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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Dem Kunstrasenplatz fehlen rund 60 Tonnen Sand

11.09.2018

Burhave Für Diskussionen sorgte die Besandung des Kunstrasenplatzes Burhave im Ausschuss für Familie, Jugend, Sport und Kultur. Wie Joachim Wulf, Leiter des Amtes für Zentrale Dienste, mitteilte, fehlen dort rund 60 Tonnen Quarzsand.

Dafür sollen nun 6900 Euro zusätzlich im Haushalt bereitgestellt werden. Der Kunstrasenplatz war Ende vergangenen Jahres saniert worden. Das Spielfeld hatte einen neuen Kunstrasenbelag erhalten. Dieser wurde mit Quarzsand und Gummigranulat aufgefüllt, um die Langlebigkeit des Belags zu gewährleisten. Wie sich herausstellte, war die ausgeschriebene und eingebrachte Menge nicht ausreichend, um die ursprünglich angestrebte Höhe zu erreichen, berichtete Joachim Wulf. Das beauftragte Planungsbüro erklärte dies mit produktionsbedingten Unterschieden in der Kunstrasenherstellung, teilte Joachim Wulf mit.

Der Platz sei zwar bespielbar, habe der Architekt versichert, er empfehle jedoch eine entsprechende Nachbesandung vorzunehmen, berichtete Joachim Wulf weiter. „Ich kann das nicht verstehen“, sagte Ratsmitglied Ralf Töllner (CDU). „Das ist doch nicht der erste Sportplatz den die planen“, meinte er, hinsichtlich der großen Menge an Sand, die fehle. „Ich würde sagen, wenn der Platz so bespielbar ist, dann sollten wir das nicht machen“, sagte er.

Die ausführende Firma und der Landkreis hatten die Bespielbarkeit des Platzes attestiert, versicherte Joachim Wulf. Ratsfrau Martina Geberzahn (SPD) wollte wissen, ob die Gemeinde in diesem Fall Regressansprüche gegen das Planungsbüro geltend machen könnte, dem rechnete Joachim Wulf jedoch kaum eine Chance aus. Ratsmitglied Jürgen Sprickerhof (Bündnis 90) argumentierte, dass die Sanierung des Platzes rund 280 000 Euro gekostet habe und man sich nun nicht um die letzten 6000 Euro streiten solle. „Wenn der Belag dann länger hält, sollten wir uns dagegen nicht sperren“, sagte er.

In der anschließenden Abstimmung sprachen sich drei Mitglieder des Ausschusses dafür aus, das Geld zusätzlich bereitzustellen. Zwei Stimmen waren dagegen und ein Mitglied enthielt sich.

Merle Ullrich
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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