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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Brake beendet Durststrecke in Oldenburg

17.02.2014

Brake Dennis Ley war zufrieden. „Das nenne ich einen gelungenen Auftakt“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Brake. Soeben hatte seine Mannschaft im ersten Pflichtspiel des Jahres 2014 einen 1:0 (1:0)-Auswärtssieg beim VfB Oldenburg II gefeiert. Torschütze am Sonnabendnachmittag war Dennis Pleus in der 40. Minute – nach Vorarbeit von Alexander Cebulski. Mit diesen drei Punkten fand eine Negativserie des SVB, der auf den gelbgesperrten Mittelfeldmotor Pascal Helmcke und Marvin Mosler (Kreuzbandanriss) hatte verzichten müssen, an der Hunte ein Ende. An einem Sieg beim VfB konnte sich kein Braker mehr erinnern.

Schrecksekunde

Die VfB-Akteure hatten bis zuletzt alles versucht. Ungeduldig fragten sie den Unparteiischen Christian Meermann aus Vechta in den Schlussminuten des Öfteren, wie lange noch zu spielen sei. Indes: Das Anrennen der Gastgeber blieb fruchtlos.

Allerdings mussten die Braker in der Nachspielzeit noch eine Schrecksekunde überstehen: VfB-Mannschaftsführer Niklas Fasshauer kam im Torraum frei zum Kopfstoß. Patrick Lahrmann im Tor der Gäste entschärfte die Situation mit einem prächtigen Reflex. Der Braker Auswärtssieg war perfekt – Meermann pfiff danach ab.

VfB-Trainer Patrick Zierott ärgerte sich anschließend über das Gegentor. „Da hat einer meiner Abwehrspieler geschlafen“, sagte er und lobte Brakes Torwart: „Schon in der ersten Halbzeit hat er in zwei Szenen prima reagiert. Die Krönung war dann seine Abwehr bei Fasshauers Kopfball.“

Brakes Defensiv-Ass Normen Hartmann war – wie sein Trainer – zufrieden. „Das Glück in der Schlusssekunde haben wir uns zuvor über die gesamte Distanz erarbeitet.“ Der SVB hatte sich defensiv wenige Fehler geleistet, war zweikampfstark und genoss mit immenser Kopfballstärke Lufthoheit.

Die Begegnung litt unter dem böigem Wind. Spielfluss kam hüben wie drüben nicht auf. Rückkehrer Arkadius Wojcik war beim VfB noch nicht der erhoffte Lenker und Denker im Spielaufbau. Brenzlige Torszenen konnten die wenigen Zuschauer nur selten bestaunen. Der Ex-Braker John-Dieter Thöle (63.) scheiterte an Lahrmann. Bastian Schaffer (65. 77.) drosch das Leder über – beziehungsweise neben – das Braker Tor. Auf der Gegenseite köpfte Julian Lachnitt (69.) nach einer Ecke über das Gebälk.

Ein besonderes Lob verdiente sich Brakes Sturmführer Dennis Pleus. Er schirmte den Ball in der gegnerischen Hälfte gut ab und stellte die Oldenburger Abwehr mit seiner Dribbelstärke vor große Probleme. Oftmals war er nur mit Fouls zu bremsen. Erschöpft wurde er spät gegen Denis Tanriverdi ausgetauscht.

Teamkollege Christopher Nickel hatte derweil Pech. Kurz nach seiner Einwechslung musste er wegen einer Verletzung im Gesicht wieder aus der Partie genommen werden.

Fehler im Spielaufbau

„Leute, lasst den Kopf nicht hängen. Es geht noch was“, spornte Zierott seine Akteure auch in der Schlussphase noch an und schöpfte sein Wechselkontingent voll aus. Aber seine junge Mannschaft zeigte in der Schlussphase im Spielaufbau Nerven und leistete sich Ballverluste. Mit der nötigen Entschlossenheit beim Kontern hätte Brake den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können.

Dennis Ley war es egal: „Es zählen nur die drei Punkte. Vor allem in der ersten Halbzeit hat mir die Leistung meiner Mannschaft gut gefallen. Im zweiten Durchgang haben wir uns vom VfB-Druck nicht entscheidend befreien können“, sagte er.

Tor: 0:1 Pleus (40.)

SVB: Lahrmann - Lachnitt, Hoffmann, Hartmann, Meyer, Brehmer, Hämsen, Schwarze, Grimm (67. Nickel/87. Palahnyuk), Cebulski, Pleus (75. Tanriverdi).

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