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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Braker wachen zu spät auf

19.11.2018

Bevern Zu spät aufgewacht sind die Landesliga-Fußballer des SV Brake am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenführer SV Bevern. Bis zur 70. Minute lagen die Gastgeber mit 0:3 zurück. Jan Speer per Kopf verkürzte auf 1:3. Anschließend waren die bis dahin spielerisch unterlegenen Schützlinge des Trainergespanns Gerold Steindor und Jürgen Damsch am Drücker, doch gute Chancen blieben ungenutzt. Bevern gewann mit 3:1 (2:0).

Steindor ärgerten die Gegentore: „Zwei davon waren unnötig.“ Beim 0:2 schlug einer seiner Abwehrrecken über den Ball. Beim 3:0 für Bevern ließ der Torschütze Sebastian Sander mit einem Antritt im Strafraum gleich vier Gegenspieler stehen. Gestört wurde er nicht.

Sehenswert war der Braker Anschlusstreffer. Enes Acarbay schlug einen Freistoß mit Effet in den Strafraum. Jan Speer schraubte sich hoch und köpfte die Kugel über den baumlangen Gästetorhüter Frank Lange ins Netz. „Brake hat zunehmend den Respekt abgelegt. Nach dem Gegentor zum 1:3 schwammen wir in der Abwehr“, meinte Beverns Trainer Matthias Risse. Allerdings monierte er die fehlende Kälte seiner Stürmer im Abschluss: „Am Ende haben wir die Konter nicht mit der nötigen Konsequenz ausgespielt. Brake bot doch einiges an Löchern in der Abwehr an.“

Risse stellte klar: „Unser erstes Ziel ist erreicht. Mit 40 Punkten steigt kein Team aus der Landesliga ab.“ Erster Gratulant war der Braker Coach Gerold Steindor: „Unsere Gratulation an Bevern zum Klassenerhalt“, sagte er mit einer Portion Ironie in der Stimme. Wer so klar die Tabelle anführt, für den sollte ein möglicher Abstieg kein Thema sein.

Erwartungsgemäß übernahm Bevern sofort das Kommando. Patrick Lahrmann im Tor der Heimelf rief wiederholt sein Können ab, um weitere Gegentore zu verhindern.

Eine große Chance zur Führung ließen jedoch auch die Gastgeber aus. Nach einem Zuspiel von Bashkim Toski war Acarbay der gegnerischen Abwehr entkommen. Sein Pass in den Rücken der Abwehr erreichte Jan-Niklas Wiese, dessen Schuss geblockt wurde. Die Hausherren gaben sich zu keiner Zeit geschlagen. Acarbay, Speer, Jannik Heyer und Frederik Voltmann hatten gute Chancen. Voltmann ärgerte sich: „Ich habe den Ball aus kurzer Distanz nicht richtig getroffen.“

Matthias Risse hatte vor der Partie sein taktisches Konzept geändert: „Wir spielen fast immer mit einem 3-5-2-System. Brake ist über die Flügel beizukommen, daher haben wir mit einem 4-4-2 gespielt.“ Die Außen waren doppelt besetzt. Bevern baute vor allem über die linke Braker Abwehrseite von Mathes Rakow einige gefährliche Angriffe auf. Dennoch rief Rakow eine ordentliche Leistung ab.

Viel Laufarbeit leisteten Acarbay und Speer im Mittelfeld. Selbst in den Schlussminuten, ackerten sie noch rauf und runter.

Tore: 0:1 Bramscher (28.), 0:2, 0:3 Sander (33., 56.), 1:3 Speer (71.).

SV Brake: Lahrmann - Rakow, Heyer (63. Mathes), Luckyman, Asmus, Wiese, Acarbay, Speer, Heinemann (63. Ince), Toski (68. Kunst), Voltmann.

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