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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Topplatzierungen und erfüllte Träume

04.10.2017

Bremen /Lemwerder Brake Das ist stark: Die Leichtathletin Anita Ehrhardt von der SG akquinet Lemwerder hat am Wochenende beim 13. SWB-Marathon in Bremen den dritten Platz in der Frauen-Konkurrenz belegt. Sie bewältigte die 42,195 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein in 3:12:47 Stunden. Ihr Trainer Karl Spieler sprach von einer sehr guten Leistung. Das bestätigt der Blick auf die Bestenliste des Niedersächsischen Leichtathletikverbands. Dort belegt sie in ihrer Altersklasse (W-40) den ersten Platz.

Anita Ehrhardt hatte nach den Worten ihres Trainers vor dem Rennen Bedenken, schließlich verlief die Vorbereitung nicht problemfrei. „Aber sie konnte mit einer super Leistung überzeugen“, sagte Spieler. Sie fand früh ihren Rhythmus und lief in konstantem Tempo. Außerdem profitierte sie von der Fahrradbegleitung, die der Veranstalter der drittplatzierten Frau zur Verfügung gestellt hatte. „Das war schon eine große Motivation zu wissen, dass ich auf Platz drei laufe“, sagte sie.

Bemerkenswert: Die wettkampferfahrene Marathonläuferin Silvia Muchow war gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernd auf die Strecke gegangen. Er lief seinen ersten Marathon und erfüllte sich damit einen Traum. „Sie haben sich nicht nur gemeinsam auf den Bremen-Marathon vorbereitet und geschunden, sondern sind auch bis Kilometer 38 Seite an Seite gelaufen“, sagte Spieler. Auf den letzten Kilometern kämpfte Silvia Muchow mit leichten Schienbeinkrämpfen. „Dann hat sie Bernd aufgefordert, dass er sein eigenes Rennen laufen solle“, sagte Spieler.

Und Bernd Muchow gab Gas: Er steigerte sein Tempo von 5:10 auf 4:30 Minuten pro Kilometer und kam in seinem ersten Marathon in starken 3:29:42 Stunden ins Ziel.

Silvia Muchow benötigte 3:31:12 Stunden. Sie landete auf Platz 17 der Frauen-Gesamtwertung und Platz zwei der Altersklasse W-45. Zugleich belegt sie in ihrer Altersklasse Rang drei der NLV-Bestenliste. „Beide waren im Ziel aufgrund ihrer Leistungen sehr glücklich, weil sie keinerlei Erschöpfung spürten“, sagte Spieler und freute sich für seine beiden Athleten und die Entwicklung im Marathon im Allgemeinen. „Marathon erlebt zurzeit einen beispiellosen Boom“, sagte der Trainer.

Das zeigt auch die Tatsache, dass 13 Athleten des SV Brake an den Wettbewerben des Bremen-Marathons teilnahmen. Davon starteten drei ebenfalls über die Marathon-Distanz: Frank Böhme (M-55, 4:01:37), Lutz Grimmelykhuizen (M-60, 04:06:18) und Stefan Gloystein (M-45 04:23:49). Besonders erfreut über seine Leistung war Stefan Gloystein. Schließlich hatte er die 42,195 Kilometer erstmals bewältigt.

Im Halbmarathon lief der Lemwerderaner Brhane Tsegay in 1:13:18 Stunden eine persönliche Bestzeit. Er wurde Vierter. „Leider musste er auf den letzten 500 Metern durch eine Unaufmerksamkeit seinen sicher geglaubten dritten Platz abgeben“, sagte Coach Spieler. Immerhin: Tsegay wurde Dritter der Männer-Hauptklasse, war aber laut Spieler selbst mit seiner Zeit nicht ganz zufrieden, hatte er doch die 1:12-Stunden-Marke verpasst.

Auf die Halbmarathon-Strecke gingen insgesamt zehn Braker Läuferinnen und Läufer. Kirsten Focke (W-45/1:59:14) und Marcel Schmikale (M-30/02:11:58) feierten ihr Debüt auf dieser Strecke. Zudem überzeugten ihre Vereinskollegen Andreas Krüger (M-55, 01:34:16), Dieter Poppe (M-55, 01:36:55), Sebastian Mentz (M-30, 01:49:27), Hans Wittmar (M-60, 01:57:09), Heike Lobemeyer (W-55, 01:57:09), Peter Büsching-Czerny (M-60, 02:00:46), Walter Focke (M-45, 02:09:08) und Gabriele Kieselhorst (W-50, 02:29:13). Von der SG Lemwerder waren noch Heike Ohlenbusch (2:09:21) und Dörthe Drubel-Holscher (2:27:46) an den Start gegangen.

Über die 10 Kilometer litt der Lemwerderaner Yonas Abadi an Oberschenkel-Problemen. Ab Kilometer drei musste er laut Spieler mächtig Tempo rausnehmen. Er kam in 37:16 Minuten ins Ziel.

Ebenfalls an den Start gingen die Lemwerderaner Holger Cordes (66. Platz/M-50, 53:31 Minuten), Marc Bruns (61./M-45, 53:09 Minuten), Doris Weichert (36. Platz/W-55, 1:07:03 Stunden) und Thomas Sudbrink (46. /M-40 52:59, Minuten).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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