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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Im Laufschritt die Skischanze hoch – Warum nicht?

19.07.2019

Brake /Titisee-Neustadt Die Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt (Schwarzwald): Im Winter finden hier nationale und internationale Skisprung-Wettbewerbe statt. Doch im Sommer, genauer an diesem Samstag, 20. Juli, ist alles anders, denn dann wird die Schanze zur Laufbahn. Mittendrin, unter rund 1800 Teilnehmern, Daniel Stellmann (35) aus Brake (Landkreis Wesermarsch).

400 Meter ist die Strecke lang, doch der Start ist nicht am oberen Ende, sondern im Auslaufbereich der Sprungschanze. Der Veranstalter Red Bull bezeichnet das Kurzrennen als die „härtesten 400 Meter der Welt“, denn nach den ersten Metern durch den Auslaufbereich, muss die Schanze selbst in Angriff genommen werden. Die Steigung beträgt teilweise 37 Grad (75 Prozent), 140 Höhenmeter müssen bezwungen werden. Der Lauf findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt.

Was treibt einen Menschen dazu, diese Strapaze auf sich zu nehmen? „Ich bin letztes Jahr zufällig im Internet drauf gestoßen und hab mich aus einer Laune heraus angemeldet“, sagt Daniel Stellmann. Eine Entscheidung, die wohl den Ehrgeiz geweckt hat, denn nach der Premiere ist der Braker auch in diesem Jahr wieder mit dabei – aus Überzeugung und Spaß an der Herausforderung, wie er sagt.

Ein Spaß, den aus seinem Umfeld derweil nicht so viele Menschen teilen. „Ich fahr alleine, obwohl ich viel dafür werbe, findet sich irgendwie niemand, der 800 Kilometer Anreise für 400 Meter bergauf als lohnenswert erachtet“, so der Hobby-Sportler, der öfters an Läufen teilnimmt, „aber nur im Flachland“, wie er betont.

Die Hochfirstschanze (Bild: Daniel Stellmann)

Obwohl es übrigens genug Fotos und Videos des Red Bull 400-Laufes, so die offizielle Bezeichnung, im Internet zu finden gibt: Vor Ort sei ihm erst bewusst geworden, welche Dimensionen die Hochfirstschanze wirklich hat. „Man steht vor einer Wand, die so steil ist, dass man die eigentliche Schanze von unten nicht sehen kann“, erinnert sich Daniel Stellmann an das vergangene Jahr. Und weiter: „Man fragt sich, wie es physikalisch eigentlich möglich sein soll, dort hoch zu kommen.“

Doch möglich ist es, mit der entsprechenden Kondition, durchaus. Bei seiner Premiere legte Daniel Stellmann eine Zeit von 7 Minuten und 32,9 Sekunden hin. Wie schnell er es dieses Mal schafft, das wird sich am Samstag zeigen. Er wird in der ersten Runde gleich um 14 Uhr starten.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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