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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Sieg nur mit Teamgeist möglich

24.06.2019

Brake Der Schweiß rinnt, aber der Helm sitzt. Und das ist auch gut so, denn wer bei diesem Wettbewerb ohne seinen Schutzhelm antritt, bekommt gleich mal zehn Fehlerpunkte. Das drückt die Gesamtleistung des Teams. Wer will das schon?

Bei Temperaturen um die 30 Grad und wenig Schatten haben sich 42 Jugendfeuerwehrgruppen aus Weser-Ems im städtischen Stadion am Kultur- und Sportzentrum an diesem Sonntag zusammengefunden, um den (36.) Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren auszutragen.

Wer bei diesen wenig wettkampffreundlichen äußerlichen Bedingungen durchhält, hat auf jeden Fall schon gewonnen. Auch wenn am Ende nur eine Mannschaft den Siegerpokal bekommen wird.

42 Gruppen – das sind allein 420 Jugendliche (eine Gruppe besteht aus neun Aktiven und einer Ersatzperson), die sich auf den Sportflächen im Stadion tummeln. Dazu kommen die Betreuer, das aus 30 Personen bestehende Wertungsteam und viele weitere Helfer an Verpflegungsständen und an den Wettbewerbsstationen.

Beim Staffellauf beispielsweise, dem B-Teil des Wettbewerbs, müssen die Jugendlichen nicht nur eine Runde möglichst schnell über den Platz drehen, sondern dabei auch noch Aufgaben erledigen. Zum Beispiel einen Schlauch ab- und wieder aufrollen oder einen Beutel möglichst weit werfen. 1000 Punkte sind der Maßstab – wer Fehler macht, bekommt Punkte abgezogen (von 2 bis 10 Fehlerpunkte). Wer dagegen schneller und fehlerlos ist, der bekommt Bonuspunkte obendrauf. So wird auch der Wettkampf Teil A, der Löschangriff, gewertet. Nur dass die Punktebasis hier 400 ist.

Beim Löschangriff, der im Grunde von den Aufgaben und der Personalaufteilung her einem realen Einsatz entspricht, hat jede Gruppe trotz der vermeintlich gleichen Vorgaben eine eigene (Erfolgs-)Strategie. „Unsere hat sich seit Jahren bewährt“, sagt Carina von der Jugendfeuerwehr Golzwarden nach dem Wettbewerb lässig. Denn die ist aufgegangen: „Wir sind stolz auf uns. Es ist gut gelaufen“. Tatsächlich schaffen es die Golzwarder mit 1394 Punkten in der Gesamtwertung auf Platz 7 – und damit sind sie neben der Siegermannschaft Jade „Gelb“ (1425,9 Punkte) eine von zwei Mannschaften aus der Wesermarsch, die am Landesentscheid am kommenden Wochenende teilnehmen werden.

Geübt haben die Jugendlichen aus Golzwarden bereits seit April für diesen Wettbewerb. Und da ist dann selbst der Geburtstag nicht so wichtig. Justin unterstützt seine Mannschaft am Sonntag selbstverständlich – und betont, dass seine Teilnahme „mit meiner Familie abgesprochen ist“. Was nichts Besonderes sei: „Wir sind eben eine Feuerwehr-Familie.“

Vor diesem Bezirkswettbewerb haben sich die Jugendfeuerwehren, die aus 12 der 17 Landkreise und kreisfreien Städte aus Weser-Ems kommen, bereits auf Kreisebene qualifiziert. „Nur die Besten kommen also hierher“, sagt Feuerwehr-Pressesprecher Markus Alexander Lehmann. Ziel dieser Wettkämpfe sei, die Jugendlichen an die Tätigkeit als Feuerwehrmann heranzuführen.

Tatsächlich kommen die meisten Aktiven in den Freiwilligen Feuerwehren aus der Jugendfeuerwehr – zwischen 75 und 80 Prozent, schätzt Lehmann. Ende 2018 waren 5505 Jugendliche in den 300 Jugendfeuerwehren des Bezirks Weser-Ems aktiv.

Fünf Mannschaften aus der Wesermarsch haben teilgenommen: neben den genannten noch Jade „Grau“ (17. Platz), Neuenkoop-Köterende (24) und Jade „Weiß“ (30).

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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