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HANDBALL: Bis zum letzten Spiel gezittert

30.05.2008

NORDENHAM Mit Ach und Krach ist es den Handballerinnen der HSG Blexer TB/SV Nordenham in der vor kurzem beendeten Saison gelungen, den Abstieg aus der Landesklasse zu verhindern. Erst ein 21:12-Auswärtssieg am letzten Spieltag bei der HSG Neuenburg/Bockhorn rettete die Schützlinge von Trainer Jochen Kaiser auf den neunten und damit ersten Nichtabstiegsplatz. Dabei erhofften sich einige Akteurinnen vor der Spielzeit einen Rang im gesicherten Mittelfeld.

Basis für ein erfolgreiches Abschneiden ist definitiv die Vorbereitungsphase. Hier legt man die konditionellen Grundlagen, doch aus verschiedenen Gründen klappte dies bei der HSG dieses Mal nicht. So verwunderte es auch nicht, dass Blexen mit 1:7 Punkten einen klassischen Fehlstart hinlegte. Beängstigend waren vor allem die Ergebnisse in fremden Hallen, wo es nahezu in jeder Begegnung ordentliche Klatschen gab. Ob es an Motivation fehlte oder doch am Fitnesszustand der Truppe bleibt wohl ein Geheimnis.

Fakt ist, dass die Partien in heimischen Gefilden deutlich erfolgreicher gestaltet wurden. Der komplette Einbruch folgte dann in den Monaten November bis Februar, als die Nordenhamerinnen in elf Spielen nur einen Sieg verbuchen konnten. Negativer Höhepunkt war dabei das Gastspiel beim SC Ihrhove, welches sang- und klanglos mit 5:22 abgeschenkt wurde.

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Zu diesem Zeitpunkt, als die Mannschaft quasi am Boden lag, muss ein Ruck durch die Truppe gegangen sein. Ohnehin mit einem zwischenmenschlich positiven Mannschaftsgefüge ausgestattet, sagten sich die Spielerinnen wohl, dass es doch nicht angehen könne, so schlecht Handball zu spielen.

Dann der Paukenschlag: am 1. März reiste die HSG zum Tabellenführer Oldenburger TB und kam völlig überraschend zu einem deutlichen 21:12-Erfolg. Und das Gefühl des ersten Auswärtssieges schien nun endgültig alle wach zu rütteln, so dass sie nur einen Tag später auch beim Wilhelmshavener HV gewannen. Spätestens jetzt war die Erkenntnis erlangt, mit jedem Gegner der Liga mithalten zu können. Durch einen fulminanten Endspurt gelang dann am letzten Spieltag der Sprung auf den rettenden neunten Tabellenplatz. Am Ende waren sicherlich alle Spielerinnen froh über den Klassenerhalt, doch über den Verlauf der kompletten Spielzeit weniger.

„Ich hatte mir schon erhofft, dass wir weiter oben in der Tabelle vertreten sind, doch waren wir wohl alle zu sorglos“, hätte Rückraumspielerin Nadine Banse von der gesamten Mannschaft und auch von sich selbst mehr erwartet. „Also werden wir versuchen, in der kommenden Saison alles besser zu machen“, fuhr sie fort. Dies geschieht dann allerdings mit einem neuen Trainergespann. Der bisherige Coach Jochen Kaiser übergibt aus zeitlichen Gründen das Zepter an Tobias Göttler und Aydin Kilic. Trotz aller Abstiegsängste blickt Kaiser gerne auf das vergangene Jahr zurück. „Es gibt zwar immer mal kleinere Reibereien, aber das ist ja völlig normal. Insgesamt hat mir die Arbeit mit dem Team sehr viel Spaß bereitet“, bilanziert der scheidende Übungsleiter.

Zum Kader gehörten: Nadine Banse (26 Einsätze, 61 Tore/davon 1 Siebenmeter), Franziska Heidke (24, 67/4), Melanie Bredehorn (24, 36/11), Nicole Rohde (23, 206/95), Marian Hansing (22, 36/2), Julia Güdde (22, 9/0), Sina Menzel (22, 0/0), Astrid Hinrichsen (20, 11/2), Sabrina Flügger (19, 10/1), Stephanie Tönjes (18, 24/0), Sina Ewert (11, 0/0), Marlies Dannemeyer (7, 2/1), Natascha Scholz (7, 1/0), Tatjana Panitzke (2,0/0) und die Torhüterinnen Anja Mühlan (23), Sylvia Bruns (8), Natascha Dörrbecker (4), Martina Rudolph (2) und Simone Philipp (2).

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