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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Brake empfängt Klassenprimus

16.11.2018

Brake Der SV Brake trifft in der Fußball-Landesliga auf den ICE aller 16 Mannschaften im Wettbewerb: Der SV Bevern, der mit sieben Zählern Vorsprung die Tabelle anführt, ist Kontrahent des SV Brake. Der SVB ist am vergangenen Spieltag nach der 1:2-Niederlage beim SV Bad Rothenfelde ans Tabellenende abgerutscht. Anpfiff auf dem Sportplatz an der Bahnhofstraße ist am Sonntag um 15 Uhr.

Bevern hatte einen Start nach Maß: Die ersten zehn Spiele wurden gewonnen. „Das hat uns mächtig Selbstvertrauen gegeben“, freut sich Trainer Matthias Risse, der die Wesermarsch aus seiner Zeit als Bundeswehrsoldat in Elsfleth gut kennt.

Mittlerweile sind 14 Spieltage absolviert, und die Mannschaft aus der Gemeinde Essen hat nur zwei Begegnungen nicht gewinnen können. In Holthausen/Biene verlor sie mit 0:1, und von BW Lohne trennte die Risse-Elf sich 1:1. Bevern hat 37 Zähler.

„Sollten wir in Brake gewinnen, werden wir die 40 Punkte erreicht haben. Und damit steigt keine Mannschaft mehr ab. Dann gibt es eine Sause“, sagt Risse. Warum stapelt ein Tabellenführer so tief? Risse erklärt: „In der vergangenen Saison mussten wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen. Das hat bei uns keiner vergessen.“

Den bisherigen starken Lauf seiner Elf beschreibt er folgendermaßen: „Im Lauf der Jahre sind wir als Team zu einer prächtigen Einheit geworden.“

Von einer guten Moral im Team spricht auch der Braker Trainer Gerold Steindor: „Die weite Tour nach Rothenfelde am vergangenen Spieltag haben auch die verletzten Spieler allesamt mitgemacht. Das ist nicht unbedingt üblich.“

Herausragend bei Bevern sind die Stürmer Dionysios Ipsilos (15 Tore), Sebastian Sander (11 Tore) und Sascha Thale (5 Tore). Steindor, der den SV Bevern gegen den SC Melle beobachtet hat, weiß: „Bevern hat eine brutal starke Offensive. Unsere Defensivarbeit ist gefordert.“

Bei den Gastgebern kehrt Bastian Asmus nach Ablauf seiner Gelbsperre zurück. Auch die Verletzung von Kevin Heidenreich ist abgeklungen. Marius Harenberg fehlt mit Knöchelproblemen.

Beverns Trainer Risse muss auf Bernd Gerdes, David Niemeyer und Kapitän Henning große Macke verzichten. „Brake werden wir auf keinen Fall unterschätzen“, sagt er. „Die Mannschaft kann schnell umschalten. Wir dürfen ihr keine Lücken in der Defensive anbieten“, warnt er und beschreibt die Einstellung seines Teams: „Eigenartigerweise wollen wir jetzt jedes Spiel von vorneherein gewinnen. Das zeugt von gesundem Selbstvertrauen, darf aber nicht zur Übermut führen.“

Im Abstiegskampf ist derweil noch alles offen. Der Tabellensechste BV Essen hat 18 Zähler. Brake als Schlusslicht der Liga zwölf. Durch die knappe Niederlage in Rothenfelde ist für Brake also noch nichts verloren.

Ein positiver Lauf könnte die Lage schnell wieder verändern. Die Aufgabe gegen den Primus der Liga ist eigentlich die einfachste: Niemand rechnet mit einem Sieg. Und genau das ist die Chance für einen Überraschungscoup. Steindor mag diese Floskel aber überhaupt nicht: „Das gibt dem Underdog nur ein Alibi.“

Aus den vergangenen vier Begegnungen konnte Brake nur zwei Zähler sammeln. Steindor verweist aber noch mal ausdrücklich auf das sehr geringe Durchschnittsalter seiner Elf. „Wir sind wohl das jüngste Team der Liga, da sind Fehler erlaubt.“

Allerdings müssen die auch abgestellt werden, sonst kommt die Elf aus dem Abstiegssog nicht heraus. In Rothenfelde war es die Deckungsarbeit, die in der Zweiten Halbzeit nicht ausreichend funktionierte.

Auffallend ist, dass die meisten Trainer der Liga gegen Brake die Taktik ändern. Die Außenpositionen werden gedoppelt, denn sie glauben, dass die Braker Abwehr mit schnellem Spiel über die Flügel verwundbar ist.

Bei den Gastgebern wurde in dieser Woche an der Defensivarbeit gefeilt. „Auch unsere Offensivspieler sind da gefordert. Gegentore wie in Rothenfelde beim zwischenzeitlichen Ausgleich, als Mathes Rakow allein auf seiner Seite in der Abwehr stand, dürfen einfach nicht passieren“, grollt Steindor.

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