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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Leichtathletik: Sprinterin unterbietet Norm im ersten Wettkampf

24.06.2020

Bremen Gleich im ersten Anlauf hat die Leichtathletin Jule Wachtendorf die bisherige Norm für die Deutsche U-18-Meisterschaft im 100-Meter-Sprint unterboten. Das teilte ihr Trainer Stefan Doerner mit. Beim Sprintmeeting „Late Season“ des SV Werder Bremen auf Platz elf des Clubs zeigte sie erneut ihre ganze Klasse. Im Vorjahr hatte die 15-Jährige mehrere Versuche benötigt, bis es mit der erforderlichen Zeit bei gültigen Windbedingungen endlich passte.

Ob das SVN-Talent in diesem Jahr die Qualifikation schon in der Tasche habe, stehe allerdings noch in den Sternen, sagte ihr Trainer. Er habe vernommen, dass die Norm in diesem Jahr eventuell verschärft werde, damit es weniger Teilnehmer gebe, um den Corona-Auflagen zu entsprechen, sagte Coach Doerner.

Anderer Plan

Bisher lag die benötigte Norm bei 12,50 Sekunden. Jule unterbot diese im B-Endlauf in 12,47 Sekunden. Trotz der erfüllten Norm hatten sich Jule und ihr Trainer den Wettkampf ein wenig anders vorgestellt. Ziel sei ein schneller erster Lauf gewesen, um dann im Finale mit den flotten Sprinterinnen aus Hessen um die Wette zu rennen. „So war der Plan, aber es kam ein wenig anders“, sagte Doerner.

Ihren Vorlauf gewann Jule bei einem Gegenwind von -1,3 Meter pro Sekunde in 12,64 Sekunden deutlich vor der Hamburgerin Michelle Klobe (13,13 Sekunden). Bei den anderen Vorläufen herrschte Windstille. Deshalb verpasste Jule den A-Endlauf und das direkte Duell mit Vivian Groppe und Holly Okuku knapp.

Im B-Endlauf steigerte sie sich und knackte die Norm. „Ob ihre Zeit auch wirklich reicht, wird sie erst wissen, wenn die Ausschreibung aktualisiert wird“, sagte Doerner. „Deshalb werden in den nächsten Wochen noch weitere schnelle Läufe folgen, um die Saisonbestzeit weiter nach unten zu drücken.“

Über die 200 Meter lief bei Jule dagegen noch nichts. In 27,12 Sekunden belegte die Nordenhamerin nach allen Zeitläufen Rang zehn.

Neue Bestzeit

Ihr Teamkollege Tammo Doerner lief zwar über 300 Meter eine neue Bestzeit in 43,05 Sekunden, aber er verpasste sein Ziel, die 42-Sekunden-Marke zu unterbieten. Dennoch war der 15-Jährige zufrieden. Nach dein Worten seines Vaters und Trainers Stefan meinte Tammo, dass diese eine Sekunde noch drin sei, wenn er den Lauf demnächst schneller beginne.

„Zum Saisoneinstieg waren die Ergebnisse schon in Ordnung“, resümierte Coach Doerner. „In den nächsten Wochen wird die Leistung sicherlich noch weiter gesteigert. Am 4. Juli steigt in Stuhr ein Meeting, am 12. Juli folgen die Bezirksmeisterschaften in Delmenhorst. „Bis dahin wird weiterhin viel Trainingsschweiß fließen und an der Geschwindigkeit gearbeitet.“

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