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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Förderverein für Nordbad auf Startblock

30.11.2017

Blexen Wer kann das stark erneuerungsbedürftige Hallenbad Nord in Einswarden dauerhaft retten? Steht die Stadt alleine in der Verantwortung? Oder könnte eine Interessengemeinschaft aus Vereinen mittels Ausübung von politischem Druck helfen? Oder ist ein Förderverein nötig, der nicht nur fordert, sondern selbst finanzielle Beiträge leistet, damit die klamme Stadt die auf 1,6 Millionen Euro geschätzte Runderneuerung des Nordbads überhaupt wuppen kann?

Darüber haben Dienstagabend im Restaurant Lavastein in Blexen etwa 30 Bürger auf Einladung der CDU-Ratsmitglieder Annegret Conrady aus Blexen und Dr. Tilman Kaethner aus Einswarden diskutiert. Ergebnis: Im Januar soll ein Förderverein gegründet werden. Bei den Vorbereitungen (Einladungen, Satzungsentwurf und Kandidatenliste für einen Vorstand) bekommen sie Verstärkung von Claudia Freese aus Einswarden, die der SPD-Stadtratsfraktion angehört.

Das Hallenbad Nord liegt zwar am Rande des Stadtteils Einswarden, aber um jedes Kirchturmdenken zu vermeiden soll der Förderverein nicht – wie von Annegret Conrady und Tilman Kaethner vorgeschlagen – den Namen „Förderverein Nordbad Einswarden“ erhalten, sondern „Förderverein Hallenbad Nord“.

Vereinszweck soll sein, den Betrieb und den Erhalt der Schwimmhalle zu fördern – zugunsten der Bevölkerung, insbesondere für Kinder und Jugendliche in der ganzen Stadt und Umgebung sowie für Vereine.

Es gehe darum, so beschrieb es Annegret Conrady, „viel Macht und Geld zugunsten des Nordbads einzusammeln“. Sie fügte hinzu: „Wir wollen aber nicht die Stadt aus ihrer Verantwortung entlassen.“

Diskutiert wurde in Blexen auch, ob es besser wäre, statt eines Fördervereins dem Blexer Turnerbund (BTB) oder der Dorfgemeinschaft Blexen die Aufgabe zu übertragen, zumal sie sich ohnehin schon für das Nordbad engagiert eingesetzt haben.

Margarete Gronau (Vorsitzende des BTB) meinte, ein Förderverein mache nur Sinn, wenn sich nicht nur Blexer Vereine beteiligen, sondern alle Vereine in der Stadt, die das Bad nutzen.

Pro Förderverein sprach sich auch Annemarie Hadeler aus. Die Vorsitzende des Sportvereins Nordenham verwies auf die Erfolge, die mit Hilfe des Fördervereins für ein Außenschwimmbecken am Störtebekerbad erreicht worden seien.

Bedenken, ein Förderverein für das Nordbad werde viel zu geringe Summen Geld aufbringen können, wies Claudia Freese zurück. Nur mittels eines solchen Vereins könnten Spenden von Nordenhamer Unternehmen gewonnen werden, aber zum Beispiel auch Zuwendungen etwa der Bingo-Stiftung oder von Sportvereinigungen. Die Chancen auf Spenden von Nordenhamer Industriebetrieben seien groß. Das zeigten die positiven Erfahrungen, welche die Fördervereine für die St.-Willehad-Grundschule und für das Gymnasium Nordenham gemacht hätten.

Claudia Freese zieht einen Förderverein einer Interessengemeinschaft vor, weil ein solcher Verein „nicht nur fordert, sondern sich selbst einbringt.“ Sie fügte hinzu: „Menschen, die sich einbringen, werden auch gehört.“

Damit der angestrebte Förderverein im Januar mit einer möglichst großen Zahl von Mitgliedern starten kann, soll ein Mindestmitgliederbeitrag von jährlich nur 12 Euro erhoben werden.

Neben dem Vorstand soll ein Beirat gebildet werden, dem zur Hälfte Kreistags- und Stadtratsmitglieder – möglichst auch der Landrat und der Bürgermeister – sowie Vertreter von Vereinen angehören sollen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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