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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Pferdesport In Der Corona-Krise: Reiter in der Wesermarsch müssen sich zügeln

28.03.2020

Berne /Lemwerder Keine Ponyspiele, kein Reitunterricht – im Berner Reitverein Sturmvogel muss man sich auf die Vorschriften der Corona-Krise einstellen. Wo sonst Anhänger an Anhänger auf dem Gelände an den Bahngleisen steht, war in dieser Woche kein Gespann mehr zu sehen.

Dieter Logemann, Vorsitzender des Vereins, musste den Reitbetrieb weitestgehend untersagen. „Erst hatten wir den Unterricht abgesagt, das Reiten in der Halle haben wir noch erlaubt“, sagte er. „Jetzt dürfen nur noch die Pferde in der Halle bewegt werden, die hier auf dem Vereinsgelände im Stall stehen.“ Und auch dann dürfen immer nur zwei Personen gleichzeitig in der Halle reiten, auch wenn man sich bei diesem Sport nicht besonders nah kommt.

Reitschulen

15 Pferde stehen derzeit beim Verein. „120 Pferde werden hier sonst regelmäßig geritten“, erklärt Logemann. Die Vereinsmitglieder fahren sie mit dem Hänger von zu Hause in den Berner Ortskern. „Jetzt müssen die Pferde privat auf den Weiden bewegt werden“, so Logemann. Zum Glück hätten viele Vereinsmitglieder auch kleine Reitplätze zu Hause. „Wir beim Sturmvogel haben keine Schulpferde“, sagt der 65-Jährige. Das sei in der momentanen Situation eine Erleichterung. „Betriebe oder Vereine mit vielen Schulpferden haben nun zu kämpfen. Die Einnahmen durch den Unterricht brechen weg, trotzdem müssen die Tiere natürlich weiter versorgt werden“, so Logemann.

Auswirkungen hat die Corona-Krise auch auf die Turniersaison des Vereins. „Wir haben noch nicht entschieden, ob unser Himmelfahrt-Turnier stattfindet“, sagt Dieter Logemann. Die Meldungen für das Turnier können immer bis vier Wochen vor dem Start abgegeben werden. Das könne im Notfall noch anders geregelt werden.

Der Vereinsvorstand will nun erst einmal bis Mitte April abwarten und die Lage dann neu bewerten. „Wenn die Krise zu dieser Zeit noch anhält, sagen wir die Veranstaltung natürlich ab“, heißt es. Andere Reitvereine in der Region haben bereits Turniere abgesagt.

Genaue Hygieneregeln

Auch die Reiter in Bettingbühren müssen sich mit den neuen Gegebenheiten arrangieren. „Wir haben den Reitbetrieb eingestellt“, sagt Vorsitzende Ann-Kathrin Schmidt. „Die Einsteller nutzen die Halle weiterhin, müssen sich aber an einen festen Zeitplan halten. Auch die Hygienemaßnahmen sind genau vorgeschrieben.“

Der Verein sei relativ klein, viele Mitglieder hätten die Pferde zu Hause und könnten zur Not dort ein wenig reiten.“ Einfach auf die Weide stellen kann man die Pferde nicht, schon allein, weil dann die Gefahr von gefährlichen Koliken besteht.

„Unser nächstes Turnier findet im September statt, dafür planen wir weiterhin. Vielleicht haben wir Glück, und es kann doch noch stattfinden“, hofft Vorsitzende Ann-Kathrin Schmidt.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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