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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Beyza Pinar und Sara Radu jubeln

30.06.2015

Wesermarsch /Westerholt Tischtennisspielerin Sara Radu vom Elsflether TB hat am Wochenende das Vorranglistenturnier des Bezirks Weser-Ems in Westerholt gewonnen. Sie entschied die Konkurrenz der weiblichen Jugend ungeschlagen für sich.

Bemerkenswert: Alle vier Teilnehmerinnen der Endrunde waren Elsfletherinnen. Heinz-Hermann Buse, Jugendwart des Kreistischtennisverbands, sprach von einer herausragenden Bilanz. Sara Radu hatte die Gruppenphase mit sieben Siegen beendet und nur drei Sätze abgegeben. Platz zwei in Gruppe A belegte ihre Vereinskollegin Katja Schneider. Sie hatte sich nur Sara mit 1:3 geschlagen geben müssen.

Die Bilanz Mareike Schneiders in Gruppe B war noch besser als Saras. Sie verlor nur einen Satz. Rang zwei belegte ihre Vereinskollegin Sarah Gnandi, die das Duell gegen Mareike 0:3 verloren hatte.

In der Endrunde behielt Sara Radu ihre weiße Weste. Sie schlug Katja und Sarah in vier Sätzen. Auch Mareike hatte Sarah und Katja geschlagen, aber das Spiel gegen Sara in fünf Sätzen verloren.

In der männlichen Jugend hatte Mitfavorit Josif Radu kurzfristig absagen müssen. Dominik Felker (Spielverhältnis 4:5) und Daniel Jungmann (Spielverhältnis 5:4) machten ihre Sache nach Buses Worten ordentlich. Indes: „Die ganz großen Überraschungen blieben aus.“

Dafür prägten die Spielerinnen aus der Wesermarsch den Wettbewerb der Schülerinnen A. Beyza Pinar vom ETB feierte sogar den Turniersieg. „Das war schon ein wenig überraschend“, meinte Buse. Aber Beyza habe sich von Spiel zu Spiel gesteigert.

Zwei Siege

Nachdem sie die Gruppe B mit acht Siegen in acht Spielen gewonnen hatte, feierte sie in der Endrunde zwei Siege bei einer Niederlage. Damit hatte sie die gleiche Bilanz wie Daria Finger (Borssum) und Sofia Stefanska (Horsten). Aber Beyza profitierte vom besten Satzverhältnis.

Lena Immens vom SV Nordenham hatte ebenfalls die Endrunde erreicht. Sie wurde Vierte und sorgte damit nach Buses Worten für eine Überraschung. „Sie ist eine echte Newcomerin und hat sich in relativ kurzer Zeit in die Bestenliste des Bezirksgespielt.“

Lena hatte die Vorrunde mit 5:2-Siegen als Zweite der Gruppe A beendet. Dank des besseren Satzverhältnisses hatte sie die punktgleichen Sühedda Basyigit (ETB) und Marit-Lisa Laible vom TTV Brake im Rennen um einen Endrundenplatz ausgestochen. Stark: Marit hatte der späteren Gruppensiegerin Sofia Stefanska die einzige Niederlage beigebracht.

Derweil schied Steffen Logemann in der Vorrunde der Altersklasse Schüler A mit einer ausgeglichenen Bilanz als Sechster aus. Er hatte vier Partien gewonnen – und genausoviele verloren. Melih Basyigit ereilte dasselbe Schicksal: Er gewann vier Spiele, verlor fünf Mal und schied als Fünfter der Gruppe B aus. „Bei beiden haben sich Licht und Schatten abgewechselt“, meinte Buse. „Ihnen fehlt noch die Konstanz über einen ganzen Turniertag. Aber sie sind auf einem guten Weg.“ Kaan Basyigit hatte wegen eines Schlüsselbeinbruchs kurzfristig absagen müssen.

Melih Basyigit war in der Altersklasse der Schüler B umso erfolgreicher. Die Vorrunde beendete er als Zweiter der Gruppe A. Das Duell mit Gruppensieger Joris Kasten (Oldenburger TB) hatte er in fünf Sätzen verloren, obwohl er schon mit 2:0 Sätzen und im fünften Satz mit 9:5 geführt hatte. Auch Melihs Teamkollege Milan Mudroncek schaffte den Sprung in die Endrunde – mit 9:0 Siegen. Cedric Wiesensee (ETB) schied dagegen mit nur einem Sieg vorzeitig aus.

In der Endrunde setzte sich Melih gegen Milan (3:1) und Helmer Diddens (3:1) durch. Gegen Joris Kasten ging es also um den Turniersieg: Doch erneut zog Melih in fünf Sätzen den Kürzeren. Aber er buchte als Zweiter das Ticket zur Bezirksendrangliste. Milan sicherte sich Platz drei dank eines 3:1-Sieges gegen Helmer Diddens. Gegen Joris Kasten hatte er 0:3 verloren.

In der Altersklasse Schülerinnen B verpassten die Spielerinnen aus der Wesermarsch die Endrunde. Linda Nickel belegte als jüngste Teilnehmerin – sie darf noch drei Jahre in der C-Klasse spielen – in der Vorrundengruppe A Rang drei mit 3:2 Siegen. Sie hatte gegen die spätere Siegerin Marie Frerichs in fünf Sätzen verloren. Damit spielte sie um die Plätze fünf bis acht. Mit einem Erfolg gegen Josephin Meyer (Apen) sicherte sie sich Platz sieben. „Damit kann sie zufrieden sein“, meinte Buse.

Drei Niederlagen

Lena Ehlers von der TTG Jade landete sieglos auf Rang sechs der Vorrundengruppe A. Im Duell mit Josephin Meyer hatte sie immerhin zwei Sätze gewonnen. Sie spielte in der Endrunde um Platz neun, musste aber drei Niederlagen einstecken und beendete das Turnier als Zwölfte. Ihre Vereinskollegin Nisha Kusha hatte immerhin einen Gruppensieg gefeiert. Sie landete auf Platz neun. „Beiden war die Nervosität und die mangelnde Turniererfahrung anzumerken“, sagte Buse.

Die Konkurrenz der Schüler C schloss Justin Felker vom Elsflether TB mit 4:5-Siegen als Sechster ab. Er darf noch zwei Jahre lang in dieser Altersklasse spielen. „Im nächsten Jahr dürfte er weiter vorne landen“, meinte Buse.

In der gleichen Altersklasse der Mädchen belegte Linda Nickel (ETB) Rang zwei. Sie hatte nur vier Sätze verloren – drei davon in dem spannenden Fünfsatzmatch gegen Turniersiegerin Hannah Detert (Jever), die ihre Dauerrivalin ist. Beide waren mit 7:0-Siegen in die Partie gegangen. Linda, die sich in den vergangenen Wochen die nötige Wettkampfhärte angeeignet hat, habe ein tolles Turnier gespielt, sagte Buse. „Verlieren gehört zum Sport dazu und muss auch gelernt werden“, meinte er.

Jule Hasselder von der TTG Jade landete mit 3:5 Siegen auf Rang sechs, ihre Mannschaftskollegin Noemi Rebbe mit 2:6 Siegen auf Rang acht des Neunerfeldes. Beide waren zu Beginn ein wenig nervös an die Tische gegangen. Dennoch: „Das war ein ordentliches Ergebnis“, sagte Buse. „Bei den ersten Turnieren geht es ohnehin darum, sich an die Atmosphäre zu gewöhnen.“

Buses Fazit ist positiv. Die Ausbeute könne sich aus Wesermarsch-Sicht sehen lassen. Sechs Spieler und Spielerinnen qualifizierten sich für die Endrangliste der zehn Besten in den vier Altersklassen des Gesamtbezirks. Einziger Wermutstropfen. „Zu wenige Vereine nutzten die Kreis- und Bezirksranglistenturniere, um ihren Spielerinnen und Spielern die nötige Wettkampfpraxis zu ermöglichen“, so Buse.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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