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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Braker gehen daheim unter

21.03.2016

Brake Die Landesliga-Fußballer des SV Brake haben im Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Bersenbrück am Sonntag kräftig Haue bekommen. Sie verloren mit 0:6 (0:2). Nach dem Sieg beim BSV Kickers Emden hatten die Braker die Zuschauer neugierig gemacht. Doch etliche Fans kamen aus dem Staunen nicht heraus: Der SVB spielte nicht wie erwartet hoch motiviert, sondern enttäuschte auf ganzer Linie. TuS-Spielobmann Peter Buschemöhle lag richtig: „Wir hätten auch noch höher gewinnen können.“

Schweres Gewittergrollen im Abstiegskampf beim SV Brake: Das Trainerteam Gerold Steindor/Nico Schröder war bedient und stellte nach der Partie klar: „Bisher haben wir uns immer schützend vor unsere Mannschaft gestellt. Das ist nach der heutigen Leistung vorbei. Die Trainingsbeteiligung in diesem Jahr liegt unter fünfzig Prozent. Wie will eine Elf damit im Abstiegskampf bestehen?“ Steindor ist nicht bekannt als Kapitän, der vorzeitig das sinkende Schiff verlässt, doch er gibt klar zu verstehen: „Was nützt der beste Kapitän, wenn die Mannschaft nicht mitzieht?“ Beide Trainer seien sich im Klaren darüber, dass der Misserfolg nur ihnen angekreidet werde. Sie fordern den Vorstand der Fußballsparte daher auf, die Spieler in die Pflicht zu nehmen.

„Heute waren wir in allen Belangen überfordert. Wir waren läuferisch, spielerisch und kämpferisch total unterlegen“, schimpfte Steindor.

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Der Gast wirkte motivierter und war gedanklich immer einen Schritt voraus. Vorrangig über die Flügel knackten die Bersenbrücker ein um das andere Mal die Abwehr der Hausherren.

Emil Gabriel Jula (10., 75.), Frank Placke (38., 55.), Max Tolischus (48.) und David Leinweber (82.) erzielten die Tore für das Team aus dem Osnabrücker Land. Sandro Heskamp (90.) schoss noch einen Foulelfmeter über das Tor, nach dem Julius Liegmann im Strafraum von Julian Lachnitt von den Beinen geholt worden war.

Der 36-jährige Emil Gabriel Jula hat als Profi unter anderem bei Energie Cottbus und beim VfL Osnabrück gespielt. Der baumlange Stürmer gab folgendes Statement ab: „Wir waren aggressiver und hatten mehr Ballbesitz.“ Von der Braker Abwehr war er kaum zu stoppen.

Der Braker Torhüter Patrick Lahrmann verhinderte mit guten Reflexen weitere Gegentreffer. „In so einem Spiel kann einem der Torwart nur leid tun“, grollte Steindor. Teils kamen die Gäste ohne Gegenwehr zum Torschuss.

Aufseiten des TuS war man erleichtert über die drei Punkte. Buschemöhle meinte: „Hätten wir hier verloren, wäre Brake bis auf sechs Punkte an uns herangerückt. Bei der Dreipunkte-Regelung ist das gar nichts.“

Sein Trainer Farhet Dacheh ergänzte: „Auf dem herrlichen Kunstrasen haben wir überzeugt. Wir haben gemeinsam gefrühstückt und waren gut eingestellt auf den Braker Kampfeswillen.“ Vom dem war dann jedoch nichts zu sehen. Bei einem Team, das gegen den Abstieg kämpft, vermisste der Braker Fan die nötige Gegenwehr. Nico Schröder lag richtig: „Bei uns gab es in keiner Phase ein Aufbäumen.“

Maik Nirwing (3.) vergab eine Doppelchance. Zunächst scheiterte er an Arne Torliene, ehe er im zweiten Versuch den Abpraller an das Außennetz schoss. „Mehr Torchancen habe ich von uns nicht gesehen. Es sei denn, ich hatte meine Augen geschlossen“, ärgerte sich Nico Schröder. Dennis Pleus (67.) verfehlte in eineranderen Szene noch das Tor. Das war’s auch schon mit der Braker Offensivkunst. Urlaubsbedingt fehlte der Mittelfeldregisseur Christian Hillje an allen Ecken und Enden. Arthur Hoffmann und Tilman Bischoff fielen verletzt aus. Ihor Palahnyuk musste nach 20 Minuten wegen einer Zerrung vorzeitig vom Platz.

Tore: 0:1 Jula (10.), 0:2 Placke (38.), 0:3 Tolischus (48.), 0:4 Placke (55.), 0:5 Jula (75.), 0:6 Leinweber (82.)

Brake: Lahrmann; Lachnitt, Grimm, Wiesehan, Brehmer, Nickel (78. Vortmann), Helmcke, Nirwing, Strauss (46. Yasar), Palahnyuk (20. Schwarze), Pleus.

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