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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Brake und Abbehausen haben Saisonziele fest im Blick

16.12.2016

Die Ausgangssituation beim TSV Abbehausen

Wie schon in den vergangenen Jahren war der Klassenerhalt das erklärte Ziel“, sagt Kuck, der betont, von seinem Vorgänger Hans-Jürgen Immerthal eine intakte Mannschaft übernommen zu haben. Der neue Trainer sah seine Mannschaft im Sommer breit und gut genug aufgestellt, dieses Vorhaben umzusetzen. Allerdings hatte er in der Vorbereitung aus verschiedenen Gründen nicht immer alle seine Spieler zusammen. Der Trainer verlangt von seiner Mannschaft viel. „Ein bisschen Bezirksliga geht nicht. Dafür ist die Liga zu stark.“ Entsprechend müsse die Einstellung stets bei 100 Prozent liegen. „Wenn alle Spieler da sind, ist bei uns was möglich. Aber nur, wenn jeder alles gibt“, sagt Kuck.

der Bisherige Saisonverlauf

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Die „sehr durchwachsene Vorbereitung“, wie Kuck sie rückblickend bezeichnet, schlug sich in den schlechten Ergebnissen der ersten Spiele nieder. „Den Start haben wir uns sicher anders vorgestellt“, sagt der Coach. Aber die Abbehauser bekamen relativ schnell die Kurve.

Die neu eingeführte Dreier-Abwehrkette stabilisierte sich zunehmend und war ein Garant für unerwartete Punktgewinne. Höhepunkt: der 3:0-Heimsieg gegen Spitzenreiter Heidmühler FC. Mit 25 Punkten und zehn Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sind die Grün-Gelben auf dem besten Weg, den Klassenerhalt zu schaffen.

Stärken – schwächen

Ein Blick auf das Torverhältnis nach 17 Spielen sagt schon einiges aus. 26 geschossene Tore sind eher eine maue Ausbeute, an den 25 Gegentreffern ist aber nichts auszusetzen.

„Unser System in der Defensive greift immer mehr. Wir lassen immer weniger zu“, sieht Kuck eine stetige Verbesserung in der Verteidigung. Vorne hapert es viel mehr, was auch an den vielen verletzungsbedingten Ausfällen liegt.

Julian Hasemann, Sebastian Rabe, Adrian Dettmers und Daniel Hämsen sind weitestgehend ausgefallen“, sagt Kuck. Sie alle gleichzeitig zu ersetzen, sei schwierig. Bezeichnend: Der nicht gerade als Torjäger bekannte Danny Kühn führt die interne Rangliste mit vier geschossenen Treffern an.

Der Ausblick

Ganz wichtig ist eine gute Vorbereitung“, sagt Kuck. Sein Team müsse sich jedes Erfolgserlebnis hart erarbeiten. Der Trainer ist aber zuversichtlich, eine gute Rückrunde zu spielen. „Viele Spieler haben schon einen Schritt nach vorne gemacht. Den müssen sie nun weitergehen.“ Kuck rechnet damit, dass 44 Punkte zum Klassenerhalt reichen werden. „Die wollen wir auch so schnell wie möglich erreichen“, sagt er. Nichts sei schlimmer, als am Ende einer Saison zum Siegen verdammt zu sein.

Die Ausgangssituation     beim SV Brake

Nach dem Abstieg aus der Landesliga entschloss sich der Club zum Umbruch. Zahlreiche Stammspieler verließen den Verein. Dazu zählten Leistungsträger wie Arthur Hoffmann, Christian Hillje und Bjarne Wiesehan. Der SV Brake bemühte sich auf dem Transfermarkt um Qualität – und bekam sie: Spieler wie Norman Preuß, Arkadius Wojcik und Mirko Jankowski stünden wohl auch bei fast allen Landesligisten in der Startelf. Doch der Verein schaute sich ebenfalls in den eigenen Reihe um. Mehrere junge Spieler erhielten die Chance, sich zu beweisen. Auch auf der Trainerbank tat sich etwas: Gerold Steindor arbeitet seit dieser Saison zusammen mit Maik Stolzenberger Hand in Hand.

Obwohl die Mannschaft komplett neu formiert wurde, kommunizierte der Verein ein ambitioniertes Ziel. „Wir wollen oben mitspielen“, sagte Steindor vor dem Saisonstart.

Der bisherige Saisonverlauf

Die Braker begannen mit zwei Siegen und entschieden auch das Bezirkspokalspiel gegen den TSV Abbehausen für sich. Am 24. August setzte in Hude eine überraschende Niederlage. Der SV Brake verlor mit 2:4. Es dauerte genau einen Monat, ehe die Kreisstädter wieder ein Spiel gewinnen sollten. Sie beendeten ihre Durststrecke ausgerechnet mit einem 3:1-Sieg in Abbehausen. Zwischenzeitlich waren sie bis auf Tabellenplatz neun abgerutscht.

Doch dann begannen die Braker eine Klettertour in der Tabelle. Zwar mussten sie eine bittere Niederlage im Topspiel gegen Spitzenreiter Heidmühle einstecken, aber inzwischen sind die Braker Zweiter. Der Rückstand auf die Heidmühler, die noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben, beträgt zwei Punkte.

Stärken – Schwächen

Das Braker Markenzeichen in dieser Saison ist die Offensive. „Unser Spiel nach vorne ist richtig gut“, meint Steindor. Beispiel gefällig? Mirko Jankowski hat in 18 Spielen schon 25 Tore geschossen. Nur Robert Plichta vom SV Wilhelmshaven ist besser. Er hat schon 26 Tore geschossen. „Aber im Gegensatz zu Wilhelmshaven haben wir nicht nur einen überragenden Torjäger“, sagt Steindor. Die Last des Toreschießens verteile sich auf mehrere Schultern. Christopher Nickel hat 13-mal getroffen, Nico Westphal immerhin achtmal.

In der Abwehr gab es trotz eines laut Steindor überragenden Torwarts Patrick Lahrmann und starker Einzelspieler zunächst Probleme. „Wir standen hinten viel zu offen“, sagt Steindor. Die Braker Trainer zogen die richtigen Lehren aus dem zwischenzeitlichen Tief. „Wir mussten in die Köpfe der Spieler reinkriegen, dass alle nach hinten arbeiten müssen.“ Die Denkweise der Spieler änderte sich, prompt stellte sich der Erfolg ein.

Dass Mittelfeld-Pressing sei indes noch verbesserungswürdig, meint Steindor. „Wenn wir das besser hinkriegen, können wir unsere Viererabwehrkette noch mehr entlasten“, glaubt er. Mehr Sorgen bereitet ihm eh die Kadergröße. „Unser Kader ist zu klein. Ihm fehlt die Breite“, sagt er. Die monatelangen Ausfälle von Dustin Vortmann, Philipp Winkler, der sich laut Steindor zu einer festen Größe in der Innenverteidigung entwickelt hat, und Fabian Strauß treffen das Team ins Mark.

Der Ausblick

Die Braker haben sich inzwischen gefunden und werden ihrem Ruf als Aufstiegsanwärter gerecht. Doch in der Rückrunde sind Kraft und Konzentration entscheidend. Umso schwerer wiegen die Ausfälle – gerade in der Defensive. „Spiele werden hinten gewonnen“, sagt Steindor nicht ohne Grund. Immerhin: Pascal Helmcke kehrt ins Team zurück und erhöht damit die Flexibilität. Deshalb blickt Steindor den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegen. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt er. Es fällt schwer, dem Trainer zu widersprechen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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