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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Braker feiern glücklichen Sieg

18.03.2019

Brake Tiefes Durchatmen bei den Landesliga-Fußballern des SV Brake: Das Spiel gegen den TV Dinklage hat die Elf von Trainer Lars Bechstein am Sonntag überaus glücklich mit 1:0 (0:0) gewonnen. Die Gäste ließen eine Vielzahl von Tormöglichkeiten teils kläglich aus. So kam es, wie es so oft im Fußball kommt: Die Elf, die ihre Torchancen nicht nutzt, steht am Ende mit leeren Händen da. Ein Handelfmeter von Normen Preuß (76.) brachte Brake wichtige drei Zähler im Abstiegskampf.

„Wir wollen ein Tor mehr schießen als unser Gegner“, gab TVD-Trainer Steffen Bury vor dem Anpfiff die Devise aus. Mit zunehmender Spieldauer kehrte er an der Seitenlinie immer mehr in sich, denn selbst die klarsten Möglichkeiten ließen seine Mannen sträflich liegen. Großer Pechvogel war Dinklages Markus Espelage, der aus kurzer Entfernung nur den Pfosten traf. Der Abpraller rutschte seinem überraschten Cousin Steffen Espelage freistehend vor dem leeren Tor über den Spann.

Bechstein nannte einen Grund für die Feldüberlegenheit Dinklages: „Wir haben mit vielen Fehlpässen und laschen Abspielen den Gegner ins Spiel gebracht. Zudem fehlte uns die Laufbereitschaft.“ Der SVB kam mit dem frühen Pressing der Gäste gar nicht zurecht. Teils wurden die Braker Defensivspieler schon mit vier Akteuren erfolgreich bei der Ballannahme gestört. Ein steter Unruheherd war die Sturmspitze Felix Schmiederer. Er konnte seinen Gegenspielern einige Male enteilen. Doch auch ihm fehlte das Abschlussglück.

Besonders gefährlich waren die großgewachsenen Dinklager Spieler bei Standardsituationen. Die Bälle flogen immer wieder hoch in den Strafraum und sorgten für große Gefahr. Die Strafraumbeherrschung von Brakes Torhüter Patrick Lahrmann war gefordert. Bechstein hatte wegen Dinklages Kopfballstärke seinen großgewachsenen Defensivspieler Jannik Heyer in die Startelf beordert.

In einer Szene war Markus Espelage (71.) nach einem hohen Ball der Braker Abwehr entwischt. Anstatt die Flanke aus einem Meter ins Tor zu nicken, köpfte er die Kugel in den Strafraum zurück, ohne einen Abnehmer zu finden. Auch diese Chance war dahin.

Völlig überraschend fiel die Braker Führung. Bastian Asmus preschte auf der rechten Außenbahn in den Strafraum. Seine Flanke fälschte TVD-Spieler Leon Albers mit der Hand ab. Schiedsrichter Jan-Hendrik von Aschwege aus Emden entschied sofort auf Strafstoß, den Normen Preuß sicher verwandelte.

Nach Elfmeter hatte es in der ersten Hälfte gleich zweimal im Braker Strafraum gerochen. Dennis Pleus (32.) hatte Felix Schmiederer unsanft gerempelt. Schmiederer gestand ein: „Den hätte ich auch nicht gepfiffen. Aber als die Braker Abwehrmauer den Ball im Strafraum mit dem Arm abgewehrt hat, und der Unparteiische die Regelwidrigkeit außerhalb des Strafraum gesehen hatte, hätte ich Elfmeter gepfiffen.“

Dinklages Betreuer Michael Ostermann konnte es kaum fassen: „Die Niederlage tat bei den vielen Chancen nun wirklich nicht Not. Dennoch werden wir unsere Zähler im Kampf um den Klassenerhalt noch ausreichend sammeln.“ Bechstein dankte abschließend dem Fußballgott: „Wenn es den wirklich gibt, war er heute auf unserer Seite.“ Mit diesem Sieg zog der SVB an Dinklage in der Tabelle vorbei.

Tor: 1:0 Preuß (76., Handelfmeter)

SVB: Lahrmann - Rakow, Asmus, Harenberg, Pleus, Heyer, Kühl (75. Tasyer), Preuß, Speer, Voltmann (89. Heidenreich), Nickel (67. Kunst).

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