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Brake reist furchtlos zu starkem Neuling

02.10.2015

Bersenbrück /Brake Die Freude war groß im Lager des Fußball-Landesligisten SV Brake nach dem 4:2-Heimsieg am Wochenende gegen Kickers Emden. Trainer Sebastian Schütte war derart erleichtert, dass er kritische Bemerkungen aufgrund schwacher 30 Minuten in der zweiten Halbzeit zunächst gar nicht hören wollte. Und letztendlich zählen auch nur die drei Punkte – und die haben ihn in seiner Arbeit bestätigt. Am Sonntag (15 Uhr, Hasestadion, Hastruper Weg) gilt es, beim Tabellendritten und Aufsteiger TuS Bersenbrück nachzulegen, damit Schritt für Schritt der Anschluss an das Mittelfeld hergestellt wird.

Schütte ist überzeugt, dass seine Elf nach zwei Erfolgen in Folge Selbstvertrauen gewonnen hat und in Bersenbrück bestehen kann. Er hat den Gegner beobachtet und lässt sich zu folgender Aussage hinreißen: „Der TuS ist verwundbar.“ Er will seine Mannschaft psychologisch nicht überfordern, indem er ständig über die Stärken eines Gegners spricht. „Während der Spielvorbereitung sprechen wir maximal 20 Prozent über den Gegner. Alles andere wäre zuviel und schwächt eine Mannschaft.“ Das meint auch Rudi Zedi, Trainer von Kickers Emden: „Ein Satz oder zwei Sätze zum Kontrahenten – das muss reichen, ansonsten haben die Akteure den Kopf nicht frei.“

Brake begeisterte gegen Emden in der ersten Halbzeit mit Angriffsschwung. Eine 3:0-Führung war die Folge. Einige Spieler, die zuvor nicht austrainiert wirkten, haben den Trainingsrückstand aufgeholt. Dennis Pleus, der von der Kickers-Abwehr kaum zu bändigen war: „Ich habe fünf Kilo abgespeckt.“ Sehenswert sein Auge beim 4:2, als er uneigennützig mit dem Torschützen Christopher Nickel einen Doppelpass spielte. Auch Maik Nirving lebt auf. Auf der rechten Angriffsseite entwischte er der gegnerischen Abwehr ein ums andere Mal und zeigte Zug zum Tor: Lohn war der Treffer zum 2:0.

Unerklärlich war allerdings der Leistungseinbruch nach dem Wechsel, obwohl die Zeichen angesichts der Überzahl und der klaren Führung auf Sieg standen. Doch wohl gerade deswegen schlich sich im Gefühl des sicheren Sieges ungewollt der Schlendrian ein. Dass Brake aber im Aufwind ist, war in der Schussphase zu merken. Die Mannschaft krempelte die Ärmel hoch und konterte mit Erfolg.

„Brake hat zu alter Leistungsstärke zurückgefunden“, attestierte der Bersenbrücker Fußballobmann Peter Buschemöhle der Schütte-Elf eine Leistungssteigerung. Buschemöhle war Zeuge des Braker Spiels gegen Emden.

Christian Hillje und Julian Lachnitt sind bei Brake angeschlagen. Ihr Einsatz ist ungewiss. Thorsten Hagels wird seine Grippe ausgekuriert haben. Fehlen wird Arthur Hoffmann wegen seiner Gelbroten Karte gegen Emden.

Bersenbrück kehrte nach elf Jahren in die Landesliga zurück. Trainiert wird der offensivstarke Aufsteiger von Farhat Dacheh, der schon sehr gute Arbeit beim SC Melle geleistet hat. „Mit ihm haben wir einen sehr erfahrenen Trainer“, meint Buschemöhle. Für den TuS gab es bisher nur hopp oder top. Fünf Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Herausragend war der 6:1-Sieg bei Germania Leer.

Max Toschilius ist mit sieben Toren ein gefährlicher Stürmer. Mit Adrian Ellermann und Ernst Juda hat Dacheh weitere gefährliche Angreifer. Fehlen werden Henning Grieneisen (verletzt) und Marc Filip (krank).

Der TuS Bersenbrück verlor zuletzt bei Mitaufsteiger Hansa Friesoythe 0:1. „Wir haben nicht ins Spiel gefunden. Hansa hat die Räume geschickt eng gemacht. Unsere wenigen Chancen haben wir nicht genutzt“, resümierte Buschemöhle.

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