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NWZonline.de Fussball

Braker benötigen mehr Torgefahr

04.03.2016

Brake Vier Heimspiele stehen in dieser Saison für die Landesliga-Fußballer des SV Brake noch auf dem Programm, dabei müssen sie noch achtmal auswärts antreten. Aus diesen zwölf Begegnungen muss der SVB die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln – ein schweres Restprogramm, wenn man bedenkt, dass die Kreisstädter auswärts noch keine Zähler ergattern konnten. Ein Heimsieg am kommenden Sonntag, 15 Uhr (Stadion an der Bahnhofstraße), gegen Aufsteiger VfL Wildeshausen ist daher Pflicht, wenn nicht wertvoller Boden im Abstiegskampf verloren gehen soll.

21 Punkte

„Brake steht mit dem Rücken zur Wand und muss gegen uns gewinnen“, prognostiziert Marcel Bragula, der zusammen mit Marco Elia den VfL Wildeshausen trainiert. Mit einem Torverhältnis von 30:27 Treffern und 21 Zählern steht der VfL an zehnter Stelle. „Wir haben im Vergleich zu Brake aber noch einige Begegnungen nachzuholen und können uns damit weiter von der Abstiegszone entfernen“, sagt Bragula. Der SVB hat vier Zähler weniger auf dem Konto. Dennoch ist Bragula sich um die Schwere der Aufgabe bewusst: „Unter Gerold Steindor gibt es in Brake keinen Hurra-Fußball.“

Brakes Trainer Steindor stehen am Sonntag wichtige Stammspieler nicht zur Verfügung. Torwart Lahrmann erlitt im Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel in Bad Rothenfelde eine Gehirnerschütterung. Christian Hillje und Sascha Schwarze fallen mit Bänderverletzungen aus. Christopher Nickel muss nach seiner Roten Karte gegen den SV Wilhelmshaven noch ein Spiel aussetzen. Spieler aus der zweiten Reihe haben nunmehr die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Sebastian Brehmer ist nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder dabei.

Volle Konzentration

Auf alle Fälle fordert der Coach volle Konzentration über die gesamte Distanz von seiner Mannschaft. Unaufmerksamkeiten wie gegen den SV Wilhelmshaven und zuletzt beim SV Bad Rothenfelde jeweils zu Beginn der zweiten Halbzeit werden in der Landesliga bitter bestraft.

Ungern erinnert man sich in Brake an das Hinspiel in Wildeshausen, das gleich mit 0:5 verloren ging. Bereits nach drei Minuten war der SVB dabei in Rückstand geraten. Bragula erinnert sich: „In der zweiten Halbzeit brach Brake damals total ein.“

Der VfL ist in diesem Jahr noch ungeschlagen, stand aber auch erst zweimal in der Pflicht. Ein besonderer Beweis der Auswärtsstärke war das 4:1 beim TSV Oldenburg. Der VfL gewann mit einer homogenen Leistung verdient. Beobachter dieser Partie war Gerold Steindor, der seine Schlüsse gezogen haben wird. Der VfL hat keine nennenswerten Ausfälle.

Defensive Strategie

Der Braker Trainer lobte trotz der 1:3-Niederlage beim Tabellenführer Rothenfelde den Kampfgeist seiner Truppe. Viele Chancen hatte Rothenfelde nicht. Allerdings litt der Offensivgeist unter der defensiven Strategie.

Nun fällt mit Hillje auch noch der Mittelfeldmotor aus. Es ist schwer, ihn zu ersetzen. Gegen den VfL sind auch die defensiven Mittelfeldspieler gefordert, sich ins Aufbauspiel einzuschalten. „Ein Sechser muss sich je nach Situation im Spiel nach vorne beteiligen“, sagt Steindor. In Rothenfelde ließ der Trainer mit einem Fünfer-Mittelfeld agieren. „Das wurde taktisch prima umgesetzt.“ Gegen Wildeshausen muss der SVB jedoch torgefährlicher agieren, um die Punkte zu holen.

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