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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Braker bejubeln Duselsieg im Derby

30.10.2017

Brake /Abbehausen Groß ist der Jubei der Braker Fußballspielern nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg im Wesermarsch-Derby am Sonntag gegen den TSV Abbehausen gewesen. Alle Spieler des Trainergespanns Gerold Steindor/Maik Stolzenberger waren sich darüber im Klaren, dass sie einen Duselsieg eingefahren hatten, denn der Gast aus dem Nordenhamer Stadtsüden war nicht nur spielerisch gleichwertig, sondern hatte im zweiten Durchgang sogar Feldvorteile.

Beide Treffer für Brake schoss Christopher Nickel (31., 61.). Zunächst lenkte er einen abgewehrten Freistoß von Norman Preuß ins gegnerische Netz ab. Beim zweiten Treffer profitierte er dann von einem Torwartfehler von Sören Büsing, der im Torraum gegen Philipp Winkler im Luftkampf den Kürzeren zog. Aus kurzer Distanz nickte der Braker Stürmer die Kugel über die Torlinie.

Winkler, der erstmals nach seiner Kreuzbandoperation in der Startelf stand, freute sich: „Eine Vorlage zu einem Treffer ist ebenso wichtig wie der Torschuss.“ Weitere Chancen hatten die Gastgeber nur zu Beginn und zum Ende der Begegnung. Nickel und Sinan Ince hätten den SVB schnell mit zwei Toren in Front schießen können, ließen aber klare Möglichkeiten liegen. „In der Schlussphase haben wir die Konter dann nicht konsequent ausgespielt,“ meinte Trainer Steindor.

Kampfstarke Abbehauser

Nur in den Anfangsminuten musste man sich um den TSV Sorgen machen. Die Elf des Trainertrios Harald Renken, Christoph Reiprich und Raoul Kasper kämpfte sich zunehmend ins Spiel hinein und wusste in Halbzeit zwei sogar spielerisch zu gefallen. Ein Drehschuss von Julian Hasemann (11.), der knapp dasTor verfehlte, war der Wachmacher. Maik Müller (38.) traf mit einem Sonntagsschuss unter die Torlatte zum zwischenzeitlichen 1:1. Raoul Kasper bilanzierte: „Mit dieser Leistung kommen wir aus dem Tabellenkeller. Die drei Punkte für Brake sind nicht verdient.“

Torschütze Maik Müller sah es sachlich: „Wir haben uns doch selbst geschlagen.“ Recht hatte er, denn der TSV hatte bei den Gegentoren in der Abwehr gedanklich zu früh abgeschaltet. Steindor wiederum erwähnte eine Abbehauser Stärke: „Die waren bei Standards sehr gefährlich.“

Die größte Chance zum 2:2 vergab Lennart Wohlrab (89.) mit einem Kopfball. Auffallend bei den Brakern war, dass sie nicht die spielerischen Mittel fanden, um sich aus der Umklammerung zu befreien. Der Ball wurde oft ungenau nach vorne geschlagen. „In unserem Spiel fehlte die Ruhe“, analysierte Steindor.

Böse und Dettmers stark

Beim TSV liefen im Spielaufbau fast alle Bälle über André Böse und Adrian Dettmers. Brake wiederum wurde gefährlich, sobald der Erfolg über die rechte Angriffsseite mit Nico Westphal gesucht wurde. Doch auch er tauchte im zweiten Durchgang ab.

Tore: 1:0 Nickel (31.), 1:1 Müller (38.), 2:1 Nickel (61.)

SVB: Lahrmann - Schwarze, Mathes, Temin, Winkler, Preuß, Grimm, Ince (55. Jankowski), Westphal (87. Lizius), Nickel (85. Strauß), Jaedtke.

TSV: Büsing - Hartmann, Müller, Wohlrab, Serednicki, Kühn (73. Hämsen), Böse, Budde (73. Böger), F. Milz, Hasemann (55. Radu), Dettmers.  Wer der Nachfolger von Marco Kuck auf der Trainerbank des TSV Abbehausen wird, bleibt offen. Aus dem Abbehauser Lager gab es am Sonntag keine Namen.

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