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FUßBALL-LANDESLIGA: Braker Abwehr hält Leeraner Angriffsdruck stand

21.03.2005

LEER /BRAKE Nils Martin vergab in der Schlussminute für den VfL die Chance zum Sieg. Der Braker Torhüter Maik Stolzenberger hielt überragend.

von hergen hadeler LEER/BRAKE - Die Braker Landesliga-Fußballer waren in ihrer Auswärtsaufgabe bei Germania Leer der klare Außenseiter, zumal die Ostfriesen sechs Spiele in Folge ungeschlagen blieben. Die Germania erspielte sich erwartungsgemäß eine Feldüberlegenheit. Zu einem Treffer kamen die Gastgeber aufgrund einer hervorragenden Abwehrarbeit des VfL nicht. Die Begegnung endete torlos.

„Mit diesem Punkt können wir prima leben“, gab zufrieden der Braker Betreuer Michael Pals zu verstehen. Der VfL setzte ganz auf Konter. In der Schlussminute blieb dem Leeraner Anhang fast die Spucke weg, denn nach einem Pass von Marco Kuck verfehlte Nils Martin nur knapp das gegnerische Tor. „Das wäre der Gnadenstoß für Leer gewesen, wenn Martin diese gute Chance zum 1:0 verwertet hätte“, ließ Pals weiterhin wissen.

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Die Braker Defensivtaktik fand beim Leeraner Trainer Ralf Ammermann wenig Gegenliebe: „Die Braker waren doch nur auf einen Punkt aus und haben fast gar nichts für die Offensive getan.“ Seine Elf benötigte eine Anlaufzeit, um gegen den VfL zwingende Torchancen zu erspielen. Erst in der zweiten Halbzeit brannte es einige Male so richtig vor dem Tor der Braker, in dem Maik Stolzenberger glänzend aufgelegt war.

Seine größte Tat vollbrachte Stolzenberger kurz vor dem Abpfiff, als er einen Distanzschuss vom Leeraner Bernhard Lübben mit einem erstklassigen Reflex abwehren konnte. Lob bekam Stolzenberger auch von Ammermann: „Der Braker Schlussmann hat wirklich klasse gehalten.“

Während der Winterpause schloss sich Stürmer Jan Zum Dohme vom Oberligisten BW Lohne der Germania an. Gegen den VfL Brake setzte er sich nur in zwei Szenen gefährlich durch. Ansonsten war Zum Dohme bei Gegenspieler Lars Meyer abgemeldet. Ohne Wirkung blieb mit Christian Brüntjen auch die zweite Spitze bei den Hausherren. Beim VfL überzeugte Stefan Franz mit viel Laufarbeit.

VfL: Stolzenberger; Martin, Meyer, Decker, Seidel, Mönnich (74. Habecker), Franz, Hoffmann, Budde (61. Rüthemann), Große, Panpakdi (69. Kuck).

Tore: Fehlanzeige

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