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Fußball: Kreisstädter wollen zurück in Landesliga

05.08.2017

Brake Mit 69 Punkten holten die Bezirksliga-Fußballer des SV Brake in der abgelaufenen Saison die Vizemeisterschaft. Besser war nur der Heidmühler FC, der mit neun Zählern Vorsprung Meister wurde und in die Landesliga aufstieg. In diese Liga möchte auch der SV Brake nach dem Abstieg im Jahre 2016 gerne zurück. Gerold Steindor, der zusammen mit Maik Stolzenberger die Kreisstädter trainiert, macht daraus keinen Hehl. „Zusammen mit uns erwarte ich den VfL Wildeshausen, den SV Wilhelmshaven, den VfB Oldenburg II und ein Überraschungsteam ganz vorne.“

Der Vorsitzende des Braker Fördervereins, Roland Schiefke, meint, dass der SVB die Meisterschaft zwischen den Spieltagen fünf und acht verspielt hat: „Da haben wir nur zwei von zwölf möglichen Punkten geholt.“

Die Verantwortlichen beim SVB waren sich darüber im Klaren, dass der Kader in der Breite mit mehr Qualität aufgefüllt werden musste. „Genau das war der Grund, warum Heidmühle Meister geworden ist. Die Bank war stets stark besetzt“, meint Steindor. Zusammen mit Stolzenberger hat er daher bei den Neuverpflichtungen die Messlatte hoch angelegt. Mit André Jaedtke (29 Jahre) und Patrick Lizius (23 Jahre) verstärken zwei ehemalige Oberliga-Spieler das Braker Team.

Jaedtke musste aus beruflichen Gründen kürzer treten und konnte den Aufwand für die Oberliga nicht mehr leisten. Lizius, der unter anderem die Jugend Werder Bremens durchlaufen hat, bekam unter Trainer Dario Fossi beim VfL Oldenbug nicht genügend Spielzeit und orientierte sich neu: „Dass er zu uns gekommen ist, spricht für unser Team. Er war von einigen Clubs umworben – unter anderem vom Landesliga-Aufsteiger BV Essen“, so Steindor.

SV Brake BezirksligaSaison 2017/2018

Tor Patrick Lahrmann, Calvin Gätje

Defensiv Dennis Pleus, Sascha Schwarze, Sahin Yasar, Tanju Temin, Rico Mathes, Arkadius Wojcik, Matthias Grimm, Fabian Strauß, Philipp Winkler

Offensiv Mirko-Alexander Jankowski, Christopher Nickel, Nico Westphal, Meric Oezdemir, Norman Preuß, Patrick Lizius, André Jaedtke, Damian Günther, Sinan Ince, Enis Alan

Zugänge André Jaedtke, Patrick Lizius (beide VfL Oldenburg), Damian Günther (Kickers Wahnbek), Matthias Grimm (FC Rastede), Enis Alan, Sinan Ince (beide A-Jugend SV Brake)

Abgänge Dustin Vortmann (Sportinvalide), Pascal Helmcke, Bjarne Wiesehan (beide aus beruflichen Gründen), Kaan Karahan (SR Esenshamm), Muaz Cinko (Australien-Aufenthalt)

Trainer Gerold Steindor, Maik Stolzenberger

Torwarttrainer: Erwin Schlegel

Physiotherapeut: Lutz Hoffmann

Betreuer: Harald Speckels, Frank Koch

Gehalten werden konnte auch Torjäger Mirko-Alexander Jankowski, der in der vergangenen Saison beeindruckende 41 Tore schoss. Schiefke meint: „Eine bemerkenswerte Leistung. Doch sobald sein Sturmpartner Christopher Nickel nicht spielte, hat Mirko nicht getroffen.“

Ein bisschen an Torgefahr hatte zuletzt Nico Westphal eingebüßt. Seinen letzten Treffer erzielte er im Oktober des vergangenen Jahres. Im Test gegen den VfB Oldenburg schlug er aber wieder zu.

Die jungen Enis Alan und Sinan Ince sind talentiert, müssen aber noch lernen, sich im Herrenbereich durchzusetzen. Steindor sieht es so: „Natürlich sind sie Perspektivspieler. Sie dürfen nicht ungeduldig werden. Kaan Karahan hat es prima in der vergangenen Serie vorgemacht.“

In Person von Matthias Grimm kehrt vom FC Rastede ein alter Bekannter zurück. „Er kann in der Innenverteidigung und auf der Sechser-Position eingesetzt werden“, weiß Steindor um die Qualitäten des Defensiv-Allrounders. Grimm hat in den Testspielen bewiesen, dass er schnell zur Verstärkung heranreifen kann. Einen guten Eindruck hinterließ bisher der junge Damian Günther von Kickers Wahnbek. Gespannt wird auch die Rückkehr von Philipp Winkler erwartet, der von einer Kreuzbandverletzung genesen ist. Allerdings ist sein Trainingsrückstand groß.

Im defensiven Mittelfeld ist Arkadius Wojcik der Lenker und Denker, der kaum mal ein Kopfball-Duell verliert. „Alles eine Sache des Timings“, sagt er selbst. Im offensiven Mittelfeld führt Norman Preuß Regie. Er hat die Akzeptanz seiner Mitspieler und könnte sich sogar noch steigern.

Im Vorjahr brannten die Braker daheim einige Feuerwerke ab. „Da lief es teils wie am Schnürchen“, sagt Steindor. Allerdings ließen die Braker einige Punkte unnötig liegen. Mentor Grapci, Trainer des Testspielgegners Eintracht Cuxhaven, ist sich indes sicher: „Brake verliert mit dieser Mannschaft kein Heimspiel.“

Doch Steindor stellt klar, dass der Titelkampf schwer wird: „Wir müssen alle hart arbeiten und um jeden Zentimeter kämpfen.“ Vor allem gilt es, die Zweikämpfe zu gewinnen. Gelingt das der Mannschaft, wird Brake ein heißer Anwärter auf den Bezirksliga-Titel.

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