.

Spielstationen: 4:6 (8.), 5:10 (13.), 11:16 (23.), 15:20 (30.), 20:22 (39.), 20:26 (42.), 24:29 (49.), 28:33 (55.), 33:34 (60.).

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