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Fußball: Braker Sorgen nach Heimpleite immer größer

07.03.2016

Brake Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt haben für die Landesliga-Fußballer des SV Brake einen weiteren herben Dämpfer erhalten: Gegen den Aufsteiger VfL Wildeshausen verlor die Elf von Trainer Gerold Steindor am Sonntag daheim mit 2:4 (0:0). Der Braker Coach verstand die Welt nicht mehr: „Wir hatten die Chancen zur Führung und kassieren dann vier Gegentore in einer Halbzeit.“ Natürlich hatte er die Augen dabei auf die Defensivarbeit seiner Elf, die sich mit schlechtem Stellungsspiel und unglücklichem Zweikampfverhalten schwächte.

Mann des Tages beim VfL Wildeshausen war Stürmer Lennart Feldhus, dem ein lupenreiner Hattrick ((61., 65., 74.) gelang. Dennis Pleus (75.) verkürzte auf 1:3. Mit einer sehenswerten Volleyabnahme traf Stoerven Bockhorn (80.) zum 4:1 für die Gäste. Arthur Hoffmann gelang per Foulelfmeter (88.) noch Ergebniskorrektur, nachdem Dennis Pleus im Strafraum gefoult worden war. Pleus konnte sich über seinen Treffer nicht freuen: „Da trifft man seit gefühlten Jahren mal wieder, und geholfen hat es am Ende nicht. Wenn du unten in der Tabelle stehst, fehlt es eben auch am Abschlussglück.“

Cleverer im Abschluss

Der Braker Stürmer schaltete aber gleich in den Trotz-Modus: „Der Klassenerhalt ist immer noch möglich.“

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Steindor wiederum grantelte: „Unser Gegner war doch nicht besser als wir.“ Die Aussage stimmt nicht ganz, denn der VfL zeigte die größere Cleverness im Torabschluss. Der Braker Mike Nirwing war der Pechvogel. Er ließ einige gute Chancen aus. Unter anderem verhinderte Alexander Kupka (83.) Nirwings Torjubel, als er dessen Schuss von der Torlinie kratzte.

VfL-Trainer Marcel Bragula war trotz der drei Punkte nicht zufrieden: „Unser Auftreten in der ersten Halbzeit war extrem schwach. Zudem ärgern mich die Gegentore. Das Foul zum Strafstoß darf Kai Meyer nicht passieren.“ Erst eine taktische Änderung von einem 4:1:4:1 auf ein 4:4:2 zündete den Offensivmotor der Gäste. VfL-Stürmer Maximilian Seidel, der Brakes Abwehr oft enteilte, lag richtig: „Das Flügelspiel klappte danach. Die drei Punkte sind wichtig. Wir haben den Abstand zu Brake vergrößert.“

Brakes Co-Trainer Nico Schröder ärgerte sich besonders über das erste Gegentor: „Feldhus konnte viele Meter im Mittelfeld marschieren und ungehindert aus der Distanz abziehen. Das darf nicht passieren.“ Ein Lob hatte er für die Verteidiger Ihor Palahnyuk und Fabian Strauß übrig: „Die haben ihre Sache gut gemacht.“ Brake war in der Offensive dagegen leicht auszurechnen. Es fehlte an Bewegung. Die Spieler hielten starr ihre Positionen.

Bjarne Wiesehan, der verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte, nannte einen Grund für die momentane Schwächephase. „Aus beruflichen Gründen können nicht alle Spieler trainieren. Zudem plagt uns das Verletzungspech. Wie soll ein Trainer da mit uns taktische Dinge einstudieren?“

Kopfschütteln

Deutlich zu hören in diesem Spiel: Die Mannschaft, bei der es nicht läuft, hadert mit den Entscheidungen des Unparteiischen und meckert. Einige Braker waren teils so frustriert, dass sie einige Male kopfschüttelnd im Mittelfeld stehenblieben. Damit luden sie den VfL zum Kontern ein.

Angeschlagen blieb der Braker Spielmacher Christian Hillje zunächst auf der Bank. Er wurde erst spät für Pascal Helmcke eingewechselt. Hillje hatte beim Warmlaufen grünes Licht gegeben. „Ein Mitwirken über 90 Minuten wäre zu riskant gewesen. Wir brauchen ihn gesund für die restlichen Aufgaben“, sagte Schröder. Auf der Gegenseite war es Ole Lehmkuhl, der nach dem Warmlaufen mit einer Oberschenkelverletzung passen musste. „Er ist ein ganz wichtiger Mann. Aber wir haben seinen Ausfall kompensieren können“, sagte Bragula.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Feldhus (61., 65., 74.), 1:3 Pleus (76.), 1:4 Bockhorn (80.), 2:4 Hoffmann (88., Foulelfmeter).

Brake: Lahrmann - Lachnitt, Grimm, Hartmann, Hoffmann, Vortmann (46. Mathes), Nirwing, Strauß, Helmcke (74. Hillje), Palahnyuk, Pleus.

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