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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Braker verlieren in Unterzahl

08.10.2018

Brake Blankes Entsetzen in der 71. Minute beim Anhang des SV Brake im Spiel der Fußball-Landesliga gegen das Schlusslicht SC Melle: Manuel Stegmann hatte für die Gäste mit einem Foulelfmeter zum 3:2-Endstand getroffen. Der SVB hatte sich blamiert, denn das Team aus dem Osnabrücker Land schaffte aus sieben Pflichtspielen erst ein Zähler.

Gerold Steindor, der zusammen mit Jürgen Damsch den SV Brake trainiert, hatte vor dem Anpfiff gewarnt: „Der Ausgang dieser Begegnung ist unerhört wichtig und richtungsweisend!“ Nach dem Spiel rang er nach Worten: „Mit so einem mäßigem Auftritt habe ich nicht gerechnet.“

Roland Twyrdy als Trainer auf der Gegenseite zeigte betonte Lockerheit trotz der miserablen Platzierung seiner Elf: „Für mich ist das eine Herausforderung. Wir wollen bis zur Winterpause den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht zu großen werden lassen und greifen in der Rückrunde dann neu an.“ Seine Akteure bekamen von ihnen die richtige Marschroute mit, denn Brake wurde früh attackiert und die Gäste erspielten sich etliche Torchancen.

Jakub Akbayram schoss den SCM mit seinen Toren mit 2:0 in Führung. Auffallend beim ersten Gegentor dabei ein unnötiger Ballverlust im Dribbling von Kevin Heidenreich im Spielaufbau. Jürgen Damsch nahm Heidenreich in Schutz: „Er ist noch jung und wird daraus lernen.“ Nach dem Jan Speer die Torlatte getroffen hatte, gelang Miklas Kunst auf Zuspiel von Speer eine Minute vor der Pause der Anschlusstreffer zum 1:2.

Die Aufholjagd hatte begonnen. Bashkim Toski gelang per Kopf der Ausgleich. Die Wende schien jetzt möglich. Melle gab nicht auf und kam zum Siegtreffer durch Stegmann. Twyrdy war natürlich glücklich: „Es spricht für uns, dass wir nach dem 2:2 wiedergekommen sind.“ SCN-Teammanager Detlev Drobeck atmete durch: „Schon zur Halbzeit hätten wir klar führen müssen. Dann wäre uns ein Haufen Aufregung erspart geblieben“.

Beide Mannschaften boten sich ab der 60. Minute einen offenen Schlagabtausch. Bei den Zweikämpfen wurde die Grenze des Erlaubten oft überschritten. Toski (78.) sah nach einem bösen Foul die Rote Karte. Steindor war deswegen besonders verstimmt: „So ein überhartes Foul als Stürmer im Mittelfeld. Das war unnütz wie ein Kropf.“

Toski scheint die persönlichen Strafen nicht zu schrecken. In acht Pflichtspielen sass er bereits eine Gelbsperre ab. Nun droht eine ihm eine längere Pause. Brake bewies offensiv zuwenig Qualität. Viele lang geschlagene Bällen vor allem durch Jan-Niklas Wiese fanden keinen Abnehmer.

Tore: 0:1, 0:2 Akbayram (16., 21.), 1:2 Kunst (44.), 2:2 Toski (59.) 1:3 Stegmann (71., Foulelfmeter).

Brake: Lahrmann; Yasar, Asmus (83. Trawally), Luckyman, Rakow, Heidenreich (46. Westphal), Wiese, Voltmann, Speer, Toski, Kunst.

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