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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Ferienpass: DLRG jagt über die Weser

18.07.2018

Brake Haare wehen im Wind, die Landschaft saust vorbei. Alle paar Minuten ein kurzer überraschter Aufschrei einer der Kinder, wenn das Boot der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) über eine Welle hüpft und mit einem satten Platschen wieder im Wasser landet. An die 20 Kinder nutzten am Wochenende in zwei Touren – Samstag und Sonntag – die Chance, beim Ferienpass mit der DLRG-Brake über die Weser zu fahren. Ein bisschen nass wurden dabei fast alle.

Mit der „Admiral Brommy“, der „Harriersand“ und dem eigenen Boot von Vorstandsmitglied Olaf Tülp ging es von der Braker Kaje aus hinaus auf den Strom. Rund zwei Stunden dauerte die „Ausflugsfahrt“, während der die Kinder nicht nur die ungewohnte Perspektive genießen konnten, sondern auch Wissenswertes über die Arbeit der DLRG erfuhren.

Was aber den Teilnehmern besonders viel Spaß machte, waren die Minuten, in denen die Bootsführer mal ordentlich auf die Tube drückten. „Das hat voll Spaß gemacht“, sagte am Ende der Samstagstour die zwölfjährige Juliane. Schnell, das bedeutet in diesem Fall im Schnitt 40 Stundenkilometer, aber auch mal deutlich schneller.

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Dank der erfahrenen Bootsführer Udo van Lessen, Olaf Tülp, Paul Sommer, Sebastian Klopp, Janine Klopp und Sebastian Liedtke konnten die Kinder zwischenzeitlich fliegen. Wenn ein Boot nämlich die Bugwelle eines anderen im richtigen Winkel kreuzt, dann heben die Einsatzboote ab. „Das fand ich besonders gut“, so der elfjährige Hagen.

Es ging aber auch ruhiger zu. Statt „nur“ die Weser rauf und runter zu fahren, nutzten die Bootsführer die Chance und zeigten den Ferienpasskindern die „kleine Weser“. Der rechte Seitenarm kann nicht immer mit Booten befahren werden, am Samstag bot sich aber die Gelegenheit dazu. So konnten die Mädchen und Jungen das Naturschutzgebiet von der Wasserseite aus erleben. „Da war ich noch nie, das war toll“, sagte die zehnjährige Svea.

Beeindruckend war für die jungen Teilnehmer aber auch der Größenvergleich. Zahlreiche „dicke Pötte“, darunter die Weser Stahl – ein Bulk-Carrier mit einer Länge von 192 und einer Breite von 32 Metern – oder die etwas kleinere „Panama SW“ (177 Meter lang, 28 Meter breit). Fährt man in einer „Nussschale“ wie der „Harriersand“ neben einem solchen Bulk-Carrier, kommt man sich schon etwas verloren vor. Aber dafür sind die Einsatzboote der DLRG schneller und wendiger – und über Bugwellen springen können Bulk-Carrier wie die Weser Stahl auch nicht.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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