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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Brake löst Abbehausen an Spitze ab

11.11.2014

Fußball Machtwechsel in der Bezirksliga-Mitte: Die Fußballerinnen des SV Brake haben mit einem 3:1-Auswärtssieg beim FC Huntlosen die Tabellenführung übernommen. Die Mannschaft von Trainer Jonny Peters profitierte dabei von der 0:3-Auswärtsniederlage des bisherigen Spitzenreiters TSV Abbehausen beim SV Hemmelte.

Frauen-Bezirksliga: FC Huntlosen - SV Brake 1:3 (0:1). Beim Schlusslicht taten sich die Kreisstädterinnen schwerer als erwartet. Die Gastgeberinnen standen tief in der eigenen Hälfte und ließen dem SVB kaum Platz, sich zu entfalten. So dauerte es bis zur 44. Minute, ehe Ivana Rostalski die lang ersehnte 1:0-Führung erzielte. Nach dem Seitenwechsel schien es, als sei der Knoten geplatzt. Selina Schinkel und Jennifer Corssen erhöhten auf 3:0. Doch damit war die Braker Herrlichkeit auch schon vorbei. Huntlosen verkürzte in der 69. Minute mit einem fragwürdigen Strafstoß noch auf 1:3 – dabei blieb es. „Das war wahrscheinlich unser schlechtestes Saisonspiel“, sagte Coach Peters. Aber das Ziel sei es gewesen, drei Punkte zu erzielen – und das hätten die Brakerinnen geschafft. Die durch diesen mühevollen Sieg errungene Tabellenführung freut Peters trotzdem. „Das ist sensationell. Wir genießen den Moment, auch wenn es nur für eine Woche sein sollte“, sagte der Coach.

Tore: 0:1 I.Rostalski (44.), 0:2 Schinkel (48.), 0:3 Corssen (60.), 1:3 Hesselmann (69., Foulelfmeter).

SVB: Isabell Krummacker - Lena Kemmeries, Anna Bartsch, Kerstin Busse, Kira Rostalski, Jennifer Corssen, Angelina von Waaden, Kerryn Heise, Ivana Rostalski, Sarina Büsing, Katarina Dzambas. Eingewechselt: Irina Katzendorn, Liza Seelemeyer, Selina Schinkel und Emina Omerbasic.

SV Hemmelte - TSV Abbehausen 3:0 (2:0). „Wir haben einfach einen schlechten Tag erwischt. So etwas kann schonmal passieren“, sagte Reiner Ahlers, der den TSV zusammen mit Holger Schüler trainiert. Beim Tabellen-Dritten agierten ihre Schützlinge zu passiv. Sie fingen sich auch früh das 0:1 ein. Hemmeltes Libero Daniela Diers hämmerte einen Freistoß aus 40 Metern auf das Abbehauser Tor. Torhüterin Laura Janßen konnte den Ball gerade noch an die Latte lenken, doch den Abpraller versenkte Alexandra Otten (13.). Laura Janßen verhinderte anschließend noch zwei Mal einen weiteren Gegentreffer, war aber in der 32. Minute zum zweiten Mal geschlagen. Nach einem Pass in die Schnittstelle rannte Christina Madle alleine auf Laura Janßen zu und schob kaltschnäuzig zum 2:0 ein. Im zweiten Abschnitt agierten die Abbehauserinnen konzentrierter. Sie zeigten gute Ansätze. Doch spätestens nach dem dritten Gegentor – erneut durch Christina Madle – war der Drops gelutscht. „Wir haben zwar gekämpft, aber bei uns hat nicht viel geklappt“, sagte Ahlers.

Tore: 1:0 Otten (13.), 2:0, 3:0 Madle (32., 58.).

TSV: Laura Janßen - Sabrina Hannebohn, Lisa-Marie Bultmann, Chiara Böschen, Samantha Müller, Julia Kruse, Ann Christin Luga, Merle Emmert, Sarah Joachimsthaler, Alkje Detmers, Sarah Bruns. Eingewechselt: Tara Lachnitt, Tamara Fortkamp und Alexa Kasper.

Kreisliga: SG Großenmeer/Bardenfleth - FSV Jever 2:5 (2:2). Gegen den Tabellenführer hielt die Mannschaft von Jürgen Ahlers hervorragend mit. Zwar musste die SG einen frühen Rückstand hinnehmen (11.), aber sie drehte die Partie innerhalb von fünf Minuten. Zunächst traf Hanna Gebken zum Ausgleich (17.), ehe Birte Naber kurz darauf ein tolles Solo mit dem Treffer zum 2:1 krönte. Auch das 2:2 steckten die Großenmeererinnen gut weg. Bis zur Pause vergaben Tanja Mönnich, Birte Naber und Anne Gebken noch weitere Einschussmöglichkeiten. Durch einen Doppelschlag kurz nach dem Seitenwechsel legte Jever eine 4:2-Führung vor. Von da an spielten die Gäste auch wie ein Spitzenreiter. Sie hielten die SG in Schach. Die Gastgeberinnen hatten in der ersten Halbzeit einfach zu viele Chancen vergeben. Deshalb war der Sieg für Jever letztlich auch verdient.

Tore: 0:1 Arlt (11.), 1:1 H.Gebken (17.), 2:1 Naber (22.), 2:2 Gawenda (32.), 2:3, 2:4 Dernick (47., 49.), 2:5 Arlt (75.).

SG Großenmeer: Christina Tenzer - Melanie Lampe, Alexandra Bröcker, Annika Bunjes, Kaatje Scheibel, Julia Mönnich, Christine Carstens, Hanna Gebken, Anne Gebken, Birte Naber, Tanja Mönnich. Eingewechselt: Claudia Büttner, Julia Ficke, Laura Bünting und Krystyna Grimm.

TuS Obenstrohe - AT Rodenkirchen 6:0 (2:0). ATR-Trainer Jens Neelsen musste in Obenstrohe ohne Ersatzspielerin auskommen. Seine Mannschaft wehrte sich aber nach Kräften und kassierte beim Tabellen-Dritten den ersten Gegentreffer erst nach 23 Minuten. Nach dem 0:2-Pausenrückstand wäre noch alles drin gewesen. Doch zweimal Eske Engels sowie Neele Kruse erhöhten bis zur 64. Minute auf 5:0, wodurch die Partie entschieden war. Eske Engels sorgte mit ihrem dritten Treffer sieben Minuten vor dem Abpfiff für den 6:0-Endstand. Die Stadlanderinnen bleiben damit auch nach dem vierten Spiel ohne Punktgewinn.

Tore: 1:0 Neumann (23.), 2:0 Siebrecht (35.), 3:0, 4:0 Engels (49., 62.), 5:0 Kruse (64.), 6:0 Engels (83.).

ATR: Kea Mareike Meyer - Michaela Dürdoth, Ilka Menke, Annika Cordes, Francesca Kranz, Vanessa Ossenfort, Sonja Rakowski, Klaudia Parkitny, Saira Stöver, Jaqueline Neelsen, Melina Müller.

Kreisklasse: SG ESV/1. FC Nordenham - Post SV Oldenburg II 3:1 (2:0). Die Zuschauer sahen auf dem tiefen Geläuf ein zerfahrenes Spiel. „Vieles war dem Zufall überlassen“, sagte Nordenhams Trainer Karl-Heinz Drieling. Aber seine Mannschaft kämpfte und hatte eine echte Knipserin in ihren Reihen: Jule Parohl schoss Nordenhams 2:0-Pausenführung heraus (28., 42.) und legte in der 57. Minute das 3:0 nach. Damit war das Spiel entschieden. Das Gegentor in der Schlussminute interessierte auf Nordenhamer Seiten niemanden mehr.

Drieling sprach von einem verdienten Sieg. „Die Tore waren das Beste am Spiel“, sagte er. Auf Nordenhamer Seite seien bis auf Jule Parohl und Torhüterin Tilischa Pump alle Spielerinnen unter ihren Möglichkeiten geblieben.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Parohl (28., 72., 57.), 3:1 (90.).

SG Nordenham: Tilischa Pump - Nadine Kröger, Dominique Kaiser, Nadja Lippa, Lena Stührenberg, Sabrina Kubitz, Neele Büsing, Lea Schumann, Sandra Bienert, Fenja Stache, Lorena Opitz, Jule Parohl, Joana Kintrup, Sabine Meiners.

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