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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Idealer Einstieg in den Sport

20.05.2019

Berne Neben der Berner Turnhalle gab es etwas zu feiern: Dort wurde von Bürgermeister Hartmut Schierenstedt sowie den Vorstandsmitgliedern Annika Ulbrich und Hannes Ibbeken vom Stedinger Turnverein symbolisch der erste Spatenstich für ein Beachvolleyballfeld gemacht. Bereits im Sommer soll dort gespielt werden können.

Für das Eröffnungsspiel werde natürlich der vom Bürgermeister aus eigener Tasche spendierte Turnierball eingesetzt, sagte Volleyball-Spartenleiter Lutz Menzel, der sich auf das sandige Vergnügen an der frischen Luft schon jetzt freut.

Zwei Felder in Turniermaßen und der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von drei bis fünf Metern sind geplant, erklärte Hannes Ibbeken. Die Beachvolleyball-Anlage wird umzäunt und mit einer Schließanlage versehen. Das sei notwendig, um sie vor Vandalismus oder Verschmutzung zu schützen. Grobe Arbeiten wie den Erdaushub und die Verlegung der Drainage übernimmt Landschaftsbauer Sebastian Ibbeken. Aufgefüllt wird der Platz mit Spezialsand, der nicht klumpt.

Bis die insgesamt acht mal 16 Meter große Anlage genutzt werden kann, steht den Mitgliedern des Sportvereins jedoch noch eine Menge Arbeit bevor. Denn nur mit dem Aufstellen der Netze sei es nicht getan, so Annika Ulbrich. Beispielsweise gehöre auch das Anlegen der Sicherheitsstreifen, die für das Training zu einem dritten Spielfeld umfunktioniert werden könnten, dazu. Das Beachvolleyballfeld soll zwar in erster Linie den Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen. Aber auch andere Interessierte können sich zur Nutzung beim Verein melden.

Volleyball und ganz besonders das gelenkschonende Spiel auf dem Sand sei einfach ideal, um wieder in den Sport einzusteigen, schwärmte Lutz Menzel. Durch die Außenanlage werde es leichter, Leute aufs Feld zu bekommen. Auf dem neuen Platz könne man sogar offizielle Beachvolleyball-Turniere organisieren. Das Training an der Weser bisher sei „alles andere als ideal“. Rund 50 Volleyballer gehören der Spielgemeinschaft mit Elsfleth bis jetzt an.

Künftig nicht nur hinter verschlossenen Türen zu trainieren, darin sieht Annika Ulbrich einen weiteren Pluspunkt des Projekts. So könnten Vorbeikommende Lust auf den Sport bekommen – oder Eltern, die ihre Kinder zum Turnen in die Halle bringen, würden die Zeit zum Baggern und Pritschen nutzen.

Anfang 2017 gab es die ersten Planungen zu dem Bauvorhaben, das durch den Rat bewilligt werden musste. Laut Vertrag stellt die Gemeinde dem Verein das nötige, direkt neben dem Bolzplatz liegende Grundstück 25 Jahre kostenlos zur Verfügung. Vom Landessportbund wird das rund 25 000 Euro teure Vorhaben gefördert. Mit Arbeitskraft und Eigenmitteln stemmt der Verein aber den Hauptteil des ehrgeizigen Projekts.

Der Bürgermeister, der selbst zwei Jahre Volleyball gespielt hat, zeigte sich froh über das neue Sportangebot und war ganz gerührt, als er um das Signieren des mitgebrachten Balls gebeten wurde.

Der Idee von Bernd Fromm von der Spielvereinigung Berne, auf diesem Gelände auch die geplante und mit EU-Geldern finanzierte Boule-Bahn anzulegen, erteilte der Verwaltungschef jedoch eine klare Absage. Die Zufahrtswege rund um die Turnhalle müssten frei bleiben. Außerdem sei in ferner Zukunft ein Sportplatz hinter der Halle geplant, sagte er.

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