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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Klootschießerkreis: Bunte Karawane erobert den Strand

25.08.2015

Burhave Frank Göckemeyer schaut auf die Uhr. „Gleich geht es los“, sagt er. Die ersten warten schon an dem mit Trassenband abgesperrten Eingang zum Zeltlagerplatz. Und dann, Punkt 15 Uhr, rollt sie an, die Karawane der mit Sack und Pack beladenen Kinder und ihrer Eltern. Die Betreuerinnen und Betreuer bilden ein Spalier, machen die La-Ola-Welle. Und das bedeutet: Start frei für das große Jugendzeltlager des Klootschießerkreises 1 Butjadingen.

Vorfreude und Aufregung

Fast 150 Kinder haben am Montagnachmittag den Platz neben der Nordsee-Lagune am Burhaver Strand in Beschlag genommen. Zum 32. Mal findet dort das Zeltlager der Heimatsportler statt. Bis einschließlich Freitag wird es dauern. Der Klootschießerkreis hat 45 Betreuerinnen und Betreuer im Einsatz. Und die Kinder, die teils aus den Mitgliedsvereinen stammen, teils über die Ferienpassaktionen der Gemeinden Butjadingen und Stadland am Zeltlager teilnehmen, sind voller Vorfreude.

In die mischt sich bei Lena Thielemann aus Rodenkirchen auch ein bisschen Aufregung. Schließlich ist es für die Achtjährige das erste Mal, dass sie bei einem Zeltlager dabei ist, sogar das erste Mal, dass sie überhaupt in einem Zelt schläft. Aber ein paar der anderen Kinder kennt Lena schon aus der Schule. Und so baut sie wacker mit ihrer Mama Daniela Thielemann ihr Zelt auf.

Lena wird sich bestimmt schnell einleben im Zeltlager. Alle Kinder, die schon mal dabei waren, können jedenfalls nur Gutes berichten. Tineke Memenga (11) aus Waddens und Lilly Grimm (9) aus Fedderwardersiel zum Beispiel. „Die Betreuer sind alle nett, und man hat viel Spaß“, sagt Tineke, für die es bereits das vierte Zeltlager ist.

Freunde treffen

„Es ist toll, dass man hier all seine Freunde trifft“, ergänzt Lilly, dernen Mutter Insa Grimm zum Betreuerteam gehört. Und die neunjährige Stine Thaden aus Fedderwardersiel, die sich von ihrer Freundin Tineke zum Mitmachen hat überreden lassen, hofft, „dass wir viel Spaß haben und es lustig wird“.

Und wenn dann doch mal Frust aufkommt oder Heimweh? Dann sind da noch immer die von Frank Göckemeyer angeführten Betreuerinnen und Betreuer. „Dann schenken wir Heimweh- oder Bauchweh-Tee aus“ grinst der Lagerchef. Und wenn es richtig arg wird, haben die Betreuer natürlich auch eine Liste mit den Telefonnummern aller Eltern. Selbst anrufen können werden die Kinder ihre Eltern indes nicht – im Zeltlager herrscht striktes Handyverbot.

Zu dem 45-köpfigen Team, das sich um die Kinder kümmert, zählen auch Bobbie Ravenstein und Thomke Spiekermann aus Schwei, die beide beim Zeltlager schon als Kinder dabei waren – keine Seltenheit, wie Frank Göckemeyer sagt. Bis 14 Jahre ist die Teilnahme am Zeltlager möglich. Wer das Alter erreicht hat und weiß, das er im nächsten Jahr nicht wieder dabei sein kann, bei dem flössen am letzten Abend schon mal die Tränen, so der Lagerleiter. Dann heißt es wohl oder übel: zwei Jahre warten. Mit 16 kann man – die entsprechenden Lehrgänge vorausgesetzt – als Betreuerinnen oder Betreuer wieder diese ganz besondere Zeltlagerluft schnuppern.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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