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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Halle kann weiter genutzt werden

07.09.2019

Bettingbühren Eine tolle Veranstaltung war das Turnier am vergangenen Wochenende. Da waren sich auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Reitvereins Bettingbühren am Donnerstagabend alle einig. Doch die Bilanz des WBO-Turniers, die die 3. Vorsitzende Catrin Marcomin den mehr als 30 Anwesenden im Gasthaus Bischoff mit allerlei überaus erfreulichen Zahlen präsentierte, war nicht der Hauptgrund des Treffens. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Hallensituation.

Reitstallbesitzerin Patricia von Oesen, von der die Mitglieder die Halle in Bettingbühren mieteten, hat ihren Pachtvertrag nicht verlängert. Lange Zeit bangten die Pferdefreunde, wie es nach dem 30. September weitergehen würde. Nach zähen Verhandlungen mit den Besitzern der Reithalle dann die erlösende Nachricht: die 1. Vereinsvorsitzende Ann-Kathrin Schmidt und ihr Mann Helge sind ab 1. Oktober die neuen Pächter.

Doch in den vergangenen sechs Jahren habe sich der Pachtpreis mehr als verdoppelt. Auf 500 Euro monatlich, an denen sie nichts verdienen wolle, wie Schmidt beteuerte, belaufen sich die Kosten für die Halle monatlich. Und um die aufzubringen, sei eine Änderung des Beitragssatzes unumgänglich, rechnete Catrin Marcomin vor.

Sie schlug vor, den Jahresbeitrag für erwachsene Mitglieder von derzeit 45 auf 60 Euro anzupassen. Der Beitrag für die Nutzung der Außenplätze solle mit jährlich 60 Euro konstant bleiben und der für die Hallennutzung von 210 auf 220 Euro steigen – mit 2,08 Euro mehr pro Monat für das Gesamtpaket eine durchaus moderate Anpassung.

Im Jugendbereich wird die Jahresgebühr um fünf Euro auf 50 Euro und die Hallennutzung um zehn Euro auf 90 Euro angehoben, sodass sich mit der Nutzung des Außengeländes jährliche Kosten von 170 Euro (14,17 Euro pro Monat) ergeben würden. Die Gebühr für passive Mitglieder solle gleich bleiben.

Die Beiträge könnten sich allerdings bei mehr Mitgliedern durchaus noch verringern, hieß es. Die Anwesenden stimmten mehrheitlich zu. Der Beitrag wird pro Mitglied und nicht pro Pferd erhoben.

Die seitliche Tribüne, Bande, Toiletten oder die Küche als warmer Aufenthaltsraum bleiben dem Verein in seiner jetzigen Form erhalten. Wie es hingegen mit dem Boden aussieht, ist unklar. Große Reparaturen stehen dort derzeit aber nicht an.

Gedanken müsse man sich hingegen über den gegenüber der Reithalle liegenden, anderweitig angemieteten Reitplatz machen. Der habe zwar ein schönes Ambiente, befinde sich aber in keinem guten Zustand. Ann-Kathrin Schmidt stellte in Aussicht, vielleicht eines Tages die Reithalle um einen Außenplatz erweitern zu können. Ein Paddock sei bereits vorhanden. Doch das sei erst einmal Zukunftsmusik.

Obwohl es das Turnier schon seit Jahrzehnten gibt, wird es nie langweilig, war die Meinung vieler Teilnehmer und Zuschauer am vergangenen Wochenende. Ganz neu waren dieses Mal die Prüfungen „Sicher in der Bodenarbeit“ oder „Das vielseitige Stangenlabyrinth“, bei denen genau wie bei den Pony-Führzügel-Prüfungen oder „Jump and Water Run“ das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter unter Beweis gestellt werden mussten.

Jede Menge Lob gab es für das Turnier, das sich vornehmlich an den Nachwuchs richtet. Es sei alles so liebevoll aufgebaut und ruhig – genau richtig für Anfänger und junge Pferde, um Erfahrungen zu sammeln. Mit einem Rahmenprogramm, zu dem eine Tombola, ein schattiger Sandspielplatz für die Kleinsten sowie Kulinarisches unterschiedlichster Art und Artikel rund um den Reitsport gehörten, wurde das Turnier abgerundet.

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