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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Berner biegen spät in Erfolgsspur ein

10.11.2014

Wesermarsch Die in der 1. Kreisklasse spielenden Fußballer der Spielvereinigung Berne haben am Sonntag ihre Titelambitionen untermauert. Sie gewannen das Derby gegen den TuS Elsfleth auf eigenem Platz mit 4:2, obwohl sie gleich zwei Mal in Rückstand geraten waren. Unterdessen entschied der ESV Nordenham das Stadtderby gegen den 1. FC Nordenham II mit 5:2 für sich.

Spielvereinigung Berne - TuS Elsfleth 4:2 (1:1). Die Berner waren tonangebend. „Aber wir haben die Chancen nicht genutzt“, sagte Coach Michael Müller. Elsfleth machte es besser: Darwin Walter schoss die Gäste mit einem Traumtor in Führung: Aber auch Daniel Rüscher ließ sich nicht lumpen: Er glich mit einem Sonntagsschuss aus (19.). Anschließend sahen die Zuschauer ein Kampfspiel. Berne dominierte, „aber das letzte Quäntchen hat gefehlt“, meinte Müller. Das rächte sich: Walter erzielte das 2:1 für Elsfleth in der 53. Minute. „Danach haben wir uns endlich am Riemen gerissen“, sagte Müller. Bernes Coach stellte seine Elf noch offensiver ein. Die Gastgeber drückten, während die Kräfte der Elsflether schwanden. „Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Tore fielen“, sagte Müller. Und so war es dann auch: Michael Kranz (72.), Dennis Conze-Wichmann (78.) und Stefan Keil (82.) schossen Berne zum Derbysieg.

Tore: 0:1 Darwin Walter (11.), 1:1 Daniel Rüscher (19.), 1:2 Walter (53.), 2:2 Kranz (72.), 3:2 Dennis Conze-Wichmann (78.), 4:2 Stefan Keil (82.).

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ESV Nordenham - 1. FC Nordenham II 5:2 (1:1). Die Zuschauer sahen ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften offenbarten große Lücken in ihren Abwehrreihen, haderten mit ihrer Abschlussschwäche und verzweifelten am gegnerischen Aluminium. Der Spielverlauf spricht für sich. Der ESV setzte sich erst Mitte der zweiten Halbzeit entscheidend ab. „Die Teams haben sich nichts geschenkt“, sagte ESV-Trainer Thorsten Rohde und sprach von einem letztlich verdienten Sieg für seine Mannschaft.

Tore: 0:1 Niklas Rimkus (30.), 1:1 Torben Krause (35.), 2:1 Olaf Speckels (46.), 3:3 Erhan Dilbaz (50.), 3:2 Speckels (70.), 4:2 Daniel Köhler (72.), 5:2 Manuel Müller (80.).

TuS Elsfleth II - SG Großenmeer/Bardenfleth 1:3 (0:1). Beide Teams spielten ersatzgeschwächt. Dementsprechend durchwachsen war die Partie. Die Zuschauer sahen kaum Chancen. Großenmeer spielte zwar feldüberlegen, ließ aber die Durchschlagskraft vermissen. Dennoch nahmen die Gäste eine Führung mit in die Kabine: Martin Menke hatte in der 38. Minute eine Vorarbeit von Benjamin Lübben genutzt.

Nach der Pause war die SG drückend überlegen. Der TuS hatte mit Konditionsproblemen zu kämpfen. Lübben (53.) und Florian Dierks mit einem Eigentor (61.) bauten die Führung aus. Immerhin: Raffael Haupt erzielte mit einem von Maik Oberländer verursachten Handelfmeter Elsfleths Ehrentreffer. „Wir sind mit dem 1:3 gut bedient. Die SG ist der verdiente Sieger“, meinte Elsfleths Vorstand Hergen Speckels.

Tore: 0:1 Menke (38.), 0:2 Lübben (53.), 0:3 Dierks (61., Eigentor), 1:3 Haupt (72., Handelfmeter).

Spielvereinigung Berne II - SC Ovelgönne 3:4 (1:2). Die Gastgeber taten sich von Beginn an extrem schwer. „Ovelgönne hat in der ersten Halbzeit unseren Strafraum belagert“, sagte Bernes Trainer Markus Rohmann. Allerdings hätten die Gäste aus ihrer Überlegenheit nur unzureichend Kapital geschlagen. Zwar schossen Paul Hemken (3.) und Hannes Köhler (17.) eine 2:0-Führung heraus, aber Daniel Villbrandt brachte die Gastgeber mit dem Anschlusstreffer wieder ins Spiel zurück. Nach dem Wechsel war das Spiel ausgeglichen und kampfbetont. Zwar beantwortete Villbrandt (65., 75.) die Ovelgönner Tore von Moritz Krahl (50.) und Michel Czerny (69.) jeweils mit dem Anschlusstreffer, aber seine Treffsicherheit alleine reichte nicht. „Ovelgönne hatte mehr vom Spiel“, meinte Rohmann. „Deshalb geht der Sieg für Ovelgönne auch in Ordnung, obwohl er ein wenig glücklich war.“

Tore: 0:1 Hemken (3.), 0:2 Köhler (17.), 1:2 Villbrandt (40.), 1:3 Krahl (50.), 2:3 Villbrandt (65.), 2:4 Czerny (69.), 3:4 Villbrandt (75.).

SG Burhave/Stollhamm - SV Brake III 2:0 (1:0). Burhave bestimmte das Spiel. Die Gäste standen tief und fingen sich schon in der 15. Minute den ersten Gegentreffer: Hendrik Simon hatte eingenetzt. Anschließend taten die Gastgeber das Nötigste, während Brake seine Defensivtaktik beibehielt. „Das war kein schönes Spiel für die Zuschauer“, sagte Jürgen Penshorn, der die Burhaver zusammen mit Thomas Neckritz trainiert. In der 58. Minute erhöhte Marcel Willms auf 2:0. Vier Minuten später sah Brakes Kevin Hayessen die Gelb-Rote Karte. „Danach war das Spiel gelaufen“, sagte Penshorn, der seiner Mannschaft eine konzentrierte Leistung bescheinigte.

Tore: 1:0 Hendrik Simon (15.), 2:0 Marcel Willms (58.).

SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - SC Ovelgönne II 6:1 (4:1). Auf dem schwer bespielbaren Untergrund kamen die Gastgeber besser zurecht. Sie ließen Ball und Gegner laufen. Ole Minnmann erzielte in der 11. Minute mit einem schönen Linksschuss das 1:0, Mirco Scheltwort legte mit einem Treffer aus dem Gewühl heraus in der 23. Minute nach, und nur 60 Sekunden später erhöhte Flemming Hardt nach schöner Vorarbeit von Rico Hardt auf 3:0. Zwar schoss Dariusz Zabost in der 28. Minute das 1:3, aber Bastian Gerdes entschied die Partie vier Minuten später mit dem 4:1. SG-Coach Heinz Ullrich war zufrieden. „Wir haben wirklich gut kombiniert.“

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein reines Kampfspiel. Die Schweier Ole Minnemann (77.) und Timo Patz (89.) legten noch einmal nach. „Das war ein verdienter Sieg“, sagte Minnemann. „Allerdings hat sich Ovelgönne nie aufgegeben.“

Tore: 1:0 Minnemann (11.), 2:0 Scheltwort (23.), 3:0 Flemming Hardt (24.), 3:1 Zabost (28.), 4:1 Gerdes (31.), 5:1 Minnemann (77.), 6:1 Patz (89.).

FSV Warfleth - TuS Jaderberg 1:1 (0:1). Jaderberg war auf dem tiefen Geläuf spielerisch eindeutig besser und berannte das Warflether Tor. Aber die erste dicke Chance hatten die Gastgeber: Andree Ripken setzte einen Elfmeter an den Pfosten (6.). Vier Minuten später leistete sich Warfleths Abwehr eine Schlafmützigkeit, die Jan-Ole Meiners mit Jaderbergs Führungstreffer bestrafte. Anschließend machte Jaderberg weiter das Spiel, doch Warfleth hielt mit viel Kampf dagegen und hatte durchaus gute Chancen. Weil den Gästen die Durchschlagskraft fehlte, kam es, wie es kommen musste: Niklas Köhler glich mit einem direkt verwandelten Freistoß aus (59.). „Jaderberg war spielerisch klar besser“, sagte Warfleths Trainer Norbert Krage. „Aber auch wir hatten einige große Chancen.“

Tore: 0:1 Meiners (10.), 1:1 Köhler (59.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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