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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Blexer verkaufen ihre Haut beim Tabellenführer teuer

20.03.2017

Wesermarsch Die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham haben am Sonnabend die erwartete Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim unangefochtenen Tabellenführer der Nordstaffel der Landesklasse Weser-Ems, der HG Jever/Schortens II, verloren sie mit 12:28 (9:15). Dagegen musste die HSG Stedingen eine Auswärtsniederlage im Spitzenspiel der Landesklasse Bremen hinnehmen. Sie unterlag der HSG Verden-Aller mit 27:36 (14:18).

Landesklasse Weser-Ems: HG Jever/Schortens II - HSG Blexer TB/SV Nordenham 28:12 (15:9). Nordenhams Trainer Daniel Pargmann wusste schon vor der Partie, was seiner Mannschaft blühen könnte. Dementsprechend stellte er sie ein: „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie nie den Spaß und nie ihr Gesicht verlieren dürfen“, sagte er. Und weil seine jungen Spieler die 60 Minuten mit einem beispielhaften Rückzugsverhalten bestritten, hielten sie die Höhe der Niederlage halbwegs in Grenzen. „Wir wollten einfache Gegentore vermeiden. Das haben wir geschafft“, sagte Pargmann. „Wir sind erst die zweite Mannschaft, die gegen Jever weniger als 30 Gegentore zugelassen hat“, sagte er. „Die haben in ihrer Halle schon ganz andere Mannschaften abgeschossen.“

Die Tatsache, dass sein Team in der zweiten Hälfte nur drei Tore geworfen hatte, ärgerte ihn dennoch. Er beklagte teils klägliche Abschlüsse, rückte aber zugleich die Verhältnisse ins rechte Licht. „Jevers Torwart Holger Eilts hat sich schon wie ein Superstar warm gemacht. Alles, was im Spiel über den Block rüberkam, hat er gehalten. Das hat sich dann in die Köpfe meiner Spieler eingebrannt.“ Und in Eins-gegen-eins-Situationen könne sein Team mit den ehemaligen Topspielern nun mal nicht mithalten. Jevers siebenfacher Torschütze Jan Henrik Behrends ist immerhin ein ehemaliger Nationalspieler. „Das ist eine richtige Kante, die sich auch noch gut bewegen kann“, staunte Pargmann.

Des Trainers Fazit war dann auch versöhnlich: „Unser Auftritt war in Ordnung. Wir haben vielleicht ein paar Tore zu wenig geworfen. Aber wir haben das gespielt, was wir können.“

HSG: Hünnekens, Uhse (1), Block (3), Redeker (2), Hünnekens, Stuhrmann (3), Pargmann, Strahlmann, Palm, Voskamp, Patzke (2/1).

Spielstationen: 0:1 (2.) 4:4 (9.), 7:4 (14.), 10:6 (22.), 15:6 (26.), 15:9 (30.), 19:9 (36.), 22:10 (42.), 24:11 (51.), 28: 12 (58).

Landesklasse Bremen: HSG Verden-Aller - HSG Stedingen 36:27 (18:14). Die Stedinger reisten mit ihrem letzten Aufgebot zum Tabellenführer. Coach Hauke Dierks musste auf sechs Spieler verzichten. „Deshalb war uns schon vor dem Spiel klar, dass wir da wohl nicht viel holen werden.“ Die Pleite sei ein wenig zu hoch ausgefallen, meinte er. „Wir haben letztlich das Beste aus unserer Situation gemacht.“

Zu Beginn testeten die Stedinger das Nervenkostüm der Gastgeber. Sie nahmen Verdens Spielmacher in Manndeckung und legten damit das Spiel der Gastgeber weitgehend lahm. Bis zur zehnten Minute spielten die Teams auf Augenhöhe. Dann setzte sich Verden ab. Der Vier-Tore-Rückstand zur Pause war aber noch erträglich.

Alles in allem habe sich seine Mannschaft in der Abwehr etwas zu passiv verhalten, sagte Dierks. Als dann auch noch die Kräfte nachließen und die Gastgeber nach unkonzentrierten Stedinger Abschlüssen einfache Gegenstoßtore warfen, war das Spiel entschieden. „Wir waren klar unterlegen“, sagte Dierks.

Positiv: Der junge Marvin Nucon ersetzte in der 40. Minute Tobias Kranz im Tor und hielt prompt einen Elfmeter. „Er hat seine Sache gut gemacht“, lobte Dierks. Der Coach zog ein positives Fazit. „Wir haben gekämpft, das war in Ordnung.“ Im Kampf um Platz zwei, der zum Aufstieg berechtigt, haben die Stedinger als Tabellendritter jetzt zwei Punkte Rückstand auf den TS Woltmershausen

HSG: Kranz, Nucon - Reiners (5), Janßen (6), Marcel Tytus (8.), Nolte (6/2), Lapsien (2), Harynek, Kurch.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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